An diese Stelle erst einmal danke an unsere Hörerin und Facebook-Freundin Anna Reko, oder Cardamonchai, die für uns und für euch auf ihrem Blog eine wundervoll ausführliche „ultimative“ Liste mit den Dingen zusammengestellt hat, die unbedingt mitmüssen, egal auf welches Festival es geht.
Angefangen mit ganz elementaren Dingen, wie der richtigen Kleidung. Weil Festivals ganz gerne mal vom Regen heimgesucht werden am besten einen guten Vorrat an Klamotten einpacken, ganz nach dem Motto: „Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung“. Lieber einen Pulli zu viel, als einen zu wenig.
- Kleidung: Unterwäsche, Jeans, T-Shirts, Pulli, Badeklamotten, Regenmantel, Schuhe, Gummistiefel, Flip Flops/Badelatschen, Sonnenbrille
Natürlich muss man auch Rasten. Drei Tage durchtanzen, so verlockend das auch klingen mag, kann keiner. Deswegen ein paar Dinge, die unbedingt benötigt werden, um nicht nass, nackt auf der Erde ohne Dach schlafen zu müssen:
- Ausrüstung 1: Zelt, Schlafsack, (großer) Rucksack, Isomatte/Luftmatratze, Kuscheltier, Ersatzheringe, Panzer-Tape (plus Schere), Campingstuhl
Dann gibt es immer die Gegenstände, die gerade unerfahrene Camper meistens zu Hause lassen. Die Dinge, die man sich dann bei den Zeltnachbarn leihen muss und sich blöd vorkommt, dass man nicht selbst auf die Idee gekommen ist, sie einzupacken:
- Ausrüstung 2: Taschenlampe, Feuerzeuge, Gürteltsche, Brustbeutel, (oder wer auch auf dem Festival nicht auf „Style“ verzichten möchte: Jutebeutel), Kanister/Eimer, Müllsäcke, Ersatzbatterien, Luftpumpe, Sonnen-/Regenschirme
Regen, Schlamm, Schweiß, Menschen, Sonne. So ein Festival bietet genügend Möglichkeiten richtig dreckig, rot, oder krank zu werden. Hier ein paar unbedingte Hygieneartikel, die man
mitbringen muss:
- Drogerie: Zahnbürste, Zahncreme, Duschgel, Deo, Sonnen-creme, Pflaster, Klopapier, feuchte Tücher, Aspirin, Desinfektionsspray, Wund- und Heilsalbe, Brandsalbe, Ohrstöpsel, Kondome, ein Handtuch, Bürste, Spiegel
Natürlich gibt es Elektronikartikel, die in unserem Leben nicht mehr wegzudenken sind. Man muss in Notfällen erreichbar sein, oder auch nur mal die Nummer von der neuen Bekanntschaft tippen, muss Bilder schießen können und Unterhaltung haben:
- Elektronik: Handy/Smartphone, Digitalkamera (am besten in Hosentaschenformat), Batterien/Akkus, Boxen (um auch Musik zu hören, wenn gerade eigentlich keine Musik zu hören ist), Handyladegerät für unterwegs
Du bist, was du isst und während eines Festivals bist du meistens nicht der Gesündeste. Trotzdem muss man irgendwann essen und trinken sowieso.
- Verpflegung: Einweggrills, Klappgaskocher, für Kochmuffel: Dosenfutter, 5-Minuten-Terrinen, Tütensuppen, Toastbrot, abgepackte Semmeln/Croissants, Marmelade, Nuss-Nougat-Creme, Süßes und Salziges (Studentenfutter, Chips, etc.), Nudeln, ausreichend alkoholische und nichtalkoholische Getränke, Einwegbesteck, Pappteller und –becher, Kühlbox und –akkus, Allzwecktaschenmesser (Korkenzieher, Säger, Messer, Fläschenöffner), Kronzilla
Natürlich gibt es auch die ein oder andere ruhige Stunde. Auch da sollte trotzdem was los sein. Der Freizeitgestaltung sind absolut keine Grenzen gesetzt. Sport, Spiel, Spaß und Spannung, das alles kann man auch auf Festivals erleben.
- Items: Wasserspritzpistolen, Luftballons, Kartenspiele (die schnell zu Trinkspielen umformiert werden können), Bälle (Volley-, Fuß-, Feder-, Wasser-), Konfettikanone (falls erlaubt), Seifenblasen, Frisbees, Planschbecken, Stift und Papier, Instrumente (wer sie auch spielen kann), witzige Kinderregenschirme
Außerdem hat Cardamonchai noch einige nützliche Verhaltens- und Benimmtipps auf Lager:- Tetrapack mitnehmen! Den kann man auffüllen und unbedenklich mit aufs Festivalgelände bringen. So hat man während der Konzerte Trinken. Cardamonchais Tipp: Aus Gaffa-Tape einen Umhängebändel schneidern, dann hat man die Hände frei.
- Ersatzschlüssel im Auto des Fahrers deponieren. Nicht dass man beim Verlassen feststellt, dass die Schlüssel noch irgendwo unter zig Tausenden Menschen unterm Schlamm begraben liegen.
- Immer wichtig: Gelbeutel, EC-Karte, Ausweis, Tickets am Körper aufbewahren. Dafür eignen sich Brustbeutel sehr gut. Mittlerweile gibt es auf vielen Festivals EC-Kartenautomaten, falls die Bargeldvorräte zur Neige gehen.
- Das wichtigste am Festival ist das Festival. Also auf gar keinen Fall die Tickets vergessen. Am besten vorher auch das Line-Up auswendig lernen, oder es ausdrucken und im Brustbeutel deponieren, genauso wie die Anfahrtspläne und eine Festivalübesicht.
- Tipp aus der egoRedaktion: „großer Aufblas-Plastikpenis“, oder jedes andere gut sichtbare Element, um den eigenen Campingplatz zu verschönern. So kann man auch den Weg zum Zelt nicht nur anderen besser erklären, sondern findet ihn auch selber schneller.
- Tipp aus der egoRedaktion: Etwas Auffälliges dabeihaben. Festivals sind super und für viele DAS Highlight des Jahres. Da sollt man sich etwas besonderes einfallen lassen, um mit anderen ins Gespräch zu kommen. (Große Sonnenbrille, verrückte Hüte, Hippiekram,...)
Bildquelle: Facebook/Coachella