Musikmeldungen
dieseocheneu
Montag, 20. Januar 2014, 00:00 Uhr

Die neuen Songs im egoProgramm

Wir finden, was gut ist

Ob die heiß ersehnte neue Single der Lieblingsband, den Lokalhelden aus Deutschland oder dem nächsten Hype von irgendwo - egoFM ist immer einen Schritt voraus und stellt euch die besten Neuerscheinungen vor...

Tomas Barfod feat. Nina K. - Pulsing

Nina K. ist ärmer geworden. Und zwar um ein ganzes inert. Ob das ihre oder Tomas Barfods Entscheidung war ist ungewisst. Vor anderthalb Jahren veröffentlichte der mit der Schwedin den Track "November Skies", das auf seinem Solo-Album Salton Sea erschienen ist. Damals, kann man fast sagen, als Nina K. noch Nina Kinert hieß. Der Schlagzeuger vom dänischen Trio WhoMadeWho hat auch für 2014 was geplant: Die Pulsing EP wird Mitte Februar veröffentlicht.  




Arthur Beatrice – Midland
Es fing damit an, dass Orlando Leopard und Elliot Barnes sich in der Schule kennenlernten. Mit 13, 14 fingen sie dann an Musik zu machen und stießen bei einem Talentcontest auf Ella Girardot. Weil das jammen super klappte, stieg sie als Sängerin und Klavier-/Orgelspielerin und Elliots Bruder Hamish als Bassist ein. Warum das so gut klappt? Weil die Londoner sich schon ewig kennen. Was sie machen? "I think it's just pop" sagen sie in einem Video. Sonst so: Ellas Stimme erinnert an die von The XX Romy. Treffender Titel für dieses weit-hinaus-keine-Ahnung-wohin Lied.




The Jezabels – Look of Love
Und schon wieder eine Neuentdeckung aus Down Under, die man sich auf keinen Fall entgehen lassen darf sind The Jezabels. Diese vierköpfige Band wird da unten zu Recht schon ordentlich gefeiert. Gleich mit ihrem Debütalbum Prisoners als bestes australisches Heimatprodukt ausgezeichnet, ging alles ziemlich schnell steil bergauf. Kein Wunder, wenn man von Tegan & Sara gefragt wird, ob man nicht Lust hätte mit ihnen gemeinsam auf Australien Tour zu gehen. "Look of Love" gibt erste Einblicke in das dritte Album, das nächsten Monat erscheinen wird. Wir finden: Die Streichklänge zusammen mit der unglaublich weichen Stimme, der Gitarre und überhaupt allem anderen klingen genau so wie ein buntes Sommerbild aussieht. Und wir kriegen es aus unserem Gehör nicht raus, weil dazu einfach zu schön ist. Übrigens: The Jezabels werden am 18.03 nach München kommen.




Foster the People - Coming of Age
Mit "Coming of Age" können wir uns schonmal vorstellen, wie sich das Album Supermodel anhören wird, das 14. März veröffentlicht wird. Mark Foster, der Frontmann, hat gesagt, sie hätten sich von The Clash, The Kinks, West Afrikanischer Musik und David Bowie inspirieren lassen, die ganze LP soll "weiter entwickelt" sein als ihr Debüt Torches.



Jai Paul - BTSTU
Die Demo Version vom Song ging bereits 2010 viral, 2011 folgte dann das ausgebaute Edit. Der Brite Jai Paul vom kompletten Internet gehypt - zu Recht. Fantastischer Aufbau. Drake hat den Song sogar in seinem Track "Dreams Money Can Buy" gesampelt. Wir finden das Original besser. "BTSTU" wurde jetzt wieder in einer privaten Playlist von uns hochgespült. Fassungslos darüber, dass der bis jetzt noch nicht im egoProgramm vertreten war, mussten wir in umgehend aufnehmen. Wir können uns nicht helfen, aber beim Gesang müssen wir einfach an den Ultimate Dog Tease denken, weswegen wir den Song nur noch mehr lieben.



