Musikmeldungen
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Freitag, 27. März 2015, 15:00 Uhr

Awolnation zu Gast bei Max

Das ganze Interview zum Nachhören

Awolnation feierte mit "Sail" einen weltweiten Erfolg. Mit neuem Album im Gepäck besuchte er Moderator Max vor seinem Konzert in München im Studio. Sie unterhielten sich über die tolle neue Platte und entdeckten gemeinsame Interessen. Beste Freunde-Alarm!

Aaron Bruno hat schon zahlreiche musikalische Stationen hinter sich. So richtig glücklich ist er erst, seit er sein Soloprojekt Awolnation gründen konnte, das welteiten Erfolg und mehrere Millionen verkaufte Tonträger (Platin in den USA, Kanada und mehr) feiern konnte. So ein Erfolg passiert selten über Nacht. Wie kams und was hat sich seitdem verändert?

Ich versuche das auch heute noch zu verstehen. Es ist nicht von jetzt auf gleich passiert, es war ein langsames, organisches Wachsen. Ich hab es wachsen gesehen mit voranschreitender Zeit. Als "Sail" sich in den Staaten 100.000 mal verkauft hatte, hat mich das umgehauen. Dann waren es zwei-, dann dreihunderttausend. Da habe ich das erste Mal gedacht, dass es vielleicht Gold gehen könnte, wofür man 500.000 Einheiten verkaufen muss. Dann ging es Gold und stieg immer weiter und ich dachte mir: 'Oh mein Gott, habe ich bald Platin?'. Es war so unrealistisch. Und durch den Erfolg kann ich mir nun die künstlerische Freiheit für dieses neue, verrückte Album rausnehmen. Das Nachfolgealbum meiner Träume.
Run heißt das neue Album, Aarons Traumalbum. "Hollow Moon (Bad Wolf)" kennen wir aus dem Programm, es gibt aber auch viele fast balladeske Titel. Ist das denn nun der typische Awolnation-Sound?

Vielleicht. Das ist die Art von Musik, die ich mag. Vor fünf oder zehn Jahren hätte ich so ein Album niemals abliefern können. Es sind so viele Tempowechsel und verschiedene Töne drin, dass die Leute etwas überfordert gewesen wären von der Variation an Gefühlen. Obwohl die Stimmung sehr durchgängig ist, wie ich finde. Jemand hat auf Twitter geschrieben: 'Wer braucht schon eine Playlist, wenn man Run hat.' Das hat mir gefallen und mir gezeigt: Die Leute sind bereit für eine Platte wie Run.
Wenn man, wie Awolnation, bei Red Bull Records gesignt ist, erwartet man von ihm natürlich auch eine Begeisterung für Extremsport. Viele von euch, wie auch Max, kennen "Sail" womöglich aus diesem Skydive-Video. Auch Aaron hat das schon ausprobiert, war aber nix für ihn. Denn wie man an seinem Teint schon erahnen kann, ist er lieber im Wasser als in der Luft:

Die gefährlichsten Situationen sind mir beim Surfen passiert, da habe ich mein Leben schon zu oft riskiert in Wellen, die eigentlich zu groß für mich waren, mich unter Wasser gezogen und für lange Zeit da unten festgehalten haben. Beim Skydiven habe ich da nicht den Kick bekommen, den ich mir erhofft hatte.

Hier könnt ihr das ganze Interview nachhören:


Seit dem 17. März ist Run, das zweite Album von Awolnation, draußen.