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benjaminbluemchen
Freitag, 13. Oktober 2017, 00:00 Uhr

Kindheitserinnerung #26: Benjamin Blümchen

Anna bloggt

Unsere Moderatorin Anna stellt euch jede Woche etwas aus ihrer Kindheit vor. Dieses Mal geht es um Benjamin Blümchen. Torö.

"Auf 'ner schönen grünen Wiese liegt ein großer grauer Berg, ..." - haha, was ein Glück, dass ihr mich nicht hören könnt, denn ich habe einen Ohrwurm. Es geht um diesen grauen Berg und seinen Freund Otto und den Tierpark in Neustadt und Karla Kolumna. Kurz: es geht um Benjamin Blümchen!

Ganz  klar stand der auf  meiner Lieblingskassettenliste fast ganz oben (nur Bibi Blocksberg konnte ihn überholen) und ich habe ihn rauf und runter gehört. Am allerliebsten zum Einschlafen. Und nach 20 Minuten, wenn die A-Seite rum war, musste meine Mutter kommen um die Kassette umzudrehen. „Dieses Torööö nervt“, hat sie immer gesagt. Ich habe nie verstanden, was sie meint.

Zeitsprung – 33 Jahre später im Jahr 2017.

Romy ist 5 und liebt es, zu Hörspielen einzuschlafen. Oder zu basteln. Oder zu spielen. Kürzlich fiel ihr eine Benjamin Blümchen CD in die Hand (man weiß als Eltern ja ganz gut seine Kinder auf gewisse Dinge aufmerksam zu machen): „Benjamin Blümchen im Krankenhaus“. Und was soll ich sagen? Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm, sie LIEBT den Elefanten und die Geschichten drum herum.

Ich glaube, Benjamin Blümchen ist für sie so etwas wie für mich Musik von meiner Lieblingsband: sie muss ihn laut hören. L A U T. Womit wir beim Toröööö wären.

Liebe Mama, nun weiß ich was du meintest, damals, in den 80ern. Das Torööö von Benjamin Blümchen als Ausdruck sämtlicher seiner Gefühle (fröhliches Torö, trauriges Torö, wütendes Torö, lustiges Töro) nervt!

Aber wenn ich dann sehe, wie Romy sich freut und den Titelsong (der mittlerweile ein völlig anderer ist als damals) mit singt... ganz ehrlich? I give a torö on the torö.