Die Band ließe sich als eine Art moderner Hippieklan beschreiben. Nur besser und nicht ganz so blumig. Deswegen sind sie auch ganz liberal, was das Singen angeht: An’s Mikro darf jeder mal ran. Die Cover Versionen sind im Endeffekt kaum mehr mit dem Original vergleichbar. Und das ist auch gut so. So werden aus „Animal“ von Miike Snow und „Midnight City“ von M83 Indie Pop Nummern, die irgendwie an Samba, Karneval und leichtbekleidete Frauen erinnern. Brasilianisch, mit anderen Worten. Für triste Regentage ist das genau der richtige Klang.
Eingefleischte egos kennen Trails and Ways bereits aus unserem Programm. Wären wir uncool würden wir sagen: „Nunca Nunca“ war so ziemlich der Sommerhit. Gott sei Dank strotzen wir vor Coolness und sagen daher eher: „Nunca Nunca“? Is‘ gut! Und hat irgendwie den Sommer eingeläutet.
Doch ansonsten gibt es über die Band nicht sehr viel zu erzählen. Trails and Ways hält sich im Internet ziemlich versteckt. Was wir über sie wissen ist, dass sie eine Menge Lieder covern und kostenlos auf Soundcloud anbieten. Die Musik ist für sie eher ein Hobby. Geld verdienen nicht so wichtig. Deswegen waren sie auch ganz überrascht, als sie bei Hypetrak plötzlich die meist gebloggteste Band waren. Das ist aber immernoch kein Grund für sie abzuheben. Im Gegenteil. Die Band ist mit ihrem südkalifornischen Surf-Flair ganz auf dem Boden geblieben und deswegen auch so sympathisch.
Die besten Cover haben wir hier für euch zusammengestellt:

Bildquelle: Facebook/ Trails and Ways