Der Service könne schon in zwei Wochen an den Start gehen, schrieb das Magazin Forbes am Mittwoch. Allerdings ist noch nicht ganz raus, ob der neue Service "Facebook Music" oder "Spotify on Facebook" heißen wird. Fakt ist, dass Spotify bereits einen Facebook-Icon auf der eigenen Seite integriert hat, damit Musik sofort geteilt werden kann.
Die Zusammenarbeit ist ein weiterer Hinweis darauf, wie Facebook mehr und mehr zum Dreh- und Angelpunkt aller Medien wird. Erst Woche kündigte Warner Bros. an, dass Filme gestreamt, ausgeliehen und mit Freunden geteilt werden können.
Bei diesen Kooperationen handelt es sich immer um Symbiosen: Das Online-Netzwerk Facebook hat rund 600 Millionen Nutzer, was es für Unternehmen als Vertriebsplattform hochinteressant macht. Umgekehrt erhofft sich Facebook von mehr Inhalten auch noch mehr Nutzer, die dann noch länger verweilen.
Insgesamt stellt das auf jeden Fall eine kreative Art der Musikverbreitung dar. Weitere Plattformen zum Musik hören, teilen und teilweise auch kaufen findet ihr hier:

Die „Cloud“ ist DER neue Trend im Internet. Im Endeffekt bedeutet dies, dass Ihr eure Computerinhalte, die ihr lokal speichert ins Internet verlagert. Bei Google Music Beta bedeutet das, dass man seine Musiksammlung hochladen kann und dann von überall darauf zugreifen kann. Zusätzlich kann man fremde Songs gegen ein Endgeld streamen. Wie hoch dies sein wird, steht noch nicht fest. Wieviele Songs zur verfügen stehen dafür schon: Mit knapp 20.000 Titeln ist das Repertoire sehr dünn. Geplant ist auch, dass man Songs irgendwann downloaden kann. Dass dies noch nicht möglich ist, liegt laut einem Sprecher von Google vor allem an den unrealistischen Forderungen der Plattenlabels. Google Music Beta wird erstmal nur in den Vereinigten Staaten verfügbar sein.

Die Mutter aller MP3 Tauschbörsen hat sich von einer Raubkopiererseite zum legalen Streamingdienst gewandelt. Gegen eine monatliche Gebühr kann alles was der Dienst bereit stellt getreamt werden.
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Napster

Im Mittelpunkt dieser Dienste steht der eigene Musikgeschmack. Anhand von Bandvorgaben wird eine Playlist mit Lieblingsbands und „ähnlicher“ Musik erstellt. Zusätzlich gibt’s noch Informationen über Künstler, Konzertveranstaltungen und Beiträge von Communitymitgliedern.
Alle Plattformen sind in der Grundausstattung kostenlos. Zahlt man bei Spotify einen Monatsbeitrag, kann man die Songs auch auf seinen MP3-Player herunterladen und ist nicht von Internet abhängig.
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Simfy, das ist das deutsche Pendant zum englischen Spotify und stellt in Deutschland somit wohl eine der sehr wenigen Onlinemusikplattformen auf denen man eine sehr große Auswahl an Künstlern online hören kann.
Mittlerweile ist Simfy für den Nutzer kostenlos, aber es gibt auch kostenpflichtige Angebote mit einer Flatrate für ein immer weiter wachsendes Musikangebot.
Man kann sich zwar die Musik nicht runterladen, aber man hört die Musik in einem Stream und kann sich somit Playlisten mit Hilfe von Zwischenspeicherung auf dem Handy zum Beispiel als App sichern und wirklich überall hören, ob am Strand, im Flugzeug oder eben gerade auf dem Weg zur Arbeit. Man legt sich also eine virtuelle Plattensammlung mit den verschiedensten Künstlern an. So stößt man durch Empfehlungen ähnlicher Künstler auch oft auf Musik, die man so vielleicht gar nicht gehört hätte.
Die Seite ist zu 100% legal, da Simfy alle nötigen Lizenzen für die Musikdaten besitzt und diese durch Werbepartner finanziert.
Das Gute an dieser Plattform ist, dass man somit den illegalen Piratenseiten den Kampf ansagt und dem Hörer endlich eine faire Alternative sowohl für den Künstler und das Label als auch für den Hörer. Denn durch CDs verdienen die Künstler schon lange nicht mehr ihr täglich Brot. Wer dann eben auch bereit ist einen Beitrag zu zahlen, kann seine Playliste auch offline hören, man braucht also dann nicht zwingend Internet.
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simfyWir haben mit Gerrit Schumann, dem CEO von Simfy über die Plattform, die Beweggründe und die Zukunft der Musikindustrie gesprochen.
Herr Schumann, was hat Sie dazu bewegt Simfy zu gründen?
Warum sind Plattformen, wie Spotify für Deutschland gesperrt?
Schadet man mit so einem Dienst nicht der Plattenindustrie?
Was müssten die Plattenfirmen ändern?
Was erhoffen Sie sich für die Zukunft?
Wie werden wir in 10-20 Jahren Musik konsumieren?
Die Zukunft der CDs scheint also nur noch nostalgischen Wert zu besitzen und in 10 – 20 Jahren wird man ausschließlich über eine Soundcloud Musik hören.