Musikmeldungen
dieneuensongsimprogramm
Montag, 25. August 2014, 00:00 Uhr

Die neuen Songs im egoProgramm

Wir finden was gut ist

Ob die heiß ersehnte neue Single der Lieblingsband, den Lokalhelden aus Deutschland oder dem nächsten Hype von irgendwo - egoFM ist immer einen Schritt voraus und stellt euch die besten Neuerscheinungen vor.

Andy Burrows - As Good As Gone
 
Begonnen hat der Brite Andy Burrows seine Karierre als Drummer von Razorlight. Untypisch für einen Schlagzeuger sorgte er dabei aber nicht nur für den richtigen Rhythmus, sondern schrieb auch die Texte zu den Songs. Nebenher hörte er trotzdem nicht auf auch solo Musik zu machen. Das Resultat gibt's jetzt im Herbst zu hören, wenn sein erstes Album Fall Together Again erscheint. Als Vorgeschmack gibt es jetzt schon mal den ersten Song daraus. "As Good As Gone" heißt die erste Singleauskopplung und klingt schon mal vielversprechend.




Odesza feat. Zyra - Say My Name

Einen absoluten Liebling schenkte uns das Duo Odesza zusammen mit der bezaubernden Zyra. Die sorgt in "Say My Name", der dritten Singleauskopplung des bevorstehenden Albums,  für einen zuckersüßen Gesang, der die kühle Herbststimmung aus unseren Köpfen verschwinden lässt und für gute Laune sorgt. Begleitet werden die Vocals von genialen Beats der beiden DJs Harrison Mills und Clayton Knight, die sich an der Western Universität in Washington kennengelernt haben und seitdem zusammen Musik machen. Schon mit ihrem Debütalbum Summers's Gone sorgten die Jungs in der elektronischen Musikszene für Furore. Wir sind uns sicher, mit ihren bevorstehenden Album, das am 9. September in die Läden kommt, werden sie mindestens an ihrem Erfolg anknüpfen können.



Sylvan Esso - H.S.K.T.

Das Zeitalter der Technik geht auch an Musikern nicht vorüber. Immer wieder thematisieren sie Probleme, die mir der zunehmenden Medialisierung einhergehen. So auch das Elektro-Pop Duo Sylvan Esso aus Norh Carolina. Sängerin Amelia Meath und Produzent Nick Sanborn behandeln in ihrem Song "H.S.K.T" das Abtauchen in eine Fantasiewelt, etwa durch Medien wie dem Fernseher. Sehr tiefgründig, etwas sonderbar, aber wunderbar zum Anhören entführt uns die Stimme von Meath in eine andere Welt, regt dabei aber durch den ernsten und ein bisschen abstrakten Text zum Nachdenken an.


Giantree - Cosmic Highways

Ähnlich ernst geht es in den Songs der österreichischen Band Giantree zu. Dabei haben sie sich den Titel ihres ersten uns bisher einzigen Albums We All Yell zum Motto gemacht. Auf der Platte scheinen die jungen Wiener ihre Gedanken und Emotionen nur so in die Welt posaunen zu wollen. In ihrem neuen Lied "Cosmic Highways" werden wir vor allem vom sehr speziellen Gesang von Hele Maurer gefangen und auf eine Reise durch den Kosmos an existentiellen Themen wie Hoffnung, Liebe und Verzweiflung mit genommen.




Rüfüs - Desert Night

Aus Down Under hat das Indie-Dance Trio den weiten Weg auf sich genommen, um uns mit ihrem Debüt Album Atlas einen wunderbar tanzbaren und eingehenden Soundtrack für den Spätsommer zu liefern. Ihre erste Singleauskopplung, auf die wir hier in Deutschland übrigens über ein Jahr warten mussten, zeigt das Ohrwurmpotential, das in der Musik von Jon George, Tyrone Lindquist und James Hunt steckt. Der berührende Text wird durch dynamischen Beats tanzbar gemacht. Somit geht der Song nicht nur in den Kopf, sondern auch in die Füße und landet direkt bei uns im egoProgramm.




