Das Institut für Meteorologie der FU Berlin verkauft ab morgen wieder Namen für die Hoch- und Tiefdruckgebiete 2013, die dann das Wetter bei uns in Deutschland und in ganz Mitteleuropa beeinflussen werden. Seit 1954 wird das jetzt schon so gehandhabt. Wer eine Patenschaft annimmt, wird dann während dem Umtreiben seines Patenkindes namentlich in den Medien erwähnt - und vielleicht auch sehr geliebt.
Allerdings kostet ein Hochdruckgebiet ein bisschen mehr, als ein Tiefdruckgebiet. Die sind eben heißer begehrt. Zum einen, weil Hochdruckgebiete seltener vorkommen und zum Anderen, weil sie bei Auftreten auch länger anhalten. Wenn wir uns zurück an unsere Erdkunde-Unterrichtsstunden erinnern, wissen wir außerdem, dass so ein Hochdruckgebiet eher warme Winde und gutes Wetter mit sich bringt. So erklärt sich also der Preis für die Hochdruckpatenschaft mit 299 Euro und für eine Tiefdruckpatenschaft mit 199 Euro.
Mit den Einnahmen der Patenschaftsverteilung wird das Institut für Meteorologie der FU Berlin unterstützt und die studentischen Wetterbeobachtungen weitergebracht. Der Startschuss für das Rennen, wer die dicken Wolken bringen darf und wer den Sonnenschein im nächsten Jahr seinen Namen gibt, fängt morgen an.
Männer haben allerdings in diesem Jahr schlechte Karten als die Hiobsbotschafter im Radio oder Fernsehen erwähnt zu werden. Denn ganz anders als fälschliche Gerüchte behaupten, können auch Männer den Namen der Tiefdruckgebiete übernehmen. Das ist sogar fairerweise so geregelt, dass in geraden Jahren Frauen den Tiefdruckgebieten einen Namen geben und in ungeraden Jahren (sowie 2013) Männer diesen Part übernehmen.
Wir können uns die Sonne leider nicht einkaufen, denn Firmennamen sind verboten. Obwohl so ein egoFM-Sommer schon etwas Feines wäre... Mehr Informationen zu Richtlinien und der Vergabe findet ihr hier.

Bildquelle: pskwelwater, jazzlog.