++++++++ 14. Wettkampftag ++++++++
Neue Reihe: japanische Olympioniken mit Superbrillen. Das nennt man dann wohl zur richtigen Zeit am richtigen Ort. (Ende der Reihe)
"Number one, baby. All day, every day." - Usain Bolt. Aber ist er wirklich die ewige Numme Eins? Oder gibt es Sprinterlegenden, die noch größer waren als der 1,95-lange Jamaikaner? Und wie sieht es in den anderen Sportarten aus, im
Weitsprung und im
100 Meter Freistil? Die
New York Times hat in einer wunderbar übersichtlichen und perfekt recherchierten Infografik mitsamt dazugehörigem viralen Video alle Olympiasieger dieser Disziplinen seit den ersten Spielen der Neuzeit 1896 in Athen verglichen.
Hier könnt ihr euch die Videos und die Grafiken anschauen.

++++++++ 13. Wettkampftag ++++++++
Aus unserer Reihe „Olympioniken mit lustigen Namen“:
Was machen eigentlich unsere deutschen Turmspringer? Der arme Stephan Feck hat zwar seinen Sprung versaut, aber jetzt wird er auch noch zur zweifelhaften Internetberühmtheit. "What the Feck" heißt es in Foren. Und so reden gerade alle über den deutschen Olympioniken. Ist doch auch schön.
10 Kilometer-Hindernisschwimmen: Beim heutigen Langstreckenschwimmen im Serpentine Lake im Londoner Hyde Park müssen die Athleten nicht unbedingt mit Kraft und Ausdauer ringen, sondern mit Enten- und Fischstuhl, trübem und verschmutztem Wasser und aggressiven Schwänen und Hechten. Etwa zwei Stunden verbringen die Schwimmer im 20 Grad warmen Wasser.
Gewinnen ist nicht alles. Dieser Satz steht wie kein anderer für den Olympischen Gedanken. Und hier sind fünf Sportler/Teams, auf die dieser Satz besonders gut passt. Die „Lucky Loser“, die Olympioniken, die durch ihr großartiges Scheitern berühmt wurden.
- Eddie „The Eagle“ Edwards. Ein Skispringer aus England, der sich doch tatsächlich 1988 für die Olympischen Spiele in Calgary qualifizierte, in beiden Wettbewerben grandioser Letzter wurde und je klägliche er scheiterte mehr Ruhm erhielt. Nachdem er bei den darauffolgenden Olympischen Spielen sich nicht wieder qualifizieren konnte, wurde sogar eine Regel nach ihm benannt: Die „Eddi the Eagle Regel“ besagt, dass nur die fünfzig besten bzw. die besten 30 % der Springer bei Olympischen Spielen teilnehmen dürfen.
- Cool Runnings. „Das geht über eure Vorstellungskraft, Jamaika hat ne Bobmannschaft.“ Wer hat Cool Runnings nicht gesehen. Die vier Jamaikaner gab es wirklich und bei den Olympischen Spielen 1988 in Calgary nahmen sie am Olympischen Bobwettbewerb teil. Natürlich konnten sie nicht üben und ihr Sportgerät mussten sie sich von Konkurrenten leihen. Bei den Winterspielen 1994 in Norwegen wurde die Crew respektabler 14. 2006 und 2010 verpassten sie die Qualifikation.
- Eric „The Eel“ Moussambani. Ein Schwimmer aus Äquatorial-Guinea schwamm bei den Olympischen Spielen 2000 in Sidney einen neuen Landesrekord im Freistil. Seine Zeit: 1:52.72 – mehr als zweimal so lange wie seine Konkurrenten. Durch eine Wildcard hatte er sich qualifiziert. Im Finale war der umjubelte Star, als er mehr als eine Minute nach dem Holländer van Hoogenband ins Ziel kam, der gerade einen neuen Weltrekord geschwommen war und Gold gewann. Moussambani war ins Finale vorgerückt, weil Konkurrenten disqualifiziert worden waren. „Die letzten 15 Meter waren schwierig.“, sagte er danach im Interview. Er hatte 8 Monate vorher im 20-Meter Pool eines Hotels angefangen zu trainieren. Einen 50-Meter Pool sah er zum ersten Mal bei Olympia.
