Kooperationen
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Dienstag, 18. Februar 2014, 17:09 Uhr

egoFM für StartUps

Awesome Foundation kürt beste Idee

Die Awesome Foundation kürte die besten drei StartUp Projekte in Nürnberg und verlieh dem Gewinner Startkapital für die innovativste Idee. Und wir waren mit dabei.


Wirklich gute Ideen sind sehr selten. Wenn es aber doch einmal passiert, dass einem so ein einmaliger Geistesblitz in den Kopf schießt, verblasst der meist schon mit dem Gedanken an die Umsetzung. Kreativität beißt sich leider oft an so ekligen Dingen wie der Finanzierung die Zähne aus.

Die Organisation „Awesome Foundation“ hat genau das erkannt und sich zum Ziel gesetzt, Menschen mit Ideen die Möglichkeit zu geben, ihre StartUps auch wirklich zu starten. Auf ihrer Homepage bringen sie mit dem Slogan „forwarding the interest of awesome in the universe“ das Konzept auf den Punkt.
Vor gerade einmal fünf Jahren startete das Projekt in Bosten, USA. Mittlerweile hat sich die Offline-Crowdfunding-Methode auf 18 Länder verteilt, unter anderem auch Deutschland. In Nürnberg, beispielsweise, treffen sich regelmäßig zehn Trustees der Organisation und küren das originellste und vielversprechendste Projekt.

Die Gewinner erhalten € 1.000,- als Startkapital und damit ein schönes großes Fundament für ihren Projektaufbau. Der Crowdfunding-Gedanke bei der Sache: Das Preisgeld wird nicht von irgendwelchen Sponsoren erbettelt, sondern von den jeweiligen Trustees aus eigener Tasche mit je € 100,- finanziert. Bis heute konnte die Awesome Foundation bereits 869 Projekte ins Leben rufen und investierte dafür – einmal krasses Kopfrechnen – genau $ 869.000.

Anfang Februar durften die Kreativen und Innovativen rund um Nürnberg wieder ran. Die lokale Jury oder das Chapter, wie sie von der Organisation genannt wird, holte die Brieftaschen heraus. Um den Sieg kämpften am Ende drei komplett unterschiedliche StartUps, die es in unseren Augen allesamt verdient hätten, gefördert zu werden.
Wie es uns aber diverse Castingshows schon seit den Neunzigern in die Wohnzimmer brüllen, kann es immer nur einen Gewinner geben! Nichtsdestotrotz wollen wir euch die Bronze- und Silbermedaille nicht vorenthalten.

Das Projekt teilEsel will die verbreiteten Citybikes perfektionieren. Das vierköpfige Team verwandelt alte, kaputte Fahrräder in coole, bunte Vintage-Drahtesel und will die zur kostenlosen Verwendung in unsere Städte bringen. Das Erfolgskonzept: eine Community auf Vertrauensbasis. Die schönen Aspekte: Gemeinschaft, Frischluft, Sport und auch noch Recycling.

Knapp am Preisgeld vorbei ist die Kreativbühne, die wiederum anderen Menschen Möglichkeiten zum Verkaufen bieten möchte. Anastasia Baron steckt hinter der Sache und will mit ihrem StartUp Fachvermietungen für handgemachte, kreative Produkte zur Verfügung stellen. Weg vom Online-Flohmarkt und zurück in die Läden des Landes.

Am Ende entschied sich die Jury für ein Projekt mit sozialem Engagement: Heimat nennt es sich. Das Ganze ist eigentlich ganz einfach: Gastronomie von Menschen mit und ohne Behinderung. Klingt eigentlich erst einmal komisch, dass man dafür speziell ein Projekt starten muss. Muss man aber. Umso wichtiger, dass „Heimat“ seinen Projektstatus verliert und zur Selbstverständlichkeit wird. Im Sommer 2014 will das Team unter dem Titel „Heimat mobil“ in Deutschland unterwegs sein um die Bekanntheit noch weiter zu fördern. Die Awesome Foundation macht das Ganze jetzt möglich.

Wenn man mal sieht, welche genialen Ideen, rund um uns aus den Köpfen der Leute sprießen, macht der Name Awesome Foundation erst so richtig Sinn.

Wir von egoFM waren mit in der Jury vertreten und sind schon auf eure Ideen gespannt. Vielleicht treffen wir ja im nächsten Jahr euch..?

Mood Facebook Titel2

Bildquelle: awesome foundation