egoBlog
Montag, 14. Dezember 2009 11:24
Schreckliche Vorstellung. Familie an Weihnachten? Schreckliche Vorstellung! Weihnachtsgeschenke einkaufen im überfüllten Laden? Schreckliche Vorstellung! Es gibt genügend Gründe, warum uns das Weihnachtsfest schon mies vorkommt, bevor es überhaupt los geht. Rund 12 Millionen Menschen in Deutschland sind Single und allein. Der Rest quält sich mit der Familie rum. Wie überstehen wir das alles nur?
Nach dem 3. Advent wird’s Zeit, dass wir mal kurz darüber sprechen: Weihnachten. So langsam wird’s Zeit wenigstens eine Ahnung davon zu haben, was wir der Familie, Freunden oder Partner schenken möchten. Es wird leider auch schon Zeit, das einzukaufen, zu planen, zu backen, zu organisieren und zu streiten. Gehört alles unweigerlich zu Weihnachten. War da nicht noch was anderes? Achja, was ist mit himmlischer Ruhe, stiller Nacht, Besinnlichkeit und frohem Fest? Keine Zeit! Keine Lust! Keinen Nerv!
Gut, wir übernehmen das planen, die Organisation und ihr nur das feiern.
Die ultimativen Tipps haben wir mit viel Erfahrung, Überlegung und dank dem WorldWideWeb für euch zusammen gestellt:
Oh du stressige Weihnachtszeit:
Auch wenn die Weihnachtszeit eigentlich besinnlich sein sollte: Für viele bedeutet sie Stress pur. Geschenke kaufen, Plätzchen backen und dann noch verschiedene Weihnachtsfeiern - zur Ruhe kommen wir oft gar nicht, bis wir im Januar wieder anfangen zu arbeiten. Erst die anstrengende Vorweihnachtszeit und dann auch noch die Familie an den Feiertagen. Damit einem der Weihnachtsstress nicht über den Kopf wächst, sollte man sich also ab und zu eine Auszeit nehmen und bewusst entspannen. Es gibt zum Beispiel eine Fülle von Entspannungstechniken. Yoga oder autogenes Training, aber auch ein Saunabesuch oder Sport sind ganz hilfreich, weiß der Chefredakteur der Apotheken Umschau Hans Haltmeier. Eine ganz einfache Methode ist die Partnermassage, dazu braucht man überhaupt keine Vorkenntnisse. Wer keinen Partner hat, dem sei zum Beispiel geholfen mit einem schönen Film oder mit autogenem Training, rät zumindest Hans Haltmeier. Auch ein heißer Tee und ein Bad helfen wahre Wunder. Natürlich könntet ihr die Weihnachtsvorzeit auch so nutzen, wie sie eigentlich genutzt werden sollte: Mit den Freunden auf dem Weihnachtsmarkt lecker essen und Glühwein trinken. Dazu ist Weihnachten doch schließlich da!
Familienstress an den Feiertagen:
Schon vor dem Heiligen Abend liegen bei vielen Familien die Mitglieder schon im Streit. Neben dem Vorbereitungsstress gibt es noch ein weiteres Problem: Im Gegensatz zur Großfamilie von einst bestehen Familien heute häufig aus Individualisten. Jeder geht im Alltag seine Wege und hat seine eigenen Interessen. An Weihnachten sitzt man sich dann plötzlich drei Tage lang gegenüber. Von vielen Familienmitgliedern wird das als Zwang empfunden, aus dem es scheinbar keinen Ausweg gibt. „Das ist schon deshalb ein Stressfaktor, weil alle Regeln, die wir normalerweise für den Ablauf unseres Alltags haben, was sich eingeschliffen, ritualisiert hat, die werden Weihnachten alle ausgehebelt. Es ist eine völlig andere Situation. All das, was sonst so reibungslos funktioniert, funktioniert nicht, weil man sich neu aufeinander einstellen muss“, sagt Psychologin Dr. Döring-Seipel. Streit an Weihnachten ist somit normal. Deswegen der Tipp: Streitereien nicht ernst nehmen und sich ganz bewusst auch einzelne Stunden aus der engen Familienzeremonie zurück ziehen. Die seltene Zeit für einen Mittagsschlaf oder einen Film nutzen, wirkt wahre Wunder.
Alleine an Weihnachten:
Wer sich zum Beispiel für das besinnliche Alleinsein an Weihnachten entscheidet, muss eine gewisse seelische Stabilität besitzen: Weihnachten ist für viele von uns mit intensiven Erinnerungen und Gefühlen verbunden. Also seid besser darauf vorbereitet. Sinn macht es für euch zum Beispiel, wenn ihr den Abend genau durchplant. In der Stadt wird es ab 16 Uhr ruhig. Wenn ihr nicht das Gefühl haben möchtet, die Welt hat euch vergessen, würde ich euch raten, ab dieser Uhrzeit nicht mehr das Haus zu verlassen. Selbst kochen, dabei viel Musik hören, ein Film anschauen und ein Bad nehmen, kann durchaus auch schön sein. Weihnachten besinnlich ignorieren. Oder aber sich Mitstreiter im Alleingang suchen. Zum Beispiel auf fishandfishes.com – oder ihr sucht den Kontakt auf euren bekannten Portalen wie Facebook, werkenntwen und Co. Dann chattet ihr den Abend einfach vorüber.