Musikmeldungen
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Donnerstag, 22. Januar 2015, 10:50 Uhr

Music Fashion Week

egoFM vs. Berlin

Während die Berliner Schauen ziemlich verrissen werden, schicken wir unsere egoFM-Künstler aufs Parkett. Das Ergebnis kann sich sehen lassen!

Neben ihren tollen Stimmchen wurden einige unserer egoFM-Künstler auch mit einem Mode-Talent gesegnet. Anfang der 1990er Jahre kamen mit klassischen Shops wie X-Large von Mike D. (Beastie Boys) oder Phat Farm von DefJam Gründer Russell Simmons die ersten Konzepte auf den Markt, die mehr als nur den reinen Merch-Bereich abdeckten. Mittlerweile haben sich in diese Reihe auch Künstler gesellt, deren Kreationen durchaus auch auf den Laufstegen gewisser Fashion Weeks bestehen würden. Wie zum Beispiel diese hier:


► Stil Vor Talent

Das Label von Oliver Koletzki, Sascha Braemer & Co. ist nicht nur in Sachen Musik eine gute Anlaufstelle, sondern auch für Berliner Style. Neben dem sowieso schon hübschen Merch-Angebot findet ihr hier auch solche Designs:

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Quelle: Stil Vor Talent


► Raveonettes für Selected

Selected, eine der Marken von Bestseller, hat sich die Raveonettes für eine kleine Modestrecke gesichert. Von uns gibt's: beide Daumen hoch fürs Fashion-Debüt!

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Quelle: Selected


► Kitsuné

Das Pariser Musik- und Modelabel wurde 2002 gegründet und hat uns musikalisch bereits mit Künstlern wie Boys Noize, Crystal Fighters, Digitalism, Fials, Icona Pop und vielen mehr beglückt. Einen zweiten Blick sollte man aber unbedingt auch auf die Mode-Kreationen des Labels werfen:

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Quelle: Kitsuné


► Stromae

Der Belgier hat mit seiner Linie Mosaert ein großartiges Debüt in der Modeszene hingelegt. Wer ein bisschen Buchstabensuppe spielt merkt schnell, dass Mosaert ein Anagramm von Stromae ist. Britische Schuluniform trifft auf afrikanische Farben und geometrische Muster. Schon jetzt ein Geheimtipp in der Modeszene!

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Quelle: Mosaert


► Jay Z: Rocawear

Gemeinsam mit Damon Dash hat Jay Z 1999 sein Label Rocawear ins Leben gerufen. Die Manufaktur befindet sich mitten in New York und macht derzeit einen Jahresumsatz von 700 Millionen Dollar. Seit 2011 ist Rocawear mit Pharrell Williams Label, Billionaire Boys Club, verpartnert. 

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Quelle: Rocawear


► Rocko Schamoni: Scheiße-Kollektion

Das ist mit Sicherheit eine der fragwürdigsten aber gleichzeitig auch lustigsten Kollektionen: Rocko Schamoni hat mit "Scheiße" seine eigene Schmucklinie gelauncht, in der man sich - wer hätte das gedacht - mit Scheiße schmücken kann. Er selbst sagt dazu: "Ich beschäftige mich als Mensch und Künstler schon seit Jahren intensiv mit dem Thema Scheiße, nur fehlte mir die zündende Idee diesem faszinierenden Sujet einen wertigen und glamourösen Rahmen zu geben."

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Quelle: Scheiße by Schamoni


► Peter Doherty & Hannah Martin: Albion Trinkerty Jewellery

Schmuck, Klappe die zweite, kommt aus der Richtung Libertines/Babyshambles. Frontmann Peter Doherty hat gemeinsam mit Hannah Martin eine Reihe mit dem Titel "Albion Trinkerty Jewellery" entworfen. Allerdings sind die Stücke nicht ganz günstig: Allein der Ring kostet 3640 Pfund.

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Quelle: Albion Trinkerty Jewellery


► A Bathing Ape

Hinter dem Label steckt der japanische Künstler Nigo, der sich mit seinen Kollektionen Fans auf der ganzen Welt gemacht hat. Um für seine Kollektionen noch größere Aufmerksamkeit zu bekommen, setzt er auf das Prinzip der Verknappung: Alle Teile werden nur in begrenzten Stückzahlen angeboten. Musikalisch kümmert er sich auf seinem Label Ape Sounds vor allem um aufsteigende japanische Rapper. Eine Erfolgskombination!

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Quelle: A Bathing Ape


Bildquelle Titelbild: bangkok tailor | chrisada | Flickr cc by 2.0