- Hamadou Djibo Issaka. „I have no technique, I only have strength.“, sagt Issaka selbst. Im vergangenen November hat er mit dem Rudern angefangen. Das Problem: In seiner Heimat, dem Niger, gibt es nicht viel, außer Sahara. Deswegen trainierte er an den Rudermaschinen und qualifiziere sich wie The Eel durch eine Wildcard für die Spiele in London. Beim Wettkampf am letzten Sonntag kam er völlig aus der Puste zwei Minuten nach den Gewinnern ins Ziel. In Rio 2016 will Issaka wieder starten.
- Das britische Handball-Team. Bis vor sieben Jahren hat auf der Insel nicht mal eine Handballnationalmannschaft gegeben. Als bekanntgegeben wurde, dass London die Sommerspiele ausrichten wird, wurde kurzerhand eines gegründet. 30 große Männer und Frauen wurden gesucht uns sollten von nun an, neben ihren regulären Jobs, auch für Olympia trainieren. Jetzt sind die Briten die einzige Nation, die in jeder, absolut jeder Sportart vertreten ist. Leider half auch die große Unterstützung der Fans nicht weiter: Man verlor gegen Frankreich mit 44:15 und gegen Montenegro mit 31:19.
++++++++ Zwölfter Wettkampftag ++++++++
Aus unserer Reihe „Olympioniken mit lustigen Namen“:
Der Olympionike mit dem längsten Namen war 1956 der Skifahrer Max Emanuel Maria Alexander Vicot Bruno de la Santisima Trinidad y Todos los Santos von Hohenlohe Langenburg.
Neuer Trend? Olympiakaraoke. Bei Olympia sehen wir viele Sportarten, manche zum ersten Mal. Segeln zum Beispiel. Sieht ja ganz beeindruckend aus, aber die Regeln? Pff, keine Ahnung. Dachte sich auch dieser irische Kommentator und plappert trotzdem eifrig drauf los.
Neues Doodle: Juhu, auch wenn wir alle unsportlich sind und den ganzen Tag im Internet verbringen, können wir wenigstens so ein bisschen olympisch sein. Gestern Hürdenlauf, heute Basketball. Leertaste halten um Wurfkraft aufzuladen und ab für drei.
++++++++ Elfter Wettkampftag ++++++++
Wer ist eigentlich der sarkastischste Mensch Londons?
Immer Ärger mit den UFOs. Toll gemacht NASA, wirklich. Mussten wir denn wirklich dieses Curiosity-Ding auf den Mars schicken? Jetzt wissen die Marsmenschen nämlich, dass es neben ihnen auch anderes intelligentes Leben im All gibt. Und gefunden haben sie uns auch schon, ausgerechnet bei der Eröffnungsfeier.
110 Meter Doodle-Lauf: IHr seid sicher auch schon über das hier "gestoplert". Google ist sowieso Informationsquelle Nummer Eins, was die Olympischen Spiele angeht. Jetzt kann man auch die restliche Freizeit, die man nicht vor dem TV verbringt zumindest Olympia widmen. Und wenn ihr auf der Arbeit seid und vom Schreibtisch eures Nachbarn nur klack-klack- klack-klack- klack-klack- klack-klack- klack-klack hört und dann entweder einen Olli-Kahn-Gedächtnis-Wutausbruch oder einen Jubelschrei, dann wisst ihr, was euer Nachbar tut.
Das hier:
PS: Der Weltrekord im Real-Life-Hürdenrennen liegt bei den Männern übrigens bei 12,87 Sekunden. Ähem.
++++++++ Zehnter Wettkampftag ++++++++
Morrissey hält mit seiner Meinung ja nicht oft hinterm Berg. Ob er diesmal ein wenig zu weit gegangen ist? Es sei ihm unmöglich die Spiele anzuschauen, weil er die andauernde Berichterstattung, den Patriotismus und die Royals nicht erträgt.
