Letzten Freitag war irgendwie „Superfreitag“. Ein Freitag, der anders als andere Freitage ein Riesenstange neue, klasse Albenveröffentlichungen zu bieten hatte. Eines davon war auch „Trouble“ vom Mann mit dem britischsten Akzent, seit es Mike Skinner gibt. Totally Enormous Extinct Dinosaurs, kurz TEED.
Die 14 Lieder auf „Trouble“ sind alle miteinander riesig. Manche ganz minimalistisch, andere housig, klappernd, scheppernd, klirrend. In einer Minidoku über seinen Weg zum letztjährigen Melt!-Festival, sagte er aber, dass ihm Genres überhaupt nicht wichtig sind. Er mache „dance music“. Immer elektronisch, immer elektrisierend.
Trotzdem klingt das Album bei jedem Mal durchhören ein bisschen anders. Mal nach „Ab-in-den-Club“, mal nach „Sonntagmorgen-Liegenbleiben!“. Und beim nächsten Mal wieder anders. Und beim Mal darauf…
In der Minidoku stellt er sich selbst vor, seine Musik, seine Kunst, seinen Namen und seine Kostüme. Durch und durch sympathisch:
Ihn als Newcomer zu bezeichnen, wäre irgendwie unangebracht, denn seine Lieder schwirren zum Teil schon seit drei etwa drei Jahren durchs Netz. Trotzdem veröffentlichte erst am letzten Freitag, dem 8. Juni sein Debütalbum, auf dem seine Tracks gesammelt sind, vierzehn an der Zahl.
- Promises
- Trouble
- Shimmer
- Household Goods
- Your Love
- You Need Me On My Own
- Panpipes
- Garden
- Solo
- Tapes & Money
- American Dream Pt II
- Closer
- Fair
- Stronger
„Trouble“ von Totally Enormous Extinct Dinosaurs ist seit dem 8. Juni draußen. Erschienen auf Polydor.