Musikmeldungen
Sizarrpressebild-KleinWest
Dienstag, 10. März 2015, 17:00 Uhr

Sizarr zu Gast bei Max

Das ganze Interview zum Nachhören

Sizarr machen Musik, die klingt, als ob sie aus den kreativsten Höhlen Englands, Amerikas oder Australiens kommen würde. Das Trio stammt aber aus dem pfälzischen Landau und schaute kurz nach dem Release ihres zweiten Albums Nurture bei Max im Studio vorbei.

Wie es sich für echte Pfälzer gehört, haben Sizarr ihren waschechten eigenen Wein, den sie auf Tour verkaufen. Minuspunkt: Mitgebracht haben sie keinen.

Mein Vater macht den und wir haben ihn auf der letzten Tour verkauft. Auf dieser Tour haben wir das noch nicht gemacht, weil noch die alten Tourdates auf der Flasche stehen. Das wär blöd. Wir hätten einen Tour- und einen Albumwein machen sollen.
Um mal ganz vorne anzufangen: Sizarr erfahren einen Internethype, werden unter anderem vom britischen Guardian hochgelobt. Dann geht es relativ schnell und nach wenigen kleinen Konzerten sind die drei Vorband der Broken Bells. Steigt einem das nicht sehr schnell zu Kopf?

Nee, es war eher crazy, weil wir neben der Schule einfach Konzerte gespielt haben und zu Kopf gestiegen ist es uns nicht. Wir kamen ganz gut damit zurecht. Wir sind ultragesittet. Wir sind ja auch nicht von Null auf Hundert durch die Decke. Wir haben halt ein paar coole Festivals gespielt.
Seit letztem Freitag ist Sizarrs neues Album draußen. Nurture klingt anders als das Debüt Psycho Boy Happy. Das hat auch seine Gründe:

Wir haben uns in den Kopf gesetzt, alles ein bisschen abzuspecken. Nicht mehr so brachial und orchestral, sondern es so zu machen, dass man auch hört, dass wir nur zu dritt sind. Es mehr auf das Gitarre, Schlagzeug, Bass-Ding zu reduzieren. Das ist der Hauptunterschied.

Hier könnt ihr das ganze Interview nachhören


Nurture von Sizarr ist seit dem 27. Februar draußen. Hört hier "Timesick":



Bildquelle: Pressebild - Credits: Klein & West