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Dienstag, 16. September 2014, 09:40 Uhr

Netflix startet in Deutschland - endlich

Das Ende der Ahnungslosigkeit

Es ist offiziell - Netflix startet dieses Jahr in Deutschland und wir können es kaum erwarten.

►►UPDATE 15.09.2014◄◄


Einen Tag vor dem offziellen Start von Netflix in Deutschland, wurde der Streaming-Dienst bereits als App zum Download frei geschaltet. Bei der Installation des Programms meldet man sich für einen kostenlosen Probemonat an, wobei noch nicht raus ist, welche Filme und Serien der Anbieter im Programm hat oder wie viel man nach den ersten dreißig Tagen monatlich zahlen muss. Laut dem Onlinemagazin CHIP, ließe sich der kostenpflichtige Account per PayPal oder Kreditkarte bezahlen.

Zur Bewertung der App geht's ►►HIER entlang.

Um Netflix auf dem iPhone oder iPad einwandfrei benutzen zu können wird das Betriebssystem iOS 6.0 benötigt. Die Videowiedergabe setzt mindestens das iPhone 4 vorraus, verrät der Anbieter. Für Android erfordert die App OS 2.3 oder höher. Die Netflix Applikation gibt es im Google Play Store oder auf iTunes.


►►UPDATE 03.09.2014◄◄

Mit "House Of Cards" und "Orange Is The New Black" hat Netflix gezeigt, dass er nicht nur eine fabelhafte Alternative zu Maxdome, Watchever und Co. ist, sondern auch super Serien selbst produzieren kann. Mit dem Start in Deutschland stellt sich nun die Frage: Wird es auch deutsche, selbstproduzierte Netflix Serien geben? Mitgründer Reed Hastings sagt "JA".

Wir haben genauer nachgefragt und uns an den Reporter Nico Jurran gewandt, der als IT-Spezialist für die c't nach Kalifornien gereist ist, um sich im Hauptsitz von Netflix ein bisschen umzuschauen. Dort hat er sich mit der Führungsspitze über die Möglichkeit einer Netflix Produktion in Deutschland unterhalten:

Sowohl CEO Hastings, als auch Ted Sander, der für die Inhalte zuständig ist, hat mir wortwörtlich gesagt, dass es deutsche Serien geben wird, sie wissen nur noch nicht was. [...] Sie wollen das sehr gerne machen, im Moment fehlt es ihnen nur noch am guten Stoff.
Fest stehe dabei aber schon mal, dass das selbst produzierte Material sowohl dem deutschen Geschmack entsprechen, als sich auch international verkaufen lassen soll.

Bis ein Thema gefunden wird, müssen wir also mit bereits bestehenden Serien vorliebnehmen, deren Zusammenstellung eigens auf den deutschen Geschmack zugeschnitten sein soll. Um das Angebot auf das deutsche "Seh-Bedürfnis" anzupassen, setze Netflix vor allem auf die Analyse des Marktes und verwende dafür recht ungewöhnliche Methoden, die auch Nico Jurran überraschten, wie er in unserem Interview verriet:

Ich fand es sehr interessant, dass sie im Gespräch zugegeben haben, dass sie sich auch anschauen, was in Deutschland in Raubkopierer-Portalen nachgefragt ist, um einfach zu gucken: Was gibt es nicht bei Sendern wie ProSieben oder Sat1 zu sehen und wo könnten wir da hingehen und des Leuten was anbieten?

Blockbuster Liebhaber würden aber vom Angebot jedoch eher enttäuscht sein, so Jurran. Für Hollywood sei das Abo-Angebot von Netflix einfach nicht attraktiv genug, um die Lizenzen an den Streamingdienst abzugeben. Wer aber gerne Serien, Dokumentationen, Stand-Up-Comedy, oder ähnliches sieht, der werde voll auf seine Kosten kommen.

Auch zu den Preisen gab Jurran eine Einschätzung ein, wobei es immer noch nicht ausgehandelt sei, wie viel wir in Zukunft für Netflix zahlen müssen.

Der Preis ist noch nicht hundert Prozent sicher. Aktuell würde ich davon ausgehen, dass es pro Monat 7.99 Euro kostet, wenn man in Standard Qualität schauen möchte und in HD [...] wird es zwischen 8.99 Euro und 11.99 Euro kosten, je nachdem auf wie vielen Geräten man das anzeigen lassen möchte.

