Musikmeldungen
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Freitag, 22. November 2013, 18:00 Uhr

Interview: Broken Bells

Berlin, Berlin, wir waren in Berlin!

Vor ein paar Wochen kündigten die Broken Bells ihr zweites Album After the Disco an. Sofort saßen wir auf heißen Kohlen. Wir wollten mehr wissen! Und trafen die beiden deswegen in Berlin zum Interview.

Broken Bells - das sind James Mercer und Brian Burton aka Danger Mouse. 2004 haben sich die beiden auf dem Roskilde Festival kennengelernt und veröffentlichten sechs Jahre später dann ihr selbstbetiteltes DebütalbumBeide haben neben den Broken Bells etliche andere Bandprojekte am Laufen.

James ist zum Beispiel Frontmann der Shins und Danger Mouse die Hälfte von Gnarls Barkley, produziert nebenher aber noch Platten mit Künstlern wie The Black Keys. Beide sind sich aber einig: Die Broken Bells sind ihr Herzstück. Deswegen wollen sie auch nicht auf ein Kollaborations-Projekt reduziert werden. 

Im Interview durften wir sie etwas näher kennenlernen. Nicht nur zwei höchst professionelle Künstler, sondern auch sehr, sehr sympathische Menschen. Da hat sich der Ausflug nach Berlin richtig gelohnt.


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In sechs Stunden kommt man in Berlin natürlich zu keinem großen Sightseeing. Viel mehr als fliegen, essen und rumstickern schafft man nicht. Und dann musste man sich noch im riesigen Berliner S-Bahnnetz zurechtfinden - das kann schon einige Minuten in Anspruch nehmen. Wenn man sich da so verschätzt wie wir es getan haben, kann es schon mal passieren, dass man fast den Rückflug verpasst. Aber das nur mal so am Rande. Viel wichtiger ist natürlich der Grund, warum wir überhaupt in Berlin waren: Wir durften ein Interview mit den Broken Bells führen, die vor ein paar Wochen ihr neues Album After the Disco angekündigt haben. 

Dort haben wir zum Beispiel erfahren, dass die beiden überhaupt nichts von Social Media halten, Brian Burton, aka Danger Mouse, richtig nervös vor Konzerten ist und es nicht nur uns so vorkommt, dass die erste Single "Holding On For Life" nach den Bee Gees klingt. 





INTERVIEW: James Mercer & Brian Burton von den Broken Bells
 

Gibt es einen Grund, dass der Refrain von "Holding On For Life" nach den Bee Gees klingt?



Was sind eure Inspirationsquellen?



Deswegen benutzt ihr auch ein Theremin in "Holding On For Life"?



Wie informiert ihr euch über neue Musik?



Es gibt kaum Infos über euch auf Facebook und Twitter - Ist Social Media nicht euer Ding?



Apropos: Was habt ihr heute so gegessen? 

Brian Burton: "Nichts typisch deutsches."

James Mercer: "Ich hatte heute Cookies. Und Eier."


Wie bekommt ihr das hin, dass die Broken Bells weder nach The Shins noch Gnarls Barkley klingen?




Wie würdet ihr beiden euch unterscheiden? Mir kommt es so vor, als hättet ihr ziemlich unterschiedliche Persönlichkeiten.



Streitet ihr euch dann auch manchmal im Studio?



Wo habt ihr am Album gearbeitet? Ihr wohnt ja nicht gerade nebeneinander.



Was unterscheidet eure anderen Bandprojekte mit den Broken Bells? 



Habt ihr denn nicht manchmal den Gedanken alles zu schmeißen und nur noch als Broken Bells zu arbeiten?



Wenn ihr euch irgendeinen Künstler aussuchen könntet: Wen würdet ihr euch als drittes Bandmitglied holen?



Wann kommt ihr denn das nächste mal nach Deutschland für Konzerte?



Was macht ihr lieber - Konzerte oder neue Musik?



Also seid ihr echt nervös vor Konzerten?



An Danger Mouse: Was machst du dann vor einem Konzert?



Was hört ihr denn gerade so für Musik - oder hört ihr momentan nur euer eigenes Album?



Ihr hattet ja jetzt den ganzen Tag Interviewtermine. Findet ihr das anstrengend?



Was war die schlimmste Frage die euch je gestellt wurde?



Wie viele Parts vom After The Disco Kurzfilm wird es noch geben?




Apropos After the Disco Kurzfilm: Am Donnerstag wurde der zweite Teil veröffentlicht, den ihr euch ►HIER◄ anschauen könnt. Wir hoffen jetzt nur noch, dass sie eventuell doch noch mehr Teile, oder tatsächlich einen ganzen Film drehen. Ansonsten fiebern wir jetzt auf die neue Platte hin, die am 10. Januar via Columbia Records veröffentlicht wird. 


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Bildquellen: Facebook // Broken Bells