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Bild zur Nachricht:Kommen und Gehen: Max Prosa
Donnerstag, 9. Februar 2012 09:00 Musikmeldung

Kommen und Gehen: Max Prosa

Was wollt ihr hier? 

Die Stadt verändert sich mit den Menschen, die kommen und den Menschen, die gehen. In Kooperation mit jetzt.de stellen wir jede Woche Künstlern, die nach München kommen oder München verlassen, ein paar Fragen zur Stadt. Was willst du hier? Welcher Club wird angesteuert? Welche Klischees kennst du? Diese Woche mit: Max Prosa.

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Max Prosa ist erst 21 Jahre alt, singt aber so, als würde er schon 100 Jahre Lebenserfahrung hinter sich haben. Seine Texte sind tiefgründig, die Emotionen sind echt und die Geschichten packend. Mit seiner Akustikgitarre und dem Wuschelkopf wandelt der junge Max Prosa seine Wortgewandheit in kleine musikalische Meisterwerke. Das Talent des Berliners wurde von Cluesos Heimathafen, dem Zughafen in Erfurt, sofort erkannt und so stellt sich Max in diesem Jahr dem Haifischbecken Musikindustrie. Seine Tour "Die Phantasie wird siegen" führt in in der nächsten Woche auch nach München.

Max Prosa spielt am Mittwoch, den 15. Februar 2012 im Ampere in München.


Woher kommst du?
Ich komme aus Berlin, wohne dort und fühle mich zuhause wenn ich nicht unterwegs bin. Meine Band kommt aus ganz verschiedenen Orten, jeder von woanders, Israel, Dänemark, Allgäu, Thüringen, Rheinland. Grade sind wir auf Tour und sowieso jeden Tag woanders. Es ist ein großes kreatives Chaos, "Die Phantasie wird siegen" Tour.

Was wollt ihr hier?
Wir wollen eine Konzert spielen, mit dem Publikum einen schönen Abend haben, den Leuten ein gutes Gefühl und anregende Gedanken mit auf den Weg geben.

Was bringt ihr uns mit?
Wir bringen uns selbst mit und unsere Instrumente, damit erschaffen wir wenn alles klappt Momente aus denen Ihr wiederum was mitnehmen könnt.

Welche/n Münchner/in würdet ihr gerne kennen lernen?
Nach Nachschlagen auf der Wikipedia Liste ist mir folgender ins Auge gefallen: Hans Wölpert, Gewichtheber, geboren am 13. Mai 1898

München bei Nacht – wo geht’s hin?
Wir spielen leider nur das Konzert und fahren am selben Abend noch weiter. Deswegen haben wir gar keine richtige Nacht leider. Da müssen wir ein andermal wiederkommen. Ich glaube meine Band würde irgendwo hinwollen wo es was traditionell Bayerisches gibt. Magnus und Erez, aus Israel und Dänemark, fahren auf die Trachten-Tradition ab. Ich würde mich anschließen.

Welches Klischee über München ist euch das liebste?
Na wahrscheinlich genau das, die Trachten, die Schweinshaxen, die Biergärten. Für Leute aus anderen Kulturen und Ländern ist das besonders verrückt. So ähnlich wahrscheinlich wie wenn unsereins nach China fahren und die einheimischen Bräiuche beobachten würde.

Wann geht ihr wieder?
Heute Abend, ein paar Stunden nach dem Konzert, aber wir lassen hoffentlich einen Teil von uns zurück der in den Leuten hier weiterlebt und nehmen dafür einen Teil mit der in uns weiterlebt.

Was müsste München tun, um euch zum Bleiben zu bewegen?
Ich glaube wir sind fahrendes Volk, wir bleiben nicht, wir haben ein zu Hause, aber das ist viel mehr an den Menschen orientiert die dort im Umfeld sind als an einem konkreten Ort auf der Landkarte. Ob wir das Berlin oder München oder Tel-Aviv nennen, das ist Schall und Rauch.

Was soll euch mal nachgesagt werden?

Das wir immer versucht und manchmal geschafft haben das beste aus dem zu machen was wir haben und uns trotzdem nie zu ernst genommen haben.

Die Rubrik "Kommen & Gehen" in Kooperation mit jetzt.de erscheint jeden Donnerstag
auf der jetzt-München-Seite in der Süddeutschen Zeitung.




Was sonst noch in München und in den anderen Städten am Wochenende los ist,
seht ihr in unseren Veranstaltungstipps.


Foto: Sandra Ludewig.

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