Musikmeldungen
FNY
Mittwoch, 30. August 2017, 00:00 Uhr

FNY Festival

Der egoFM Festivalsommer

Zum ersten Mal überhaupt findet das FNY Festival in München statt und trotzdem klingt es schon jetzt nach unserem neuen Lieblingselektrofestival in München: Bunte, leuchtende Wassertanks, Lichtinstalationen und jede Menge internationale Elektrokünstler und DJs.

Seth Troxler Dauwd Erobique Lawrence
Marshall Jefferson Edward Martin Buttrich Vril
Danny Daze The Sorry Entertainer Lake People live ATEQ
Carl Gari & Abdullah Miniawy live emme ALCI Gianni Callipari

Eigentlich gehört doch alles zusammen: Peripherie und City, digital und analog, Kunst und Design, Elektronik und Musik. Genau deshalb vereint das FNY Festival das auch in einem liebevoll gemachten Festival direkt im Münchner Werksviertel Mitte.

Irgendwo zwischen Container Collective und städtischem Strandgut, genau an der Stelle, wo in Zukunft das neue Konzerthaus stehen wird, wird vom 1. bis 10. September das FNY aus dem Boden wachsen. Das Gelände für das Festival wird aus über 260 bunt beleuchteten Wassertanks gebaut, sogenannten KUBIKs. Jeder dieser recycelten, übereinander gestapelten Wassertanks wird später passend zur Musik leuchten, so dass die Musik in ein visuelles Bild übersetzt werden kann.

FNY Location

Die KUBIK-Idee hatten ein paar kreative Köpfe aus Berlin. Seit 2006 verwandeln sie regelmäßig freie Flächen zu magisch leuchtende Orten. Für das FNY Festival in München entsteht nun die größte KUBIK Lichtraum-Installation, die je gebaut wurde. Die zweite Location vom FNY liegt direkt in der leergeräumten Tiefgarage – dem Autospeicher – im Werksviertel Mitte und ist eine hervorragende Alternative bei Regen.

collage

Das Line-Up des FNY steckt voller elektronischer Musik und ist international bunt gemischt: Detroit, Hamburg, Schweiz und Barcelona. Unter anderen mit dabei sind Seth Troxler, Marshall Jefferson, Martin Buttrich und auch Erobique (zugegeben unser kleines egoFM Highlight). Seit 20 Jahren tritt Carsten Meyer alias Erobique auf Parties und in Clubs auf. Seine Texte sind ein wilder Mix aus Hamburger Lässigkeit und mediterraner Emotionalität und das macht ihn irre witzig und irgendwie nachdenklich mysteriös zugleich. Die DJs und Bands am FNY bieten jedenfalls genügend Möglichkeiten bis in die frühen Morgenstunden zu tanzen und die Lokation verspricht das Feiern unter freiem Himmel in eine neue Dimension zu heben.

Falls ihr seit Beginn des Artikels am Rätseln seid: FNY steht übrigens für FUNNY. Das Festival soll aber nicht einfach nur funny werden - das Wort klingt auch ein bisschen nach „Pfanni“ und spielt damit auf eine Zeit an, als im Werksviertel Mitte noch Knödel und Kartoffelpüree produziert wurden.

►►► Hier findet ihr alle Informationen zum FNY 


Bildquelle: Facebook // FNY