„I am unable to watch the Olympics due to the blustering jingoism that drenches the event. Has England ever been quite so foul with patriotism? The "dazzling royals" have, quite naturally, hi-jacked the Olympics for their own empirical needs, and no oppositional voice is allowed in the free press. It is lethal to witness. As London is suddenly promoted as a super-wealth brand, the England outside London shivers beneath cutbacks, tight circumstances and economic disasters. Meanwhile the British media present 24-hour coverage of the "dazzling royals", laughing as they lavishly spend, as if such coverage is certain to make British society feel fully whole. In 2012, the British public is evidently assumed to be undersized pigmies, scarcely able to formulate thought.“
Außerdem sei er kürzlich in Griechenland gewesen und habe gesehen, dass auch während der Spiele die Probleme in der Welt nicht verflogen sind. Er fühlt nicht den Olympischen Geist, sondern den Geist von Berlin 1939. „Wake Up“, fordert Morrissey.
Two Door Cinema Club hingegen scheinen die Spiele zu genießen. Dieses Bild posteten die Jungs aus dem Olympiastadion.
Die Olympischen Spiele sind vor allem eins. Eine riesige Bühne, auch für Sponsoren. Und einer dieser Sponsoren ist auch ein W-Lan Anbieter. Der hat alle Spielstätten mit kabellosem Internet ausgestattet (für 7,60 Euro pro 90 Minuten). Alle anderen Provider, so wie zum Beispiel die persönliche HotSpot-Funktion des iPhones sind verboten. Für die Umsetzung sorgt die Wi-Fi-Polizei mit solchen Ghostbuster-Kanonen (Frequenz-Messer).
Medaillen-Spiegel mal anders: Eine australische Zeitung teilt die beiden Koreas nicht geographisch nach Süd- und Nord-, sondern nach Benehmen. „Naughty“ und „Nice“ Korea, wie zwei Geschwister. Wer wohl wer ist?
++++++++ Achter Wettkampftag ++++++++
Bei den Olympischen Spielen gibt's große Athleten, kleine Athleten, dicke Athleten, dünne Athleten. Da findet sich schon jemand, mit dem man sich identifizieren kann. Die Tabelle Your Olympic athlete body match von BBC hilft euch dabei, euer Lookalike zu finden. Zumindest was die Statur angeht.

Neben der Pool Kamera gibt es noch eine, welche die Athleten in Aktion fotografiert. Dabei entstehen dann ziemlich lustige Grimassen. Die Fotos könnt ihr euch bei Unreality anschauen.

Abhängen mit Londons Bürgermeister. Als am gestrigen Nachmittag das Stadtoberhaupt versuchte im Zuge einer Olympia-Werbekampagne einen Kabelzug entlang zu rutschen, versagte dieser und lies den Wuschelkopf erst mal baumeln. Und was macht man so als Presse Team des Herrn Johnson? Ganz klar, gar nichts, und fleißig mit der Kamera draufhalten. Erst nach einigen Minuten wurde der hilflose Mann von seinem Leiden befreit. Das Video gibt’s hier samt einigen Fotomontagen mit Boris hängend an allen möglichen Orten der Welt. Wie lustig Londons Bürgermeister an sich ist, lest ihr hier.

++++++++ Siebter Wettkampftag ++++++++
Die Pool-Kameras der Olympischen Spiele haben einen Twitter Feed. Und wer jetzt denkt, da gäb's nur langweilige Wettkampffotos, irrt. Die Kameras zeigen die Sportler aus einer ganz anderen Perspektive. So schön, dass es Kunst sein könnte.


Bildquelle: Twitter/Pool Camera
Casiokid - Olympiske Leker. Der Song der norwegischen Band
Casiokid ist unsere persönliche Olympia-Hymne. Der perfekte Song für all diejenigen, die sich die Olympischen Disziplinen nie merken können. Jetzt kann man sie wenigstens auf norwegisch aufzählen. Lengdehopp. Stavsprang. Sykkellop. Kjølig!
Alex Trimble, Frontmann von Two Door Cinema Club, spricht über die Eröffnungszeremonie. Den schönen Song
Caliban's Dream, geschrieben von Underworld-Mitglied Rick Smith, performt von Two Door Cinema Club, hatten wir euch bereits vorgestellt. Jetzt hat Alex Trimble in einem Interview mit NME offiziell über den Auftritt und die Hintergrundgeschichte gesprochen. Er habe sofort zugesagt, kaum als er gehört hat, wer den Song geschrieben hat und wer der Regisseur der Eröffnungszeremonie ist. Und das ohne je eine Sekunde von dem Musikstück gehört zu haben.
