egoBlog
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Mittwoch, 16. Juli 2014, 09:31 Uhr

Zu Gast: Anidenkt

Die egoFM Blogparty

Jeden Tag wird in unseren egoFM-Städten gebloggt, was das Zeug hält. Wir holen die Blogger ins Radio und lassen sie ihre Geschichten erzählen.


Zusammen mit unseren Kollegen von 
mucbook halten wir immer die Augen offen nach interessanten Bloggern aus unseren egoFM-Städten. Heute haben wir die Bloggerin Anika von anidenkt zu Gast im Studio. Auf ihrem Blog hält sie vor allem die Erinnerungen von ihren Reisen fest. Aber es finden sich auch Musiker-Interviews, Einträge über Kokain-Spritzen und warum es absolut Sinn macht, sich bei einer Tasse Kaffee einfach mal Gedanken über alles zu machen.

anika foto

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► Stell Dich und deinen Blog in wenigen Sätzen vor.
Ich bin Anika, freie Autorin und Schauspielerin. Mein Blog anidenkt beschäftigt sich hauptsächlich mit Reiseimpressionen und Kolumnen. Einfach, weil ich es liebe zu reisen und zu schreiben, somit kann ich beide Leidenschaften miteinander verbinden.
 
Wieso hast du damit angefangen, einen Blog zu führen?
2011 habe ich angefangen, Kolumnen zu veröffentlichen. Ich habe schon immer geschrieben und als ein paar Freunde mich gebeten haben, mal was lesen zu dürfen, habe ich den Kolumnen einen kleinen Platz geschaffen. Dadurch ist über die Jahre hinweg aus einem Sammelsurium von Gedanken ein strukturierter Blog geworden.

Was war dein allererster Eintrag?
„Die Tradition“. Ich habe am Anfang sehr viel über die Liebe geschrieben, wahrscheinlich, weil ich sie einfach nicht verstanden habe. Die Kolumne geht darum, dass manche Menschen einfach nicht auf ihr Herz hören.

► Suchst du oder findest du Inspiration? Woher bekommst du sie?
Suchet und ihr werdet nicht finden! Es ist schwer, etwas zu suchen, denn man gerät schnell in eine Verkrampfung. Wenn ich eine Deadline habe, allerdings keine Inspiration, ist das natürlich nicht so toll. Dann durchforste ich das Netz oder gehe raus unter Menschen. Aber meist entsteht Inspiration von selbst, in einem guten Gespräch, durch eine Beobachtung, einen tollen Artikel, der zum Nachdenken anregt. Und um diesen frischen Gedanken kann man dann einen roten Faden spinnen.
 
Was machst du „offline“?
Ich versuche, so viel wie möglich zu lesen und Filme zu schauen. Und natürlich reisen.
 
Wie lange brauchst du für einen Eintrag?
Das ist total abhängig von der Art des Eintrages. Handelt es sich um eine Kolumne, in der ich mich emotional auslasse, dann tippe ich die schon mal in 20 Minuten herunter. Habe ich aber einen langen Reiseartikel vor mir mit Bildern, die ich auswählen, bearbeiten und einpflegen muss, dann kann ein Artikel Stunden dauern.
 
► Worüber würdest du niemals schreiben?
Über Politik im Allgemeinen, weil ich mich viel zu wenig auskenne. Ich lese mich oft in aktuelle Themen ein und schreibe eventuell was dazu, aber das war’s dann auch. Das können andere wesentlich besser.
 
Was war dein meistgeklickter Eintrag?
„Alle Zeit der Welt“ (http://www.anidenkt.de/kolumnen/alle-zeit-der-welt/), eine Kolumne darüber, wie blöd ich den Begriff „yolo“ finde und dass damit vieles einfach leichtfertig entschuldigt wird. (Die Klickzahlen unter dem Artikel sind leider wegen eines Serverumzuges auf null.)

► Der beste Satz/das beste Foto, der/das dir bis jetzt gelungen ist.
Ich weiß nicht, ob ich einen „besten Satz“ habe, ich versuche mich ständig zu verbessern und weiterzuentwickeln. Aber welcher Gedanke mich nach wie vor sehr berührt, wenn ich ihn lese, ist der folgende:
Ich will immer so glücklich sein und aussehen wie auf dem Foto. Auch, wenn es dunkel ist. Auch, wenn die Musik aus ist. Und auch, wenn mal niemand hinter mir steht, mich hält und von meiner Glückseligkeit ein Foto schießt. (aus „Ich bin du und wir seid ihr“)

Drei deiner persönlichen Lieblingsblogs sind?
Thebloggess.com
Findungsphasen.de
Weltenbummlermag.de




hier könnt ihr das Interview nachhören