Musikmeldungen
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Montag, 10. Oktober 2016, 00:00 Uhr

5 neue Songs im egoProgramm

Wir finden, was gut ist

Jede Woche schmeißen wir viele, viele neue Songs ins egoProgramm. Fünf davon stellen wir euch an dieser Stelle vor - zum Anhören, Entdecken und Meinung bilden.

Blaenavon - My Bark Is Your Bite
13 Tracks haben das Trio aus Hampshire bereits veröffentlicht, das genaue Datum eines Debütalbums steht allerdings noch nicht fest. "My Bark Is Your Bite" ist zumindest schon mal eine weitere Kostprobe und ordnet sich klanglich klar beim Sound der Let's Pray EP ein - düster, aber treibend und mit einer E-Gitarre, die sich im Hörgang festkrallt. Bands wie die Foals, Warpaint und Bloc Party haben bereits ihren Approved-Stempel auf Blaenavon gesetzt, was schon Grund genug ist, die Jungs auf dem Radar zu haben.

Lydmor & Bon Homme - Things We Do For Love (Stripped)
Gut ein Jahr, nachdem sie ihr gemeinsames Debütalbum Seven Dreams Of Fire veröffentlichen haben, hauten die Dänen eine sieben-trackige Akustik-EP raus, die Red Acoustic STC Session. Mit dabei auch der Song, der sie international auf einen neuen Thron des Pop-Noir gehoben haben hat - "Things We Do For Love". Damit beweisen sie, dass sie es auch ohne eindringlichem Beat und klackernder Elektronik, sondern lediglich mit ihren Stimmen und Piano schaffen, die Haarfollikel hinaus zu pressen und damit Gänsehaut zu erzeugen.
Im Januar 2017 schauen Lydmor & Bon Homme wieder in Deutschland vorbei, am 14. davon in der Münchner Milla. Und wir nehmen euch mit.

Myles Sanko - Promises
Nachdem er Gregory Porter auf seiner Tour unterstützt hat, macht sich der Soul- und Jazzkünstler Myles Sanko auf die eigenen Socken - am 6. Dezember schaut er dabei im Münchner Ampere vorbei. Im Gepäck wird er dann schon sein drittes Album Just Being Me haben, das am 28. Oktober via Légère Recordings veröffentlicht wird.

Jamie Lidell - Julian
Jamie Lidell veröffentlicht mit seinem sechsten Studioalbum Building a Beginning (14. Oktober) ein familienfreundliches Album mit großem Backup: Beteiligt sind unter anderem Studiomusiker wie Pino Palladino (The Who), Pat Sansone (Wilco) und Daru Jones (Jack White), während seine Ehefrau Lindsey Rome beim Songwriting beteiligt war. Die Themen drehen sich um Lidells Rolle als Sohn, Ehemann und Vater, so handelt der neueste Vorboten des Albums, "Julian", von seinem Neugeborenen und all dem Glück, das er mit auf die Welt gebracht hat:

There's no way I can erase who I've been, there's no way to obscene things I've said. Now you're here and life's a dream. You're the only reality worth understanding

Kate Tempest - Tunnel Vision
Mit der Südlondonerin hat Mike Skinner eine ebenbürtige Nachfolgerin bekommen - nur schwingt Kate Tempest weitaus düstere Klänge an. Zynische, politische Botschaften und Gesellschaftskritik sind so mit bedrohlichem Brummen und Elementen aus Industrial-Noise unterlegt, was das Ganze gleich nochmal ein großes Stück eindringlicher macht. Gute Laune und tanzbaren Sound sucht man auf ihrem zweiten Album Let Them Eat Chaos (veröffentlicht am 07.Oktober) vergeblich.