Der Preis richtet sich also sowohl nach der Qualität, als auch auf die Anzahl der Kanäle, auf denen man Sendungen gucken möchte. Wie das Angebot genau ausschaut, ob mit oder ohne deutsche Serien und wie viel uns der Streamingdienst letztendlich kosten wird, dürfte dann in knapp zwei Wochen klar sein. Am 16. September ist es nämlich soweit: Netflix kommt endlich nach Deutschland!

Den ganzen Bericht von Nico Jurran und seinem Besuch bei Netflix gibt es ►►HIER.


►►UPDATE 22.07.2014 ◄◄


Wer den Start des US-Videostreamingprogramm in Deutschland nicht  verpassen will, kann sich jetzt bei Netflix registrieren. Per Mail wird dann vom Anbieter Bescheid gegeben, sobald Netflix auch bei uns verfügbar ist.

Denn seit gestern steht sicher fest: Ab September können auch wir vom  Angebot des Streaming Giganten profitieren, das gab die die  kalifornische Firma bei der  Vorlage ihrer aktueller Geschäftszahlen bekannt. Zeitgleich startet Netflix in Österreich, der Schweiz,  Frankreich, Belgien und Luxemburg. Ein konkretes Datum verrät die Firma  jedoch nicht, bietet den potenziellen Usern auf ihrer Homepage aber die  Möglichkeit sich zu registrieren, um sofort benachrichtigt zu werden, sollte die Plattform online gehen.

Was für Inhalte in Deutschland zu sehen sein werden, ist im Moment noch  nicht sicher. Bei den meisten Serien, die Netflix nicht selbst produziert, müssen die Lizenzrechte für jedes Land separat ausgehandelt werden. Zu den Kosten nahm das Unternehmen ebenfalls keine Stellung. In den USA ist das Monatsabo, mit dem man uneingeschränkt Serien und Filme schauen kann, ab 7,99 Dollar (5,90 Euro) zu haben.

Das heißt für uns: Wie die Umsetzung der Einführung von Netflix in den deutschen Streaming Markt aussieht bleibt immer noch unklar. Fest steht: Mit Netflix in Deutschland bekommen die aktuellen Marktführer Maxdome,  Amazon und Watchever riesige Konkurrenz.


►►UPDATE 21.05.2104◄◄

Pünktlich zum Ende des Sommers wird Netflix in sechs europäischen Ländern an den Start gehen, das hat der US-Streamingriese nun auf Twitter offiziell gemacht. Ob in Deutschland, Belgien, Frankreich, Luxemburg, der Schweiz und Österreich alle Angebote nur in der übersetzten Fassung oder auch im Orginalempfangbar sein werden, ist derzeit aber leider noch nicht bekannt.

Anfang September findet die Internationale Funkausstellung (Ifa) in Berlin statt. Passend dazu rechnen Experten der Markteinführung zu diesem Termin.

Netflix kommt nach Deutschland

Die einzige Ankündigung, die sehnlicher erwartet wird als das nächste iPhone, ist zwar noch nicht ganz offiziell, doch das Online-Magazin Curved zitiert bereits „mit dem Prozess vertraute Personen“ die einen Start im September bestätigen.

Bisher sind in Deutschland zwar bereits On-Demand Angebote von Anbietern wie Amazon Instant Video, Maxdome und Watchever erhältlich, doch die reichen uns schon lange nicht mehr. Flatrates, die keine sind, weil aktuelle Filme ausgeschlossen werden, es nur eine mangelnde Auswahl gibt und im Vergleich zu Netflix ziemlich teuer daher kommen, haben uns bisher vor ihren Abos zurückschrecken lassen.

Die Vorteile des amerikanischen Konkurrenten überwiegen jedoch nicht nur bei Filmen. Vor allem bei Serien, wie gerade ganz aktuell, bei How I met your Mother oder House of Cards, haben wir das Nachsehen – und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Jede Unterhaltung über die Lieblingsserie, sogar das scrollen durch die Facebook Chronik ist inzwischen ein Spießrutenlauf.

Dass all das nun auf einen Schlag vorbei sein soll und dann auch noch für nur acht Euro im Monat in 4K Qualität klingt da fast zu schön um wahr zu sein. Wir glauben trotzdem daran. Und wärmen schon mal das Popcorn vor.

Bildquelle: Screenshot Netflix