Klar, der Vergleich zu den Kalkbrenners liegt nahe. Nicht nur, weil die gebürtige Rumänin Simina Grigoriu seit Kurzem nun mal mit dem älteren Kalkbrenner Paul verheiratet und gleichlange mit Fritz verschwägert ist (und somit nicht vor Gericht gegen sie aussagen muss), sondern auch weil die Musik der drei "Kalkbrenners" sich in der gleichen Ecke verorten lässt. Da hört man schnell mal ein "Der Paul hat ihre Musik sowieso gemacht" und "Die kann ja garnix". Die beiden machen allerdings auch kein Geheimnis um ihre Beziehung. Denn sie sind ja schließlich stolz aufeinander, wie sie uns verriet.
Übertreiben wollen sie es aber trotzdem nicht mit der Öffentlichkeit. Denn auf einen Platz auf Seite 1 der gängigen Klatsch & Tratsch-Magazine sind die Zwei absolut nicht scharf. Glücklicherweise waren auf ihrer Hochzeit vor ein paar Wochen auch keine Paparazzi anwesend. Das Umfeld hat eben dicht gehalten, genauso wie die beiden - auch wenn das ab und an ziemlich schwer fiel. Denn die Woche vor ihrer Hochzeit war Simina absolut im Interview-Stress und wurde ständig auf ihre Hochzeit angesprochen. Jede angehende Braut kann wohl verstehen, dass man die Aufregeung und Freude über die eigene Hochzeit nicht unbedingt für sich behalten will.
Aber sie hat es dann eben doch geschafft, nicht alles in die Welt (und vor allem in die Medienlandschaft) herauszubrüllen. Stattdessen quatschte die zukünftige Frau Kalkbrenner viel über ihre Musik und ihr Album, über ihre Einflüsse aus Klassik und Hip Hop und ihre Arbeit im Studio.

Doch auch jetzt nach der Hochzeit und trotz des befreienden Gefühls, endlich darüber reden zu können, möchte Simina nicht den Namen ihres Mannes annehmen. Erstens, weil sie den Hatern nicht noch eine Plattform geben möchte und zweitens, weil sie findet, die Welt braucht nicht noch einen Kalkbrenner in der Musiklandschaft. (Jedenfalls vorerst, denn Paule soll ziemlich gutes Daddy-Material abgeben.)
Dennoch nimmt Simina den Vergleich zu ihrem Angetrauten eher als ein Kompliment auf, als einen Vorwurf. Sie sagt, solange sie nicht mit einem schlechten Künstler verglichen wird, ist es ihr egal. Das nimmt sie nicht persönlich. Sie weiß auch um den Erfolg von Kalbrenner und ist sich darüber bewusst, dass je erfolgreicher man ist, umso mehr von diesen Kommentaren kommen. Doch sie sagt, sie hat genug Substanz.
Als Support von Paul hat sie nicht nur auf seiner Tour gespielt, sondern auch schon am Königsplatz in München, den sie ohne Umwege in ihrer Antwort zur Besten-Club-der-Welt-Frage erwähnt.
Sie spielt gerne den Support für Paul und fühlte sich sehr geehrt, als seine Agentur sie anfragte, auch wenn die Fans bei den Gigs immer nur nach Paule schreien. Wenn sie seinen Nachnamen doch annehmen würde, wäre dieses Problem dann allerdings auch geklärt.
Übrigens: Simina arbeitet schon an ihrem zweiten Album. Wir sind gespannt.