Musikmeldungen
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Dienstag, 24. Dezember 2013, 15:00 Uhr

Soundtrack des Jahres

Unsere Lieblingssongs aus 2013

Musikhören ist Teil unseres Berufs. Das lieben wir. Und nutzen es, exzessiv - auch privat.

Um uns das Jahr 2013 nochmal in Erinnerung zu rufen, haben wir unsere mp3-Player, CD- und Plattenregale, Festplatten, Konzertkartenaufbewahrungsboxen und Gehirne durchforstet. Das hier sind die Top Drei der egoMeute.


Adrian
Nick Drake - Day is Done
Ende 2012 habe ich über unseren Praktikanten Armand Marta kennen gelernt, seine Mitbewohnerin. Sie zeigte mir Nick Drake, und so verbrachte ich den gesamten Winter damit, sogar bis in den April hinein, Nick Drake zu hören. Zurück bleiben Erinnerungen an eine sehr verschneite und melancholische, aber keineswegs traurige Atmosphäre auf Münchens Straßen.

Radical Face - Always Gold
Über seinen Hit und Werbesong "Welcome Home" bin ich Mitte des Jahres an das Album von Radical Face geraten. Hätte ich nicht sofort die Lust gehabt, dieses Lied selbst auf meiner Gitarre zu covern, wäre es wohl in den weiten meiner iTunes-Musikbibliothek verschwunden. So aber schafft es dieser Song noch immer täglich in meine Playlist - das Picking, die Lyrics und einfach die gesamte Struktur dieses Liedes ist einzigartig und unvergleichbar.

Vance Joy - Riptide (FlicFlac Edit)
Gegen Ende des Jahres bin ich über einen Musikentdecker für egoFM auf diesen Song gestoßen. Noch immer bin ich davon begeistert, und vor allem bin ich mir sicher, dass ich diesen Track noch lange hören werde. Ein wunderschöner Text, wunderschöne Melodien und diese leichte Art in jedem einzelnen Part (wiedermal ein Lied außerhalb der gewohnten Songstruktur) faszinieren mich immer wieder aufs Neue!

Jan
James Blake - Life Round Here
Normalerweise nicht mein Genre – komischerweiße „Overgrown“ aber ein treuer Begleiter dieses Jahr.

Biffy Clyro - Black Chandelier

Kaum zu glauben aber lauter als Motörhead im Zenith…

Queens of the Stone Age - I Appear Missing
Josh Homme ich will ein Kind von dir.

Tobias
Klingande - Jubel
Für mich der Mega Hit des Jahres auf Frankreich. Sommer Sonne gute Laune. Geiler Track.

Ladi6 - Diamonds
Sehr außergewöhnliche Stimme für eine Frau. Guter Beat. Kannte ich vorher noch nicht.

Ta-Ku - Higher (Flume Remix)
Erinnert mich an Old School Hip Hop aus den 80ern. Snoop, Dr.Dre ect.

Musikchef Mathias
MØ - Waste of Time
Gefühlte 1000 mal gehört, aber immer noch so schön wie beim ersten Mal in der Musikabhörsitzung.

MS MR – Fantasy
Leider haben MS MR den Durchbruch dieses Jahr nicht geschafft, trotzdem sind für mich eine der besten Newcomerbands aus dem Jahr 2013. Wahnsinns Stimme, nicht ohne Grund wurde der Song auch in diversen TV-Spots unterlegt.

C2C feat. Derek Martin – Happy
Dieser Song ist eine wahre Endorphineexplosion, das ganze Album von C2C hab ich dieses Jahr auf Mallorca beim Joggen rauf und runter gehört. 5 Sterne von 5.

Julia
The Neighbourhood – Female Robbery
Wenn Musik so tolle Inhalte hat, dass man am Ende des Liedes wissen will „wie geht es weiter?“ und wenn sie gleichzeitig so klingt, dass man noch tagelang einen Ohrwurm hat… was will man mehr?

Crystal Fighters – You and I
Es ist vielleicht kein „Lied des Jahres“, aber es fällt mir grad spontan ein und ich muss immer – aber wirklich IMMER – mitsingen. Kennt ihr? Kennt ihr.

Tom Odell – Another Love (Zwette Edit)
Das hingegen ist ein Lied des Jahres – während “alle anderen” die Originalversion gefeiert haben, hatten wir Zwette. Gottseidank.

Manuela
Blumentopf - Fenster zum Berg
Erinnert mich genau an meine Kindheit und vor allem an meinen Papa, den ich hiermit grüßen möchte. Papa versteht bis heute nicht wirklich, was ich so den ganzen Tag bei egoFM mache und hiermit hat er einen ganz guten Einblick

Flume feat. T-Shirt - On Top
Tip Top Song und wer zur Hölle nennt sich mit DJ Namen „T-Shirt“! Der Typ muss der Knaller sein!

Pony Pony Run Run - Hey You
Altes Ding aber immer noch super! Mein lebenslängliches Lieblingslied!

