Ihr neues Album klingt heiterer. Der Lebensstil der Brasilianer, ihre Freude an der Musik und dem Tanz und die Farbenpracht der Küste Brasiliens: Das alles inspirierte Gardot. Dementsprechend entfernt sie sich vom gewohnten, melancholischen Sound. Diese Heiterkeit hört man besonders gut in den Songs „Mira“ und „Yemanja“.
Für ihr neues Album ist sie quer durch die Welt gereist. Sie lernte neue Kulturen kennen, eine neue Sprache und hat all diese Einflüsse gleich in ihr neues Album gepackt. Ihre Zeit in Lissabon, Portugals Hauptstadt, hat sie musikalisch besonders beeinflusst. Nach der Stadt hat sie sogar eines ihrer neuen Songs benannt: „Lisboa“ vermittelt einem das Gefühlt, mitten in einer typischen Gasse in Lissabon zu stehen. Spielende Kinder, Kirchenglocken und Straßensänger: Alles hat Gardot aufgesogen und in dem Lied verarbeitet.
Ein tragischer Unfall führte Gardot mit dem Jazzgesang zusammen. Gardot lag lange Zeit mit schweren Verletzungen im Krankenhaus, nachdem sie 2003 von einem SUV angefahren wurde. Als Teil einer Musiktherapie lernte sie den Jazzgesag kennen und lieben. Seit diesem Unfall ist der Gehstock ihr Erkennungsmerkmal.
Melody Gardot tritt 2012 auch in Deutschland auf. Unter anderem wird sie auf dem Tollwood in München, in Stuttgart und in Freiburg spielen. Am Freitag erscheint mit "The Absence" ihr drittes Album.

1. Mira
2. Amalia
3. So Long
4. So We Meet Again My Heartache
5. Lisboa
6. Impossible Love
7. If I Tell You I Love You I’m Lying
8. Goodbye
9. Se Voce Me Ama
10. My Heart Won’t Have It Any Other Way
11. Yemanja