Na gut. Für die Idee kann man sie ja mal loben. Auch wenn diese nicht ganz neu ist. In London beispielsweise gibt es die Talking Bins schon länger. Und auch in Berlin findet man hin und wieder einen singenden Mülleimer. Die spielen dann Musik von lokalen Newcomern, sobald man sie mit Müll füttert. Jetzt ist der Trend auch bei uns, in Bayern angekommen.
Das P1 will somit etwas gegen die Vermüllung des E-Gartens tun. Besonders nach dem Wochenende sieht es da besonders wüst aus: Überall liegen Kippenschachteln, Papier, Plastikflaschen und Verpackungen rum. Und das, obwohl wir unser schönes München doch angeblich so sehr lieben. Das ist keine Rechnung, die Sinn ergibt.
Also soll die Discotonne die Leute dazu animieren, ihren Müll wegzuschmeißen. Und das scheint ziemlich gut zu klappen. Der Mülleimer wird gut besucht. Alle wollen es einmal ausprobieren. Da sie solarbetrieben wird, findet die Mülldiscoparty die ganze Nacht lang kein Ende.
Einziges Manko: Die Musikauswahl. Das ist typische Oanser Clubmukke. Vielleicht sollte es auch eine egoTonne im Englischen Garten geben. Die Leute würden Schlange stehen. Ganz sicher.
Quelle: achtneun