Musikmeldungen
dieneuensongsimprogramm
Montag, 23. Dezember 2013, 00:00 Uhr

Die neuen Songs im egoProgramm

Wir finden, was gut ist

Ob die heiß ersehnte neue Single der Lieblingsband, den Lokalhelden aus Deutschland oder dem nächsten Hype von irgendwo - egoFM ist immer einen Schritt voraus und stellt euch die besten Neuerscheinungen vor...

Chase & Status feat. Bo Saris – Breathing
Die zwei Londoner Kumpel Saul Milton und Will Kennard sind unter ihrem Namen Chase & Status bereits eine große Nummer in der UK-Dance-Szene. Bevor sie ihr eigenes Label MTA Records gründeten, zogen die beiden gemeinsam nach Manchester, um eine Studium zu beginnen. Mittlerweile ist der elektronische Drum and Bass aber nicht mehr aus Londons Underground wegzudenken – daher bleibt wohl auch nicht mehr so viel Zeit für eine akademische Laufbahn. Auf ihrem dritten Studioalbum Brand New Machine, das sie im Oktober veröffentlichten, ist unter anderem der Track „Breathing" zu hören. Die Vocals dazu stammen vom niederländischen Soul-Sänger Bo Saris – und bei der Nummer fängt sicher jeder an zu zappeln.


The National - Don't Swallow The Cap

Vor zwölf Jahren veröffentlichten The National ihr erstes Album und haben sich seitdem kein Stück verschlechtert. Ganz im Gegenteil. Mit "Don't Swallow The Cap" aus ihrem akutellen Album Trouble Will Find Me übertreffen sie sich mal wieder selbst. Betont langweilige Vocals, die aber durch ihre Tiefe und den zeitweisen Bass in der Stimme sehr interessant klingen. Wir sind begeistert.
 

Chance the Rapper - Family (blended babies Remix)
Seit diesem Jahr ist ein weiterer junger Künstler auf unserem Radar.Chance The Rapper ist 20 Jahre alt und hat dieses Jahr viel Aufmerksamkeit bekommen, obwohl er nur zwei Mixtapes rausgebracht hat. Und er ist so jung, er darf in seinem Heimatland USA noch nicht mal Alkohol trinken. Wie Chance The Rapper kommt Vic Mensa aus Chicago. Er ist auch erst 20, aber hat auch schon zwei Mixtapes rausgebracht, mit denen er sich eine ordentliche Fangemeinde aufbauen konnte. Leider war er noch nicht wie Chance auf seiner ersten eigenen Tour, aber das kann eigentlich nicht mehr lange dauern. Nach dem ersten gemeinsamen Track "Suitcase" folgt jetzt auf jeden Fall eine neue Nummer: "Family".


Franz Ferdinand - Right Action
Gäbe es so etwas wie Welpenschutz auch für ältere Menschen, würden Franz Ferdinand definitiv darunter fallen. Wir werden nämlich immer Sympathie mit Franz Ferdinand hegen. Was einen simplen Grund hat: Die Jungs bleiben ihrem Stil treu. Da weiß man, was man erwarten kann und wird nicht irgendwie unangenehm überrascht, was den positiven Effekt hat, mit Franz Ferdinand ein Gefühl der Sicherheit in der Playlist zu haben. In aller Seelenruhe und ohne die mittlerweile gängigen, großartigen PR-Social-Media-Vorab-Meldungen haben die Schotten uns mit ihrem Album Right Thoughts, Right Words, Right Action im Sommer dieses Jahres eine schöne Überraschung geliefert. In "Right Action", dem ersten Song des Albums, haben uns die genialen Gitarrenriffs daher auch sofort wieder überzeugt: Es ist Zeit für Indie-Rock-Partylaune...


