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Dienstag, 04. Juli 2017, 00:00 Uhr

Unsere Logbuchsammlung: So war's auf den Festivals 2017

Der egoFM Festivalsommer 2017

Statt irre viel Geld für den All Inclusive Urlaub auszugeben, geben wir lieber irre viel Geld aus, um an unseren freien Tagen auf Festivals rumzulungern. Was wir (und ihr) bis jetzt so erlebt haben, könnt ihr unseren Logbüchern entnehmen.

Maifeld Derby (Mannheim)
logbuch17 maifeldegoHörer Dominik
Langsam taucht die Sonne den aufgewirbelten Staub der Dressurbahn in Mannheim in roséfarbenes Licht. Doch an diesem Wochenende im Juni zeigten keine Hochleistungswallache, sondern Menschen auf Steckenpferden ihre perfekte Körperbeherrschung. Der Anlass: das Maifeld Derby – die Magie: unendlich. Bei perfektem Sommerwetter durften wir ein Musikwochenende der Extraklasse erleben. Bei Moderat im Zelt wortwörtlich dahin schmelzen oder mit den Tall Heights auf der Parcours d'Amour-Bühne entspannt in den Festivalnachmittag starten – einfach grandios und fürs nächste Mal in jedem Fall immer empfehlenswert.



egoFM Sandra
logbuch maifeldderby sandraIch habe noch nie ein besseres Line Up in einem so kleinen gemütlichen Rahmen erlebt. Es war ein bisschen so, als würden Moderat, Slowdive, Trentemöller, Metronomy, Bilderbuch, Primal Scream, Sohn… im eigenen Wohnzimmer spielen. Nur eben draußen. An einer Rennbahn. Mit Steckenpferd-Dressur-Wettkämpfen! Und mit sehr vielen schönen netten Menschen. Unbedingt wieder!





Primavera Sound Festival (Barcelona)
logbuch primavera vitusegoFM Vitus
Das Primavera Sound ist groß. Unfassbar groß. Wenn man sich nicht zwei Stunden vorher anstellt, sieht man die großen Bands nur aus ganz weiter Ferne. Dafür ist die Location direkt am Strand von Barcelona unglaublich schön – wo kann man sonst schon Aphex Twin und Arcade Fire zwischen Wolkenkratzern und Meer genießen? Und das Line Up war sowieso der Hammer! Ich bin wie ein wahnsinniger zwischen den Bühnen hin und her gelaufen um so wenig wie möglich zu verpassen.







egoHörer Vlado
logbuch primavera vlado
Ich war von der ganzen Geschichte komplett umgehauen worden. Das Boot war ja Hammer und es gab gar keinen Stress geschweige Meuterei! Barcelona als Stadt hat mich komplett von den Socken gehauen. Was ich vorgefunden habe war eine romantische Stadt in der du an jeder Ecke jemandem einen Heiratsantrag machen kannst, ohne den falschen Platz gewählt haben zu können. Ich habe mich streckenweise immer wieder gefühlt wie eine Figur in einem Almodovar-Film. Wir waren auch auf einer Ausstellung über David Bowie die grade in der Stadt war. Du kannst dir überall ein Fahrrad mieten und das habe ich mit meiner Clique getan.
Das Festival war gigantisch, riesig! Ich glaube circa 20 Stages. Gott, das fand ich super von den Veranstaltern, du konntest am Eingang dein Fahrrad wie eine Jacke abgeben, kostenfrei! Das Gelände war in zwei Areas aufgeteilt die mit einer fetten Brücke miteinander verbunden waren. Mein absolutes Highlight war die Grace Jones! Die Frau ist 69 und kam mit einem Bodypainting auf die Bühne, mit dem sie eigentlich auch locker um 12 Uhr mittags durch die Stadt rennen kann. Die Show war großartig und sprengt alles was ich erwartet hätte!
Eine neue Band habe ich dort auch für mich entdeckt und ins Herz geschlossen, die Deth Grips, einfach Hammer! Der Sänger hat solch eine Präsenz und der Sound katapultiert dich in andere Sphären! Auf dem Festival waren ja ca 200.000 Leute und es gab null Stress! Nur gutgelaunte und peacige Menschen die du nur abknutschen möchtest und auf eine Afterparty zu dir nach Hause mitnehmen möchtest.