Izzy Bizu – White Tiger
Die gerade einmal 19-jährige Izzy Bizu hat unseren Kopf verdreht. Ist ja nicht so, dass es nicht schon zahlreiche junge geniale Musiker aus England gäbe wie James Blake oder King Krule. Sie hat auf jeden Fall gute Karten, mit in diese Reihe gezählt zu werden. "White Tiger" ist eines der Lieder auf ihrer EP Coolbeanz, zu der es kurz vor dem Release im Sommer in verschiedenen Londoner Parks offene Sessions zum zuhören gab. Sympathisch. Soulig. Jazzig. Funkig.




Stephen Malkmus & The Jicks - Lariat
Der Pavement-Sänger Stephen Malkmus hat mit seinen Jicks am 3. Januar 2014 eine neue Platte veröffentlicht. "Lariat" ist eine davon und eine wunderbar poppige Ballade. Ein Lyric-Video gibt's auch zum Song. Auf Französisch. Jaha: "Tu n'est pas ce que tu n'est pas".




Bigott – Cannibal Dinner
Immer diese verrückten Spanier.Über den immens schnauzbärtige Borja Laudo, der unter seinem Alias Bigott veröffentlicht und auftritt, verrät das wewewe ein wenig wenig. Was wir aber sagen können ist, dass Scheinheiligkeit auf dieses Lied volle Lotte zutrifft. Locker entspannt poppig mit südländischen Akzent hört man ihn "Take a knife / kill them all" singen. In Spanien kommt er laut seinen Tourdaten wohl an. Atención, Ohrwurmpotenzial.



CHPLN - White Snow
CHPLN (Chaplin) bildet sich aus Dali Bor und Pippo Vari und ist eine deutsch-rumänische Konstellation, die nach London gewandert ist um Musik zu machen. Das Video liefert wieder mal den Beweis: Tiere sind die besseren Menschen und werten so ziemlich alles auf. Auch einen Frisörbesuch. Nein, gerade einen Frisörbesuch.



Röyksopp feat. Jamie Irrepressible - Something In My Heart
Das norwegische Duo Röyksopp hat für 2014 großes angekündigt. Und zwar eine ganze neue Platte. Mit vielen, starken Stimmen, wie etwa Jamie Irrepressible. Schwerer, kühler Elektro-Pop, mit pulsierenden Synths, der perfekt in diese Jahreszeit passen würde, wenn ihr eine Jahreszeit hätten. 




Pixies – Magdalena
Holla. Da sind sie wieder, die Pixies. Von der druckfrischen EP – 2, man muss natürlich alles chronologisch der Reihenfolge nach benennen um Verwirrungen auszuschließen, haben wir uns doch prompt ein Liedchen rausgezogen und ins Programm aufgenommen. Bei "Magdalena" steht im Vordergrund: die Atmosphäre, wie sie sagen. Analog zu "Indie City" auf EP – 1. Lyrics sind da nicht so wichtig. Zum Glück. Was gibt's dazu auch tiefergehendes zu sagen? Magdala ist ein See am Dorf Genezareth. Damit hat das wohl wenig zu tun. Kopf aus, anhören und treiben lassen.




Booka Shade feat. Fritz Kalkbrenner - Crossing Borders
Nach gut drei Jahren haben Booka Shade endlich mal wieder eine neue Platte aufgenommen. Diese wurde nicht nur im Heimatstudio in Berlin, sondern auch in Manchester produziert. In den Eve Studios. Wer jetzt total absurderweise auf die Idee kommt, der Albumtitel und die Studios hätten auf irgendeine Art und Weise miteinander zu tun, hat Recht: Den ganzen Sommer waren sie dort eingesperrt - und das prägt halt. Generell kam die Zeit im Studio dem Duo ein klein wenig wie ein Bandcamp vor, in das sie sich auch Freunde wie Fritz Kalkbrenner eingeladen haben.