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Mittwoch, 22. Oktober 2014, 16:00 Uhr

Bucketlist: Best Newcomer You Need To Hear 2014

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Normalerweise stehen auf einer Bucketlist Dinge wie "Fallschirmspringen" oder "Asien-Trip". Auf dieser Liste findet ihr die Newcomer 2014, die man unbedingt gehört haben sollte.

Mit Sicherheit kreisen gerade noch die ein oder anderen Fragezeichen über den Köpfen - "was ist eigentlich eine Bucketlist?". Ganz einfach: Auf einer Bucket-List notiert man sich all die Dinge, die man erlebt haben möchte, bevor man den Löffel abgibt (oder eben zu Englisch: kick the bucket). Das muss aber nicht immer ganz so dramatisch sein, viele erstellen siche ine Bucket-List für den 30. Geburtstag. 

Nach und nach versucht man, die einzelnen Punkte abzuhaken. Einmal einen Fremden auf einen Kaffee einladen. Gegrillte Grillen essen. Am Himalaya wandern.

Auch viele aus der Redaktion tragen eine solche Bucketlist in ihrem Geldbeutel mit sich rum. Dort sehr häufig zu finden sind Vermerke wie "Künstler XY unbedingt mal live sehen". Genau das haben wir zum Anlass genommen, eine ganz besondere Liste zusammenzuschreiben: die Newcomer 2014, die man unbedingt gehört haben sollte!

Bucket List egoFM

Jungle
Jungle hatten die vielleicht beste Marketingstrategie überhaupt. Letzten Sommer haben sie ihren allerersten Song „Platoon“ einfach heimlich veröffentlicht, ohne Tohuwabohu, aber dafür mit einem Musikvideo von B-Girl Terra (ein kleines, 6-jähriges Mädchen, das ziemlich krasse Braekdance Moves drauf hat). Als wir uns dann alle fragten, wer genau hinter „Platoon“ steckt ... und wieso die knarrende Türen mit in den Song eingebaut haben ... fanden wir keine Antwort. Jungle waren einfach gesichtslos, identitätslos, geheimnisvoll – mit anderen Worten: extrem schwer zu googlen. Und damit interessant. Wir hingen am Haken. Und haben die Jungs/Mädels/Außerirdischen sofort gespielt. Funky Beats, irgendwo zwischen Neo-Soul und urbanen, cineastischen Straßen-Hip-Hop.

LIVE | 24.11.14 Muffathalle, München




Hozier
Hozier haben wir spätestens seit seinem Song „Take Me To Church“ und der EP From Eden für euch auf den Radar gepackt. Der sympathische Ire ist seit 2013 dabei, im Alleingang den Blues zu entstauben. Sein selbstbetiteltes Debüt Hozier ist wirklich eine verdammt geile Platte geworden - in 13 Songs flaniert Andrew Hozier-Byrne – dank seiner souligen Stimme, der ihr sich auf diversen Chorfreizeiten erarbeitet hat – mühelos durch den dichten Wald an beliebten Pub-Genres: Indie-Rock, Folk, Singer-Songwriter, Alternative-Country und ja, jede Menge Blues. Ein klein wenig Gospel ist auch dabei.  Defintiv im Ohr bleibt "Take Me To Church": Hoziers Stimme strahlt und überschlägt sich fast - und bezeichnet Liebe quasi als Ersatzreligion. Man vergisst alles um sich herum, was zuvor wichtig war und lebt nur noch für sie. Herzen statt Kreuze, der Foto-Schrein des Partners neben dem Bett, die Reliquien-Sammlung aus den gemeinsamen Tagen auf dem Schrank ... Amen.

LIVE | 29.01.15 Theaterfabrik, München




Banks
Auf einmal war sie da: Banks, eine Künstlerin aus Los Angeles. Seit gut einem Jahr aber, dominiert sie das Internet, wird von Musikbloggern und -magazinen, ihren Fans und Musikerkollegen vergöttert. Mehr als 10 Jahre lang hat die 26-jährige Banks einfach nur geschrieben, für sich selbst. Über die großen Themen, die ein junge Frau eben so beschäftigen. Sie bringt sich selbst das Klavier spielen bei, als sie die Scheidung ihrer Eltern zu verstehen versucht. Schnell wollen bekannte Produzenten wie Jamie Woon und SOHN mit ihr arbeiten. Auch Totally Enormous Extinct Dinosaurs entdeckt Banks für sich und produziert ihren Track „Warm Water”. Aus einem Internet-Hype wächst eine große Fanbase heran. Banks gibt erste Konzerte, spielt auf ersten Festivals. Und es wird klar: Sie hat das Potential eine ganz Große zu werden.

LIVE | 12.11. Le Bataclan, Paris




FKA twigs
Wer ein bisschen die Boulevardmedien verfolgt, wird die Aufregung um "die Neue" von Robert Pattinson (dem Twilight-Vampir) mitbekommen haben. "Die Neue", das ist FKA twigs, die hier aber nicht aufgrund ihrer Liasion einen Platz bekommen hat, sondern vielmehr wegen ihren zwei EPs, die zu den meistdiskutierten Veröffentlichungen der vergangenen Monaten gehörten. Hype? Hype! Mit LP1 hat die 25jährige jetzt ihr Debütalbum veröffentlicht, das mit zehn düsteren Songs vollgepackt ist. Die klare, zerbrechliche Soul-Stimme von twigs singt schwermütige, tief melancholische Texte über Beziehungsunfähigkeit, Isolation und menschliche Kälte.