James Bond und die extreme Queen waren sein Lieblingspart. Das sei selbst für ihn eine große Überraschung gewesen. Denn obwohl sie die Zeremonie bis zum Abwinken geprobt hatten, wollte Regisseur Danny Boyle noch einige Schmankerl zur Überraschung geheim halten.
++++++++ Sechster Wettkampftag ++++++++
Too much Olympics. Und? Seid ihr schon genervt von den Olympischen Spielen? Wolltet ihr am Sonntag lieber den Tatort im Ersten sehen? Überall wo man hinschaut sind sie. Im Fernsehen. Im Internet. Ja, sogar bei egoFM. Und als ob das nicht genug wäre, äußern sich jetzt auch noch Handpuppen dazu:
Die Farbe des Sieges. Ist nicht Gold. Es ist Pink. Der minimale Unterschied zwischen dem Goldmedaillensieger und dem Verlierer ist die Farbe seines Urins. Um genau zu sein: Die Mineralstoffe, die darin sind. Olympia-Athleten tun alles, um die bestmöglichste Leistung erzielen. Dazu greifen sie auch zum Doping. Das muss aber nicht unbedingt illegal sein. Zum Beispiel gelten Rote Bote, Koffein und Natron als legale Dopingmittel. Auch wenn die Wirkung nicht so groß ist, macht sie trotzdem den Unterschied zwischen Sieg und Niederlage aus.
Olympia-Opi. Der in Aachen lebende Japaner Hiroshi Hoketsu ist der älteste Teilnehmer der diesjährigen Olympischen Spiele. Der Opi sitzt mit seinen 71 Jahren fest im Dressursattel. Aber das war nicht immer so. Eigentlich war er Springreiter. Weil seine Sehkraft mit den Jahren aber immer mehr nachgelassen hat, musste er umsatteln. Auch wenn der 71-Jährige der Großvater so gut wie aller Teilnehmer sein könnte, könnten wir uns trotzdem eine Scheibe von ihm abschneiden. Mit seinem Pferd Whisper trainiert er täglich und macht dazu noch jeden Tag mindestens eine Stunde Sport.
Der älteste Teilnehmer aller Zeiten ist er trotzdem nicht. Oscar Swahn war bislang der älteste Olympiamedaillengewinner. Mit 72 Jahren und 279 Tagen nahm er 1920 bei den Olympischen Spielen in Antwerpen teil. Und siegte.
++++++++ Fünfter Wettkampftag ++++++++
Trendy Olympics. Bei den Olympischen Spielen gibt es so einiges, an das man kaum einen Gedanken verschwendet. Zum Beispiel über die Frage: Wer designt eigentlich die Sportoutfits? Und bevor ihr jetzt mit "Wie? Die werden extra designt?" kommt, liefern wir euch die Antwort: Ja. Und die Designer sind gar nicht so unbekannte Namen. Stella McCartney hat beispielsweise die Outfits für Großbritannien und Armani für Italien. Bogner stattet den Deutschen Olympia-Kader aus. Joop hatte wohl keine Lust. Naja, wenigstens werden unsere Trainingsanzüge nicht von C&A gesponsort.
Falls ihr mit den Olympischen Spielen nichts anfangen könnt und sie euch schon langsam auf den Wecker gehen, gibt es
Olwimpics. Eine Funktion, die jedes Wort darüber, aber wirklich jedes, einfach streicht. Alle Wörter werden ironischerweise mit den Farben der Olympischen Ringe geblockt. Die Funktion kommt aus dem F.A.T. Lab, das für solche Aktionen bekannt ist.

Dass die Sportler unter enormem Druck stehen ist klar. Aber hat schon mal jemand an die Eltern gedacht? Einer hat das. Während ihre Tochter, Aly Raisman, eine amerikanische Geräterturnerin, im Wettkampf war, wurden ihre Eltern gefilmt. Besonders die Mutter scheint mit ihrer Tochter mitzufiebern.
Pferde werden mit FedEx geliefert. Hat sich einer schon mal Gedanken darüber gemacht, wie die Pferde eigentlich zu den Olympischen Spielen gelangen? Na, die werden einfach per FedEx geliefert. Und weil der Paketzustelldienst aus dem Vorfall in
"Cast Away" gelernt hat, werden die edlen Tiere nicht etwa mit dem Flugzeug, sondern mit dem Schiff gebracht. Gott sei Dank werden Pferde nicht seekrank.