Wilkinson – Afterglow
Wilkinson ist DJ und Prpduzent. Hauptächlich spielt er Drum and Bass oder Dubstep. Und woher kommt der Gute? Natürlich. Mal wieder ein hochtalentierter Bursche aus London. Im Oktober erschien sein Debüt-Album Lazers Not Included. Darauf zu finden ist unter anderem der Track "Afterglow" – mit leicht kratzig-aufmüpfigen Vocals von Becky Hill. Das Video zu der Single ist sehr empfehlenswert und ein echtes Must-See. Zu sehen sind Paul und Dana, ein junges Pärchen, das fünf Jahre zusammen war– und dazu gibt es lauter witzig animierte Details zu ihrer Beziehung. Überragend!


Lorde - No Better
Lorde macht einfach da weiter wo sie aufgehört hat: Die 17-Jährige Neuseeländerin hat mit "No Better" vor knapp einer Woche ihren neuesten Song veröffentlicht. Ihre unglaubliche Stimme wird darin von einem minimalistisch-elektronischen Beat untermalt. Das Ergebnis: Spitzenklasse und für alle Junkies tatsächlich pures Heroin.


Wake Owl – Candy
Sind es diese sinnlichen Gitarren? Oder dieser schöne, sanfte Pop-Tune? Oder doch die Vocals? Ganz genau können wir das nicht sagen. "Candy" von Wake Owl bringt auf jeden Fall eine ordentliche Portion von klassischem Retro-Feeling mit sich. Der Track wird auch auf ihrer Debüt-LP The Private World of Paradise drauf sein und macht uns auf jeden Fall sehr gespannt auf die restlichen Stücke. Wir sind geneigt in Trance zu verfallen und Wake Owl blind zu vertrauen.


Jonwayne - The Come Up
Pt. 1 (Feat. Scoop DeVille)
Babbaba boum baba! Wooh uuhh! Ja richtig gehört. So beginnt der Song "The Come Up Pt.1" von Jonwayne – und mit sehr souligen Beats. Danach entwickelt sich der Track aber zu einer echt guten Rap-Nummer. Mit seinem Homie Scoop DeVille, der im Hintergrund für Soul-Stimmung sorgt, hat Jonwayne Ende November also den nächsten Song von seinem Rap Album One geleakt. Die zwei kombinieren dabei sehr gut. Bleibt nur zu hoffen, dass sie weiterhin zusammenarbeiten.


Cage The Elephant - Come A Little Closer
“Things aren't always what they seem to be” singen Cage The Elephant in ihrem Song “Come A Little Closer”. Das trifft aber auf diesen Track mal überhaupt nicht zu. Von dem dritten Studioalbum der Jungs aus Kentucky können sich nämlich alle Tracks wieder wirklich sehen lassen. Und “Come A Little Closer” haben wir sofort ins Herz geschlossen.


Bad Books - Forest Whitaker
Die amerikanischen Indie-Rocker von Bad Books kommen am Anfang ihres Tracks "Forest Whitaker" so rüber, als wären sie eine DJ-Rap-Gruppe. Gestartet wird nämlich mit einigen fetzigeren Beats und ein wenig scratchigem Funk. Doch es dauert nicht lange und – zack – ist man sofort dazu geneigt mitzupfeifen. "Forest Whitaker" ist das letzte Puzzleteil ihres Albums "Devine says". Mit fortschreitender Dauer entwickelt sich die Nummer dann zu einem gemütlich-poppigen Tune. Und daher genau das richtige für unsere Rotation.


Gregory Porter - Liquid Spirit
"Clap your hands now". Jetzt wird getanzt. Der Jazz-Künstler Gregory Porter hat kürzlich sein drittes Album Liquid Spirit beim Label Blue Note rausgebracht. Mit seiner Mischung aus Soul, Jazz und Blues trumpft er in seinem gleichnamigen Song "Liquid Spirit" mal wieder schnell auf. Und hat uns sofort für sich und seine Musik gewonnen. Wie im Studio performt Porter auch auf der Bühne live mit seinem Studio-Jazz-Quintett - mit Gesang, Saxofon, Piano, Bass und Schlagzeug. Das Lied kam im August raus und in der Jazz-Szene wird der Gute bereits mit Legenden wie Barry White verglichen. Und das nicht nur in der Jazz-Szene. Auch hier in der Redaktion beginnt jeder mit den Hüften zu schwingen. Einfach nur stark.