Musikmeldungen
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Dienstag, 02. Juni 2015, 17:05 Uhr

Roskilde

Der egoFM-Festivalsommer 2015

Think Big. Das Roskilde Festival wird auch dieses Jahr wieder größer und besser als letztes Jahr. Zeit, endlich mal hinzufahren!

Kendrick Lamar St. Vincent Paul McCartney WhoMadeWho
Florence + The Machine Run The Jewels Jungle Pharrell Williams
Muse Disclosure The War On Drugs Kwabs
Die Antwoord Einstürzende Neubauten Mew Father John Misty

Es ist durchaus möglich, dass auch deine Eltern schon mal auf dem Roskilde waren, vielleicht sogar zusammen und du bist dort, nun ja… sagen wir so: mit dem Papa hin und mit der Mama wieder zurück? Aber genug der Spekulationen. Seit 44 Jahren gibt es in der dänischen Küstenstadt Roskilde nun schon das schnuckelig kleine Roskilde Festival.

Nur, dass es eben nicht mehr wirklich schnuckelig und klein ist. Für eine Woche, vom 27. Juni bis zum 4. Juli werden wieder mehr als 100 000 Menschen nach Dänemark tingeln, um 170 Bands auf acht Stages feiern zu können. Die größte, die Orange Stage fasst alleine übrigens schon circa 70 000 Fans.

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Seit dem Beginn im Jahr 1971 hat sich das Roskilde jährlich weiterentwickelt. Was die Größe des Line-Ups, die Anzahl der Stages, die Menge der Besucher und leider auch die Preise der Tickets angeht. Nur Wachstum ist Fortschritt und deswegen wird auch das diesjährige Roskilde das letztjährige übertrumpfen.



Im Umkehrschluss bedeutet das dann zwar, dass man 2016 nochmal eine Schippe drauflegt, es gibt aber jede Menge Gründe, warum ihr genau dieses Jahr hinfahren solltet:

Ein Grundheißt, und das geben wir mit einem weinenden Auge dann doch zu: Sir Paul McCartney. Ja, es nervt, dass er mittlerweile mehr Yeezuit und Actionfigur ist als alles andere. Aber Leute, es ist Paul Mc Fucking Cartney! Der Mann hat quasi Musik erfunden! Er war ein Viertel der besten Band aller Zeiten, was ihn automatisch zum mindestens viertbesten Musiker aller Zeiten macht. Und das beste: Er hat es ja nicht verlernt. Die Texte, die Melodien, Gitarre, Bass, Piano, das kann er alles noch. Und wenn er dann bei seinem Auftritt für zwei Minuten "FourFifeSeconds" spielt und ansonsten das Gute, wer kann da böse sein. Und auch wenn das hier in der Redaktion keiner so recht zugeben mag: Bei einem Bühnenbesuch von Kanye würde sich keiner von uns umdrehen und empört gehen. Ihr ja vielleicht auch nicht.

Außerdem ist Kendrick Lamar Teil des Line-Ups. Und der hat ja gerade nur eines der wichtigsten Rap-Alben überhaupt hingelegt. Musikalisch und lyrisch höchst anspruchsvoll, solltet ihr unbedingt sehen, wie er das Ganze auf die Bühne bringt. Wir wissen es jedenfalls noch nicht, vermuten aber mal stark, dass viel getanzt wird. Das hat er ja inzwischen einwandfrei drauf.



Die Jungs und Mädels vom Roskilde wissen zu Klotzen statt zu Kleckern. Auch Florence + The Machine und Muse sind Headliner und bestimmt sind alle superhappy, dass auch Pharrell mit dabei ist. Jungle, Run The Jewels, The War On Drugs und Hot Chip.

Natürlich sind auch solidarisch-skandinavisch sehr viele nordische Bands mit am Start. WhoMadeWho dürfen auf gar keinen Fall fehlen, genauso wenig wie Mew, Rangleklods, First Aid Kit und und und.

Das Roskilde bildet innerhalb des Festivalsommers nochmal eine eigene Kategorie, die des Mega-Festivals, ähnlich dem Glastonbury oder dem Coachella. Wer hier auftritt, der ist was, und wer hier war, gehört zum erlesenen Kreis jeder jährlich 150 000 Menschen, die sagen können, dass sie sowas auch mal gesehen haben. Ja, mit 260 € haut das schon rein, aber dafür braucht ihr das ganze Jahr kein einziges Konzertticket mehr kaufen. Und mit ein bisschen Glück nehmen wir euch sowieso mit dorthin. Zwinker.

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Sagt euren Eltern aber vorher, dass ihr hinfahrt. Sie haben sich bestimmt zu dem einen Beatles-Song verliebt. Und wenn Mama Papa dann einen schmachtenden Blick zuwirft und sagt: „Weißt du noch, das Roskilde…?“, dann fragt mal genauer nach und rechnet notfalls neun Monate drauf.

►►► HIER findet ihr alle Infos zum riesigen Line-Up, den Anfahrts- und Unterbringungsmöglichkeiten, sowie zu allen anderen Aktivitäten.

Bildquelle:
"Atmosphere" von Per Lange, offizielles Pressebild des Roskilde
"Festival Site" von Stiig Hougesen, offizielles Pressebild des Roskilde
"Roskilde Festival" von Christian Hjorth, offizielles Pressebild des Roskilde
"Orange Scene" von Christian Hjorth, offizielles Pressebild des Roskilde