 
Modular Festival (Augsburg)logbuch modular sophiaegoFM Sophia
Hätte ich Enkelkinder, dann könnte ich denen inzwischen erzählen, wie es damals vor vielen Jahren auf dem Modular ausgesehen hat. Und die würden mir nicht glauben. So schnell, wie sich das Augsburger Lieblingsfest entwickelt, habe ich allerdings noch keine zwei Nachfolgergenerationen zustande gebracht. Gemütlich auf der Wiese fläzen und ab und zu ein Konzert ansteuern wie früher ist inzwischen nicht mehr denkbar… jetzt stolpert man dafür auf der Wiese von einem Schlemmerstand in den nächsten, kann sich am Fahrrad-Mixer einen Smoothie erstrampeln, Klamotten upcyceln, die Zukunft vorhersagen lassen oder den Bizeps tätowieren lassen. Der straff getaktete Zeitplan und die teils kurzen Slots waren ein bisschen bedauerlich – aber so ist das wohl, wenn man mitten in der Stadt feiert. Umso cooler, dass SXTN eingeladen waren, die das Bier und Joints auf der Bühne wieder ausgeglichen haben. Und mit Kraftausdrücken, die man noch bis ins Univiertel gehört hat. Groß!


Summerjam (Köln)
logbuch summerjam lenaegoFM Lena
In diesem Jahr war das Summerjam ein anders, als in den Jahren zuvor. Sonst mit Hitze und Sonnenschein verwöhnt, waren heuer Regen und kältere Temperaturen angesagt. Die Stimmung, unter den etwas weniger als in den Vorjahren vorhandenen Zuschauern war aber dennoch ungebrochen. Mit einer super Toilettenlösung, bei der sich auch die Frauen nicht beschweren konnten, war es ein sehr lebensbejahendes und fröhliches Festival. Es wurde bei Irie Revoltés Abschiedskonzert im Schlamm getanzt, Sido trat mit Maske auf und prostete dem Publikum zu, Patrice spielte auf dem Festivalgelände mit seinem Sohn Tischtennis und auch Reggae-Größen wie Alpha Blondie und Damien Marley sorgten für positive Vibes. Als Geheimtipp aus dem Festival hervor gingen eindeutig die Konzerte von Miwata und Bukahara. Hier sollte man auch in Zukunft die Augen aufhalten.
 

Southside (Neuhausen ob Eck)logbuch southside juliaegoHörerin Julia 
Heiß, heißer - Southside 2017. Bands, Leute und Orga waren wie gewohnt großartigst. Danke für ein überragendes Wochenende!

















Roskilde (Roskilde)

egoFM Maxlogbuch17 roskilde2
Liebes Logbuch,
von Mittwoch den 28ten Juni bis Sonntag den 2ten Juli habe ich eine neue Welt betreten.
Eine riesige dänische Festivalwelt. Bei rund 5000 Journalisten, 35000 Volunteers und insgesamt 120000 Feiernden
ist es auch kein Wunder, dass hier alles gigantische Ausmaße hat. (einmal von west nach ost laufen = 50 Minuten)
Genauso gigantisch ist aber auch die Essensauswahl, nach 3 Tagen habe ich erst den „richtigen“ Foodcourt gefunden.
Und da gab es mehr versteckte Ecken, wie ein Kunst-Quartier, bei dem man sich komische Masken aufsetzen konnte, Metal Bands gespielt haben,
und nebenan(!!) eine Kuschelecke aufgebaut war. Auch nicht schlecht, um sich nach 2 Tagen Dauerregen im Trockenen zu erholen.
Grüße an die Füße. Aber das mit der Hygiene ist eh irgendwann egal. Die Dänen sind für Gleichberechtigung, und deshalb gehen auch die Frauen zu jedem möglichen Zeitpunkt in die Hocke, und lassens laufen.
Die Highlights waren trotzdem die verrückten, witzigen und bunten Menschen. Ob in der Warzone am Campinghplatz, oder bei den Konzerten.
Der surrealste Augenblick war, als urplötzlich, nach ewigem Regen und grauer Wolkendecke die Sonne rausgekommen ist!
Dazu Ice Cube auf der Bühne. „It was a good day“.

mange tak.

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