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Dienstag, 18. November 2014, 13:00 Uhr

Spotify könnte bald für alle Geld kosten

Schluss mit kostenlosen Musik Streaming

Spotify ist einer der größten Online Streaming Dienste in Deutschland und den USA. Doch schon bald könnte es sein, dass er nicht mehr kostenlos angeboten werden kann.

Über 40 Millionen Menschen hören über Spotify ihre Lieblingsmusik, die große Mehrheit davon nämlich über 37 Millionen tun das Ganze kostenlos. Ende dieses Jahres könnte es aber zu einem Umbruch für die kostenlosen Nutzer kommen, denn die Verträge zwischen den Musik Labels und Spotify laufen ab und die Plattenfirmen fordern mehr zahlende Hörer. Aber warum?


Was passiert ist
Angefangen hat es mit Taylor Swift. Die Sängerin stellte zunächst nicht ihr neues Album 1989 auf Spotify und wenig später löschte Sie all ihre Singles von der Streaming Plattform. Daraufhin wurden die Musiklabels laut, die eigentlich keine werbefinanzierten Streaming Dienste mehr wollen und es sogar teilweise als Fehler ansehen, jemals ihre Musik so angeboten zu haben.

Eigentlich wollte Spotify mit dem kostenlosen Service nur die Hörer zu einem Abo Abschluss bewegen der im Moment 9,99€ kostet. Doch der Hauptteil der Nutzer bleibt bei dem kostenlosen Angebot für PC und Smartphone, der nur durch begleitende Werbung unterbrochen wird.

Das fordern die Musiklabel von Spotify
Generell fordern die Majorlabel, dass es mehr zahlende Kunden gibt, die einen monatlichen Betrag von etwa zehn Euro zahlen. Das bedeutet:

►das Gratisangebot an Musik soll eingeschränkt werden
►mehr Werbung in der frei zugänglichen Musik
►die Kredit Informationen der zahlenden Kunden soll an die Labels weitergegeben werden
►Spotify muss mehr investieren, dass so wenig Menschen wie möglich ihr Abo kündigen

Als Rechtfertigung sagen die Musik Mogule, dass sich ihr Umsatz in den letzten 14 Jahren halbiert hat.

Konsequenzen für uns
Es wird für die Nutzer der freien Version mehr Webung zwischen den Songs geben und es kann sein, dass, verschiedene Interpreten nur mit dem kostenpflichtigen Abo zu hören sind. Im schlimmsten Fall wird Spotify komplett kostenpflichtig. Für bereits zahlende Kunden ist die Weitergabe der Informationen jedoch ein noch viel größeres Drama.

Im Gegenzug möchte Universal beispielsweise dann auch Konzerte und Treffen mit den Stars anbieten.

Da die Verträge erst zum Ende Dezember auslaufen, wird es zu den Neuerungen erst im neuen Jahr kommen.