LIVE | 21.10.14 Kesselhaus, Berlin





Trotz langer Haare ist sie eher der derbe Typ. MØ gehört definitiv zu den Namen, die aus 2014 hängen bleiben sollten. No Mythologies To Follow heißt ihr Debütalbum. Bevor ihr allerdings den ersten Ton der Platte gehört habt, könnte es sein, dass ihr schon 50% davon kennt. Schaut man nämlich über die Tracklist, ist es irgendwie enttäuschend, dass MØ die Hälfte der Songs bereits zuvor veröffentlicht hat, sei es auf ihrer EP Bikini Daze oder über diverse Single-Veröffentlichungen seit 2012. Statt auf viele neue Titel zu setzen, fährt die junge Dänin also lieber den Kahn sicher in den Hafen. Und das mit Erfolg!

LIVE | 01.11.14 Shepherds Bush Empire, London




Alle Farben
"On and on she moves" - wir kurbeln gedanklich nochmal die Fenster runter, halten die Hände in den Fahrtwind und singen noch einmal mit. Mittlerweile bestimmt zum dreitausendsten Mal.



Spätestens seit der Zusammenarbeit mit Graham Candy hat sich Alle Farben fest in unsere Playlist gebrannt.
Im Mai erschiend dann auch endlich das langerwartete Debüt "Synthesia" - es folgten legendäre Auftritte unter anderem am Flughafen Tempelhof. Nach einem wunderbaren Festivalsommer hoffen wir auf viel viel Fortsetzung auch in den nächsten Jahren!

LIVE | 08.11.14 C-Halle, Berlin




SOHN
S O H N – korrekterweise mit drei Leerzeichen geschrieben und neuerdings auch Sonn ausgesprochen – hat schon Musik für die unterschiedlichsten Künstler produziert. BANKS, Disclosure, Kwabs, Angel Haze, you name it. Der Londoner Wahl-Wiener hatte sie quasi alle schon am Mischpult. Nach zwei EPs ist in diesem Jahr auch seine erste, eigene und komplette PlatteTremors erschienen. Sehr ruhig, beinah still: Die elf Songs sind immer von einer allumfassenden Einsamkeit überschattet. Sie fühlen sich kalt, depressiv, mechanisch und erstickend trostlos an. Tremors ist ein Album geworden, das man allein anhört. Am besten nachts. Vielleicht auch irgendwo in einer kleinen Blockhütte auf Island, weit weg von allen Freunden.

LIVE | 05.12.14 Strom, München

SOHN // ARTIFICE from thomglunt on Vimeo.


Kwabs
Manche Menschen kommen mit einer Gabe auf die Welt. Manche können richtig gut Gitarre oder Fußball spielen. Bei manchen schnallt man nicht gleich, dass sie so eine Gabe haben. Weil man es nicht sieht, sondern erst hört, wenn sie den Mund öffnen. Kwabena Adjepong aus Ghana (aufgewachsen in London) hat eine der schönsten Stimmen seit immer. 2013 hat er damit angefangen, sein Soundcloud-Profil zu füttern. Seit Februar gibt es nun endlich auch eine EP, die ganz nach Zukunfts-Soul klingt. Er selbst hört, wie er in einem Interview verrät, ziemlich verschiedene Musik, absorbiert alles und mischt es zu seinem ganz eigenen, unverkennbaren Klang. Dabei produziert Kwabs mit seiner Stimme pure Emotionen, die wie dickflüssiger Nektar langsam die Kehle runterfließen und so eine wohlige Wärme von innen heraus erzeugen. Dann einfach nur noch Tränen. Tränen. Tränen. Weil es so schlimm schön ist.

LIVE | 16.10.14 KOKO, London




Temples
Wer sich auch nur ein kleines bisschen mitnehmen lässt von der Musik, will intuitiv in seinen Trenchcoat steigen, es sich auf dem Cord-Polster seines Käfers bequem machen und dann mit den Fingern zu den Beatles auf's Lenkrad klopfen. Aber es sind nicht die Beatles, sondern Temples, und Parallelen gibt es definitiv nicht nur musikalisch. Die vier (!) Briten (!) mit ihren Pilzköfpen 2.0 (!) werden uns sicherlich auch weiterhin begleiten.

LIVE | 24.11.14 Lido, Berlin




Raury
Ein eigenes Album, ein Feature mit SBTRKT, Angebote von Outkast und durch die Bank nur positives Feedback von Musikkritikern weltweit: Raury ist gerade dabei, sich mal eben so die ganze Welt unter den Nagel zu reißen. Und das mit so wunderbar verträumter und doch kräftiger Musik wie beim "Cigarette Song" - die Mischung aus Folk und Hip-Hop, vereint mit einem lässigen Rhythmus, macht den Song zum perfekten Begleiter, um entspannt durch den Tag zu kommen.

LIVE | 01.02.15 College Of The Arts, Sydney




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