Musikmeldungen
pdiddyguygerber
Donnerstag, 21. August 2014, 13:00 Uhr

P. Diddy meets Guy Gerber

Hip Hop meets House

Wenn Bad Boy P. Diddy eine Houseplatte macht, dann siegt die Neugier einfach über alle Vorurteile, man hört sichs an, stutzt und denkt: "Das hätte viel schlimmer kommen können - Danke Guy Gerber."

Gerade erst haben wir den Schock, dass Puff Daddy - P.Diddy, Diddy, Puffy, Sean Combs oder welcher Name auch immer gerade aktuell ist – jetzt House Musik macht verdaut, da kommt er auch schon mit einem kompletten Album um die Ecke. Das ist unter fachkundiger Anleitung des Israelischen DJ und Produzenten Guy Gerber entstanden und zeigt eine ganz neue Seite des Musikmoguls.

Das erstmal vorne weg: 11 11 ist kein EDM Album und es bedient wider Erwarten auch nicht den „make people jump up and down like a pogo-stick"-Markt, wie Herr Combs ihn nennt. Anstatt massive Breaks nach Skrillex Art oder Stadiensound à la Tiesto oder Guetta setzen Diddy und Guy auf eine ganz andere Zielgruppe: "demented, after hours minds". Dass Guy sich da nicht auf Diddys Wunschtitel „Ketamine“ einlassen wollte, ist uns völlig unverständlich. (Die Beiden haben sich ja sogar auf dem Burning Man Festival kennengelernt.)

Mit Blick auf seine Hip Hop Fans stellte Diddy eins bereits bei der Präsentation von 11 11 klar: “It ain't for everybody“. Der Gründer von Bad Boy Records wäre nämlich nicht einer der größten Geschäftsmänner im Business wenn er für seine Fanbase nicht auch eine neue Rapplatte in der Pipeline hätte. Die wird Money Making Mitch. heißen und ebenfalls bald erscheinen. Verraten wurde dazu allerdings bisher nur, dass die erste Single "Big Homie" heißen wird und Rick Ross und French Montana featuren wird.

Und weil jetzt eben Money Making Mitch. herauskommt um die Haushaltskasse von Herrn Combs aufpolstern, gibt's 11 11 sogar zum Free-Download bei Beatport.



Bildquelle: soundcloud // guy gerber 11 11