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Freitag, 18. April 2014, 00:00 Uhr

FlicFlac

Künstler, die man auf dem Radar haben sollte

FlicFlac schaffen es, mit ein paar tollen Remixen vielleicht eine ganz große Karriere hinzulegen. Wir stellen euch die beiden Österreicher nochmal ganz genau vor.

Dass man beim Feiern Dinge beschließt, die man am nächsten Tag bereut, kommt relativ oft vor. Aber dass nach einer langen durchzechten Nacht ein von Erfolg gekrönter Zukunftsplan zu Stande kommt, ist ziemlich selten. Es passiert trotzdem: Max und Kevin, zwei Österreicher lernen sich auf Ibiza kennen und kommen ins Gespräch. Beide machen seit Jahren Musik, ein Thema ist also schnell gefunden. Bald wird auch klar, dass sie denselben Geschmack, die gleichen Vorstellungen und den gleichen Anspruch haben. Und sie beschließen, sich zusammenzutun und gemeinsam etwas auf die Beine zu stellen.



Nur wenige Stunden später entstehen bereits die ersten Beats, kurz darauf die ersten eigenen Songs und Remixe für Lykke Li, Milky Chance, Bon Iver oder William Fitzsimmons. Track für Track befüllen sie ihre SoundCloud-Seite und bleiben, wegen ihrem zeitgenössischem Klang natürlich auch den Blogs nicht lange unbekannt.

Es gilt Songs zu finden, die beide mögen. Das gestaltet sich nicht sonderlich schwierig, ihr Geschmack ist quasi deckungsgleich. Nur bei einem Detail driften ihre Ansichten auseinander



Ansonsten herrscht beidseitige Einigkeit bei der Trackauswahl. Langsame Singer/Songwriter-Nummern, deren Potenzial FlicFlac raushören müssen, kriegen eine Beatline, ein, zwei flächige Breaks und somit alles, was sie von Lagerfeuer- zu Club- und Outdoor-Rave-Nummern macht. Mit einer Nummer schaffen sie es schließlich nicht nur ins egoProgramm, sondern auch sich so weit einen Namen zu machen, dass Labels beginnen sich um die beiden Österreicher zu reißen.

Der Edit des Australiers Vance Joy und seinem Song „Riptide“ geht uns bis heute nicht aus dem Ohr und hat mittlerweile mehrere Millionen Plays auf Soundcloud und YouTube.



Dann geht alles Schlag auf Schlag. Der erste offizielle Remix für Milky Chance, dem Durchstarter des letzten Jahres. FlicFlac werden auch direkt von dessen Label Lichtdicht Records gesignt. Auch Bedouin Soundclash wollen einen Remix der beiden Wiener, genauso wie Lucius.



Schließlich wird auch Riptide offiziell als Remix releast, der Song, der im Original bereits an der Spitze der englischen Charts stand. Das ist FlicFlac zwar noch nicht gelungen, aber bei dem immer passenden Sound und mit einem großen Majorlabel im Rücken ist das nur noch eine Frage der Zeit. Und deswegen solltet ihr die beiden unbedingt auf dem Radar haben.

Und hier könnt ihr das Ganze zusammengefasst nochmal nachhören:



Bildquelle: FlicFlac//Facebook