Künstler auf dem Radar
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Freitag, 08. August 2014, 00:00 Uhr

Hozier

Künstler, die man auf dem Radar haben sollte

Hozier hat den Schritt vom Background-Gesang im Gospelchor in den Vordergrund als Solokünstler geschafft. Das war aber nur der Anfang.

Hoziers Karriere beginnt in einem irischen Gospel-Chor. „Take Me To Church“ ist aber eher kirchenkritisch. Liebe ist Liebe, Sex ist Sex und Menschen sind Menschen, da sollte keine Organisation auch nur irgendwas dran zu rütteln haben.

Und diese Message überbringt er mit seiner markanten Stimme, der man die Einflüsse aus dem Chor-Gesang noch deutlich anhören kann. Damit schafft er den Durchbruch.



Die Einflüsse seiner Musik sagt, liegen in den Wurzeln afro-amerikanischer Musik, Soul, Gospel und Blues. Aber auch irische Singer-Songwriter und Folk-Musiker beeindrucken ihn.

Die Vermischung all dieser Einflüsse zu einer Art neuem Genre hört man besonders in einem seiner neuesten Tracks, dem „Work Song“:



Hozier könnte bald vor einer ganz großen Karriere stehen. Dabei war die bisher eher ein kleines Familienunternehmen. Die ersten Schritte unternimmt er mit dem Papa, einem erfolgreicher Dubliner Blues-Musiker. Er studiert Musik, bricht aber das College nach gerade mal einem halben Jahr ab. Seine Mutter, eine bekannte irische Künstlerin, schenkt ihm zwei ihrer Kunstwerke als Cover für seine ersten beiden EPs.

Hozier verlässt den Gospel-Chor und wechselt vom Background in den Vordergrund. Er beginnt seine Solo-Karriere und veröffentlicht unter anderem diesen Song:



Damit schafft er es dann in den Soundtrack des Films „Wish I Was Here“ von und mit Zach Braff, neben Künstlern wie Cat Power, Coldplay und Bon Iver. Und das kann ein Indikator sein. Denn Braffs letzter Soundtrack zu "Garden State" featurte unter anderem einen Song namens "New Slang" einer bis dahin relativ unbekannten Indie-Band namens The Shins.

Gerade kommt er von seiner ersten Headline-Tour durch die USA und wird in den nächsten Wochen auf ganz vielen Festivals in ganz Europa zu sehen sein. Im Mai war er bereits auf dem Maifeld Derby und fesselte dort das Publikum.

Mit gerade mal 24 könnte Hozier vor einer ganz großen Karriere stehen. Seine Fangemeinde im Internet wächst stetig, seine Shows werden größer und im Hebst kommt sein Debütalbum. Das wird, wegen der melancholischen, ruhigen Grundstimmung seiner Songs, und seinen nachdenklichen Lyriks eines DER Alben des Herbstes.

Und deswegen solltet ihr Hozier unbedingt auf eurem Radar haben.



Bildquelle: Hozier // Facebook