++++++++ Vierter Wettkampftag ++++++++
Der Gänsehautmoment der Eröffnungsfeier: Als Two Door Cinema Club Sänger Alex Trimble zur Entzündung des Feuers das Mikrofon ergriff und eine Underworld-Kompisition gesungen hat. Generell war die Eröffnungsfeier musikalisch sehr gelungen. Der Regisseur Danny Boyle, der unter anderem „Slumdog MIllionaire“ gemacht hat, fuhr nämlich alles auf, was die britische Musikgeschichte zu bieten hatte – von den Beatles über die Sex Pistols bis hin zu Dizee Rascal und den Arctic Monkeys, die am Ende live gespielt haben.
Die komplette Playlist gibt's hier zum Nachlesen.
Die ewige Flamme wurde erstmal ausgepustet. Unglaubliche Eröffnungszeremonie am Freitag mit einem überraschenden Ende: Das Feuer wurde von keinem Star, sondern von ein paar jungen Sportlern angezündet. 204 kleine Fackeln, die für die einzelnen Länder standen, wurden zu einem großen Feuer zusammengeführt. Da brannte das Feuer dann erstmal schön im Stadion. Und dann? Dann wurde es einfach ausgepustet. Und warum? Weil sie im Weg stand und umziehen musste. Dazu wurde die große Flamme in eine kleine Bergmanns-Laterne ausgelagert. Der große Kessel wurde verschoben. Genau an die Stelle, wo es auch 1948 gebrannt hat. Seit heute früh brennt dort wieder das Olympische Feuer.
Die Fackel war allerdings schon einmal aus. Die Flamme ist bereits auf der Kanu Strecke auf dem Weg ins Stadion erloschen. Eine große Bugwelle spritzte über das Boot und erwischte auch die Flamme. Und Feuer ist bekannt dafür, etwas sensibel auf Wasser zu reagieren. Also war die Fackel mal eben aus.
Schlechter Verlierer. Pierre de Coubertin, Gründer der Olympischen Spiele der Neuzeit, war zwar unglaublich in Sport interessiert, Talent hatte er allerdings nicht. Weil er aber auch mal eine Medaille gewinnen wollte, ließ er neben den sportlichen Wettkämpfen auch kreative Disziplinen, wie etwa Musik, Bildhauerkunst, Graphik, Architektur und Kunst austragen. So gewann er 1912 unter dem Pseudonym Georges Hohrod doch noch eine Goldmedaille. Nicht im Sport. Aber dafür in Literatur.
Die Olympischen Ringe sind alles andere als antik. Allerdings dachte man das viele Jahre lang. Grund dafür war die Eröffnungsfeier der ersten Olympischen Spiele der Neuzeit. Dazu wollte Carl Diem eine antike Zeremonie feiern, mit unter anderem einen antikem Fackelhalter und großem Steinsbrocken mit den eingravierten Ringen. Nach der Feier wurde alles wieder weggeräumt – außer dem Brocken. Der wurde dann zwei Jahrzehnte später von britischen Forschern entdeckt. Und die dachten sich: „Oh wow, der Brocken sieht alt aus. Die Ringe müssen antik sein!“
Zum ersten Mal in der Geschichte tritt für jedes Land mindestens eine Frau an. Auch wenn Frauen in Saudi-Arabien weder autofahren, reiten, Schulsport machen und alles andere was Spaß macht nicht machen dürfen, tritt jetzt trotzdem zum ersten Mal eine Frau bei den Olympischen Spielen an.
An was erinnert euch eigentlich das diesjährige Olympia-Logo? Hier eine kleine Inspiration:
Google hält euch übrigens auf dem Laufenden. Gibt man nämlich „Olympische Spiele“ in der Suchmaschine ein, wird alles, was man wissen muss, auf einen Blick aufgelistet: Wer spielt wann in welcher Disziplin, wer hat wie viele Goldmedaillen gewonnen und der wievielte Spieltag ist das.
Alles findet ihr hier auf Google.
Bildquellen: Graeme Pow, F.A.T. Lab