Mixtape Mittwoch
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Mittwoch, 09. April 2014, 09:20 Uhr

Mixtape Mittwoch: Frühling-In-Der-Großstadt-Edition

Mit Kygo, Odesza und Bufi

Klar, Frühling in - zum Beispiel - den Bergen ist super, aber Frühling in der Großstadt hat auch sein Gutes. Wir freuen uns auf die ersten lauen Abende, rücken die Spiegelbrille zurecht, schlüpfen in die Leinenschuhe und ölen nochmal die Fahrradkette.

Mit einem Radler im Rucksack, Baguette und Humus den Frühling einläuten gehört einfach dazu. Das erste Open-Air-Abend-Picknick an der Donau in Regensburg, am Würzburger Main oder in Stuttgart am Neckar ist wie ein Versprechen für die ganzen tollen Sommerabende die in diesem Jahr noch kommen werden. Und wenn's um diese Jahreszeit noch ein bisschen frisch ist, dann packt euch in Decken ein und dreht die Musik noch ein bisschen lauter.

Kygo

Schon im Januar war Kygo einer unserer Wochenlieblinge. Daran hat sich nichts geändert. Der Norweger begeistert nicht nur uns, sondern auch Kollegen (wie zum Beispiel Odesza, denen das zweite Set gebührt) mit seinem Talent. Dass der 22-Jähre das alles bei Youtube gelernt haben will, lässt uns da noch immer mit leicht geöffnetem Mund zurück.



Odesza

Seit das Amerikanische Duo Odesza im Jahr 2012 ihr Debüt Album Summer’s Gone veröffentlicht haben, ist bei den beiden nichts mehr wie es einmal war. Obwohl Harrison Mills und Clayton Knight musikalisch einen völlig unterschiedlichen Backround haben, ergänzen sich der Pianist und der Hip Hopper nahezu perfekt. Gezielte Manipulation bekannter Klänge aus House und Downbeat kombiniert mit Samples aus Hip Hop und Pop. Live sind die beiden zwar bisher nicht in Europa zu sehen, doch bei Ihrer Nähe zur englischen Musikszene kann das nicht mehr lange dauern. Bis dahin genießen wir die Nummer vier (unsere Nummer eins) der no sleep mixes.



Bufi

Last but not least starten wir dann mit Mateo González alias Bufi in die Zukunft der elektronischen Tanzmusik. Seinem Stil werden die verschiedensten Labels verpasst. Disco, House und Elektro sind nur einige davon – so richtig passen will keins. Er selbst sagt, er macht Musik für Momente, für euphorische und für düstere, zum ausrasten und zum träumen – welche Tags man ihm da verpasst, ist ihm dabei völlig egal. Mit dieser Mischung hat er sich inzwischen nicht nur in seiner Heimat Mexico etabliert. Seine Releases sind von Mexico City bis Brooklyn auf den großen Labels zu finden und bis wir alle zu seinem Techno tanzen wird es nicht mehr lange dauern.




Bildquelle: Back Of a Cab | J Thorn Explains It All | Flickr