Watsky - Boomerang

Als Rapper und Poet zeigt er nicht nur auf zahlreichen Poetry Slams sein künstlerisches Talent, sondern auch mit seiner Musik. Sich selbst davon überzeugen kann man indem man zum Beispiel in sein drittes Studioalbum reinhört, das der junge Rapper aus San Francisco seinen Eltern gewidmet hat. Auf dem Album Cover von All You Can Do ist deswegen auch Watskys Vater Paul zu sehen. Seine Mutter ist auf einem alternativen Cover abgebildet.


Benin City - Bus

Wer kennt das nicht? Die Mischung aus Müdigkeit und Melancholie, wenn man nachts, nach einer durzechten Nacht den Weg nach Hause antritt und die Gedanken im Kopf herumkreisen, während man vom viel zu hellen Neonlicht der S- oder U-Bahnen geblendet wird. Genau dieses Gefühl besingen die drei Londoner Jungs von Benin City in ihrem Song "Bus" aus ihrem aktuellen Album Fires In The Park und treffen dabei in Verbindung mit dem lässigen Sound einen ganz besonderen Nerv.




Kele - Doubt

Letzte Woche gab es einen kleinen Vorgeschmack auf das bevorstehende Album Trick. Wir konnten nicht anders und haben uns den ersten Song "Doubt" unter den Nagel gerissen. Der kommt viel elektronischer daher, als die Songs davor zusammen mit Bloc Party. Wir freuen uns auf eine housige Nummer, mit tollen Vocals und einem so eingängigen Groove, dass bestimmt der ein oder andere Extrovertierte auf dem Weg zur Arbeit eine Tanzeinlage einlegen wird, viele aber mindestens am Frühstückstisch heimlich zum Beat mitwippen.




Life In Film - Are You Sure

Länger war es jetzt still um das englische Quartett. Ihr neuer Song "Are You Sure" ist dafür aber mehr als vielversprechend. Leider gab's bis jetzt noch kein ganzes, eigenes Album. Deswegen müssen wir uns erstmal mit einem Song im egoProgramm begnügen.


Anna of the North - Sway

Das Nordlicht Anna of the North, alias Anna Lotterud ist Mitte 20, kommt aus Norwegen und macht wunderbaren, verträumten Pop mit einem elektronischen Einschlag. Zuckersüße Vocals über einem echt coolen Beat vereint mit einem tiefgehenden Sound, so lässt sich ihr Song "Sway" am besten beschreiben. Einfach tolle Musik von einem bezaubernden Mädchen mit ganz viel Stil und einem guten Gehör für den aktuellen, musikalischen Zeitgeist. Chapeau!




La Roux - Sexotheque

Mit ihrem aktuellen Album Trouble in Paradise nimmt uns La Roux mit in die 80er. Also, entstaubt euren Walkmen und packt die Schulterpolster wieder in die Blusen. Wie der Titel des Albums vermuten lässt, ist dabei nicht alles paradiesischer Sonnenschein, sondern nun auch menschlicher, persönlicher und stellenweise auch melancholischer. Okay, oft geht es um Beziehungen (und auch oft um Sex), aber das passt eben einfach perfetto giletto zum elektronischen Synthie Sound. "Sexotheque" ist eine Mischung aus beiden Topics. Der Song handelt von käuflicher Liebe und einer Frau, die von ihrem Freund betrogen wird. Trotz schwierigem Inhalt klingt der Song so gut.