Lola
Rodriguez - Sugar Man
Mein Favorit fürs Jahr 2013 ist definitiv Rodriguez. Ja, ich weiß, seine Musik ist schon älter, aber in 2013 hat die Dokumentation über ihn einen Oscar gewonnen. Und so bin ich zum ersten mal auf ihn gestoßen. Übrigens – auch mein Filmtipp, „Searching for Sugar Man“ wird bei jedem von euch für Gänsehaut sorgen – versprochen. Wegen der Story, und wegen der unglaublichen Musik

Chvrches - The Mother We Share
Ja, ich weiß, mittlerweile haben wir uns an ihnen schon satt gehört. Aber als ich dieses Jahr zum ersten Mal Chvurches gehört habe mit „The Mother we share“ war ich hellauf begeistert. Und ich bin mir sicher, die werden uns auch noch 2014 mit einigen guten Nummern überraschen

Marteria - Kids
Und bei der Nummer ist es das andere Extrem: ich bin mir sicher, in ein paar Monaten kann ich den nicht mehr hören. Aber gerade im Moment, find ich Marteria mit „Kids (2 Finger an den Kopf)“ einfach unglaublich gut. Man fühlt sich tragischer weise viel zu oft angesprochen, aber immerhin motiviert dass das gleich auch, mal wieder n wenig feiern zu gehen Ach ja, und das Video is auch ziemlich schicki

Philipp
Major Lazer - Watch out fi dis (Bumaye)
Major Lazer rettet die Dancehall! Ein riesen Track und das Konzert im Mai 2013 in München, wird man so schnell nicht vergessen. Watch out fi dis! Mor Faya!

Macklemore & Ryan Lewis - Thriftshop
Kann man zwar nicht mehr hören.. Aber vielleicht irgendwann man wieder.

Marteria - Kids
Der wird bestimmt in 2014 ganz groß… Guter Job Marten!

Andrea
Ólafur Arnalds feat. Arnór Dan - For Now I Am Winter
Jetzt bin ich erst mal Winter, dachte sich Ólafur Arnalds und schrieb auch in diesm Jahr mal wieder einen melancholischen Song: 

Devendra Banhart - Für Hildegard von Bingen
Die Kombination einer mittelalterlichen Universalgelehrten und dem Mann, der mal mit Natalie Portman zusammen war, ergibt ein duftes Liedchen für zwischendurch.

Frank Turner - Recovery
Frank Turner darf mir morgens, wenn mein Hirn noch am Schlafen ist und mein Körper schon auf dem Weg zur Arbeit, Kaffee kochen und ein Pausenbrot schmieren. Außerdem wünsche ich mir ein Pony.

Julian Reitmeier
Daft Punk - Get Lucky
Eindeutig der Überflieger des Jahres. Auch nach gefühlten 1000 Mal hören, geht der Track einfach immer noch.

Disclosure - You & Me (Flume Remix)
Ist mal ein nicht tanzbarer elektronischer Track, geht aber trotzdem ab wie Schmitz Katze. Flume hat für mich musikalisch eindeutig das Jahr 2013 geprägt.

Chvrches - Recover
Auf ihr Debüt-Album hab ich mich unglaublich gefreut und es ist genau nach meinem Geschmack. Elektronisch und schön zugleich.

Timo
Wale feat. Sam Dew – Love Hate Thing
Für mich der Song des Jahres, hatte von dem Album überhaupt nichts erwartet und bin begeistert! Eines der besten Alben des Jahres.

J.Cole feat. Miguel – Power Trip J.Cole
… einfach ein Wahnsinns Artist… Für mich auch die beste Live Show die ich dieses Jahr gesehen habe.

Drake feat. Majid Jordan – Hold on, were going home
Kommt man nicht daran vorbei! einfach ein unglaublicher Hit!

Max
Ich möchte meinen Eintrag hierzu mit einem herzlichen „Fuck“ einleiten. Man kann doch nicht von einem halbwegs musikaffinen Menschen verlangen, sich auf nur drei Titel zu einigen, die einen das ganze Jahr begleitet haben. Das ist Folter! Ihr Säcke! OK. Jetzt zur Musik:

Bill Callahan – „Riding for the Feeling“
Was ruhiges: ein Titel der genauso schön wie melancholisch ist:

Dandilion - Funkommunity
Was besonderes.

Marek Hemmann - Zunder
Was Sommerliches

(leider darf ich hier nicht sagen, dass ich Banks mit „Warm Water“ im Snakehips Remix bis zum Umfallen feiere und dass Chefket mit „Identitäter“ mein Lieblingsdeutschrap Track in diesem Jahr ist.

Dominik
Bakermat – Vandaag
Der Herr legte mit uns zeitgleich in der Kantine in Augsburg auf. Super symphatischer Typ. Der Track darf auf keiner egoFM Party mehr fehlen.

