Musikmeldungen
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Freitag, 13. November 2015, 16:57 Uhr

Gengahr zu Gast bei Max

Das ganze Interview zum Nachhören

Am freien Tag nach ihrem Konzert schauen Gengahr bei Max im Studio vorbei. Es geht - natürlich - um Pokémon, aber auch um ihren rasanten Aufstieg von Bandgründung über Alt-J-Support bis zum Glastonbury Festival.

Bisher haben Gengahr eigentlich nur einen Fehler gemacht. Glumanda als Startpokémon. Und in Marmoria City lachen Rocko, Kleinstein und Onix Tränen, stimmt's? Aber jetzt im Ernst: Vor gut einem Jahr gegründet, tourten sie schon im Vorprogramm von Alt-J und waren schon im Line-Up vieler großer europäischer Festivals zu finden, unter anderem dem Glastonbury. Wie geht das?

Den größten Teil hat das BBC Introducing Programm dazu beigetragen. Dort kann man seine Songs einsenden, unabhängig davon, ob es Demos sind oder man ein Label hat. Und daraus werden dann einige wenige gepickt, um eben auf dem Glastonbury eine Newcomerbühne bespielen zu dürfen. Und wir waren unter den drei, vier, fünf Bands, die ausgewählt wurden. Das war einer der Hauptgründe, warum wir heute da sind, wo wir sind.

Dieser sehr bescheidene Eindruck der Jungs zieht sich auch dann weiter, wenn man sie einfach mal direkt nach sich selbst fragt. Das ist bei noch so jungen Bands ja nicht verpönt. Wer sind Gengahr?

Wir sind aus London. Kennen uns seit der Schulzeit, John kommt von etwas außerhalb. Ich denke, wir sind immer noch sehr heimatverbunden und wenn wir zu Hause sind, proben wir einfach und schreiben neue Songs. Wir sind noch sehr verwurzelt mit dem Ort, an dem wir groß geworden sind.

Jetzt vielleicht noch ein Tipp für all die jungen Newcomerbands da draußen, die sich (noch) als Support für größere Acts durchschlagen. Wie schafft man es schon als Vorband eine ausreichende Menge Fans für sich zu gewinnen?

Das ist schwierig. Auf einen Supportgig muss man sich anders vorbeireiten, als wenn man Headliner ist. Denn keiner der Leute ist hauptsächlich wegen dir hier, viele kennen deine Musik nicht. Aber das macht schon einen riesen Unterschied, es fühlt sich gleich wärmer an. Man muss kurzweilig bleiben und am besten nur die denkwürdigsten Songs spielen. Und mit ein bisschen Glück kann man so am Ende des Abends ein paar Fans mitnehmen. Die Alt-J Fans sind aber auch alle sehr nett und sehr offen, was ihren Musikgeschmack angeht.

Hier könnt ihr das ganze Interview nachhören:


Ihr Debütalbum A Dream Outside ist seit Juni draußen.