Giana Factory - Walking Mirror

Dass musikalisches Talent vielleicht doch zum Teil in den Genen liegt, könnte man an den beiden Schwestern Sharin und Lui Foo ablesen. Die Ältere ist Kopf der Raveonettes, die Kleine Teil von Giana Factory. Dass sich Lui aber in keiner Weise hinter ihrer großen Schwester verstecken muss, beweist sie mit ihrem verträumten und zum Teil auch experimentellen Sound, der durch seine tanzfreundliche Melodie das gewisse Etwas erhält. Mit von der Partie ist Familien Freundin Lisbet Fitze, die auch schon bei der Tour von The Raveonettes dabei war. Musik im engsten Kreis und sozusagen als Familienprojekt. Sehr sympathisch.




Fritz Kalkbrenner - Back Home

Fritz Kalkbrenner meldet sich zurück und will mit seinem dritten Album Ways Over Water im Herbst 2014 erneut für Furore sorgen, nicht zuletzt durch seinen Mix aus Technobeats, melodischen Elementen, seiner markanten Stimme und selbstgeschriebenen Texten. Dabei schafft er es, beinahe die gesamte musikalische Bandbreite abzudecken, verliert dabei aber niemals seinen typischen und von uns heiß geliebten Klang. Den gibt's auch wieder in seiner ersten Singleauskopplung, die es exklusiv bei uns als Weltpremiere zu hören gab. "Back Home" heißt der Song, der uns an vergangene Sommertage erinnern lässt und die wohl beste Jahreszeit gekonnt abrundet - auch wenn der Sommer etwas zu wünschen übrigens ließ. 


l o - Look After You

Vielversprechend klingt der Sound des blutjungen DJ-Frischling l o aus Mannheim. Dabei macht es uns natürlich besonders stolz, dass der junge Mann nicht nur in Deutschland im elektronischen Musikbereich ganz hohe Wellen schlägt, sondern auch schon fleißig mit internationalen Künstlern zusammen gearbeitet hat. "Look After You" zeigt dabei seine musikalische Bandbreite. Der Song ist zwar langsam und ruhig, geht einem aber mit seiner tiefgängigen Kraft direkt ins Ohr.




Ben L'Oncle Soul - À Coup de Rêves

Auf der Bühne schaut er einfach unverwechselbar aus. Seinen Stil hat er perfekt seiner Musik angeglichen: Fliege, Hemd und Hosenträger, dazu ein neckischer Hut und Brille. Wenn dann seine Band in einer kleinen dunklen Kellerbar anfängt zu spielen und er zu singen beginnt, fühlt man sich sofort in die 60er zurückversetzt. Kein Wunder, dass er dieses Gefühl in uns hervorbringt, denn schon im Mutterleib wurde er mit Marvin Gaye und Otis Redding beschallt. Diese frühkindliche Prägung kann man auch in seinem neuen Song "À Coup de Rêves" hören, der uns ab dieser Woche den Tag versüßen wird.


Caribou - Our Love

Caribou schafft es, dass wir trotz dieses enttäuschenden Sommers schmelzen. Wie Gelato. Das tat er mit seinem ersten neuen Song, das tut er mit seinem zweiten neuen Song. Während uns "Can't Do Without You" noch in den Ohren nachhallt, haut Caribou schon den nächsten Track raus. Diesmal handelt es sich um "Our Love", den Titelsong des neuen Albums. Ein schöner Track, mit liebevollen Details, cleveren Übergängen und romantischen als auch clubbingen Abschnitten. Aber am besten ihr hört einfach selbst:




Interpol - Ancient Ways

Seit ein paar Wochen ist es nun offiziell: Das neue Interpol Album erscheint im September dieses Jahres. Den neuesten Song gibt's jetzt bei uns im egoProgramm. 2010 hat die Post-Punk-Band aus New York ihr letztes selbstbenanntes Studioalbum veröffentlicht. Von da an wurde es ein wenig stiller um Paul, Daniel und Sam. Doch das Warten hat ein Ende. Mit Pauken und Trompeten sind Interpol zurück und schenken uns mit "Ancient Ways" die mittlerweile vierte Hörprobe daraus.