Marteria – Kids (Finger an den Kopf)
Mein letzter großer Dauerohrwurm für dieses Jahr mit Freude auf die Albumveröffentlichung im nächsten Jahr.

Claire – Games
Unsere Lokalhelden Claire sind in diesem Jahr so richtig durchgestartet und dürfen in der Playlist auch weiterhin nicht fehlen.

Anna Lindener
Isaac Delusion – Transistors
“Transistors” hat mich wirklich das ganze Jahr über begleitet. Deswegen ist er auch jedes Mal, das er läuft, für eine Reizüberflutung in meinem Hirn verantwortlich: Alle Gefühle und alle Erlebnisse, die 2013 passiert sind, werden auf einmal freigesetzt. Ziemlich krass, aber auch ziemlich geil.

Daft Punk feat. Giorgio Moroder – Giorgio by Moroder
Endlich ein neues Daft Punk Album. Ich habe mich so sehr gefreut, immerhin waren die Herren der Schöpfung meine ersten Lieblingskünstler und sind nicht zuletzt Schuld daran, dass ich überhaupt so sehr auf Musik stehe. Als wäre es gestern gewesen kann ich mich noch daran erinnern, wie ich im Frühjahr mit Musikchef Mathias beim Pre-Listening saß. Gerade bei diesem Track dachte ich, dass ich an Gänsehaut sterben würde.

Husbands – You, Me, Cellphones
Der Song hat mich den kompletten Sommer über begleitet und gerade im jährlichen Lissabon Urlaub lief er auf Repeat. Jedes Mal, wenn er heute läuft, fühle ich mich sofort in den heißen Sand am Strand zurückgeworfen.

Sandra
HVOB - Dogs
Für mich persönlich eine DER Neuentdeckungen des Jahres. Das Wiener Duo bewegt sich mit dem Namen Her Voice Over Boys fleißig durch die Clubs und Festivals in Europa und die Hervorhebung „ihrer Stimme“ im Künstlernamen finde ich auch völlig berechtigt. Eignet sich perfekt zum Autofahren durch die Stadt bei Nacht… am besten im Sommer. Und Nichtraucher hin oder her, bei diesem Song würd ich dabei am liebsten das Fenster runterkurbeln und eine rauchen.

His Clancyness – Summer Majestic
„Summer Majestic“ geht ganz unspektakulär los und wird dann aber zum Refrain hin sehr emotional, bisschen versteckt unter dem verwaschenen Gitarren-Geschrammel. Aber gerade die Mischung hat Charme, finde ich. Unbedingt auch das Video dazu ansehen, super originell. Also, Videos durchklicken, überzeugen lassen und dann am besten die EP oder das ganze Album holen.

Rhye – Open
Irgendwie hab ich es geschafft das komplette Album Woman einen Monat rauf und runter zu hören, ohne mich dabei zu fragen, wer Rhye ist oder wie sie aussehen. Eines Tages kam mir dann ein Live-Mitschnitt unter und ich musste feststellen, dass diese bestechend schöne Frauenstimme zu einem Mann gehört… wie auch immer, „Open“ ist ein traumhaft schönes Lied, am besten nochmal das ganz Album rauskramen und sich über die toten Tage zwischen Weihnachten und Neujahr damit vor den Kamin kuscheln, oder so ähnlich…

Julian Zeh
Vampire Weekend - Worship You
Ist der beste Song vom besten Album des Jahres automatisch der beste Song des Jahres? Ja, ich denke schon.

Chet Faker - Archangel
Burial-Cover. Nochmal: Chet Faker. Covert. Burial.

Ry & Frank Wiedemann - Howling
Mein Melt, mein Lied.

Mathias
Dan Croll – From Nowhere
Ich kann nicht wirklich sagen warum, aber irgendwie hat mich Dan Croll mit “From Nowhere“ extrem angesteckt. Der Drum-Beat in dem Track ist genial und die Klavierklänge am Anfang der Hammer. Wie gesagt, so ganz kann ich es nicht erklären: Vielleicht ist es ja diese geile Mischung aus Elektro und Folk.

Left Boy- Get It Right
Zu oft gehört und damit eigentlich auch schon fast totgehört. Dann aber wieder aufgeflammt und jetzt, da ich “Get It Right“ nicht mehr so oft höre, kommt es einfach immer wieder richtig gut. Einfach ein geiler Soundtrack für 2013, der alle Sommererinnerungen aus diesem Jahr wieder aufleben lässt.

Disclosure – You & Me (Flume Remix)
Ein echtes Meisterstück! Überragend, wie in der ersten Minute des Tracks auf den Höhepunkt hingearbeitet wird. Und danach muss man einfach genießen.


Natürlich ist es schwierig zwölf Monate Musik, Tausende Alben, Hunderttausende Free-Downloads und Millionen Songs auf drei runterzubrechen. Aber wir haben es versucht. Und hr könnt das auch: Was sind eure Top Drei des Jahres? Und während ihr nachdenkt, könnt ihr ist unser kompletter Soundtrack als Playlist: