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Utopia
Montag, 25. August 2014, 14:00 Uhr

Recap: So war's beim Utopia Island 2014

Wasser von allen seiten

Und schon ist wieder Montag und ein ereignisreiches Wochenende liegt hinter uns. Wir waren auf dem Utopia Island in Moosburg und haben uns für euch mal umgeschaut.


Das Utopia Island im Aquapark Moosburg hat es geschafft bereits nach dem zweiten Geburtstag zu einem Festivalhighlight der elektronischen Musik zu werden. Aus einer zweitägigen Beachparty wurde eine top organisierte Veranstaltung mit fünf Bühnen, einer ganzen Horde internationaler Top-DJs und unglaublich viel Liebe zum Detail. Ein Aufstieg der, bei der unzählbaren Masse an Festivals, schon fast dem des Phönix aus der Asche gleicht.

Anfangen wollen wir da natürlich mit den Belgiern 2manyDJs auch Soulwax genannt. Die Brüder Dewaele sind normalerweise die Headliner der ganz großen Festivals - nach einigen Jahren kreativer Pause sind sie seit diesem Jahr wieder auf Tour und haben ein DJ-Set abgeliefert, von dem man nicht nur auf der Insel noch lange sprechen wird.
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Ebenfalls am Samstag rockten die Crystal Fighters, diesmal mit einem DJ-Set aber wie immer in buntem Kostüm und einer Mischung aus House, Electro und Drum'n Bass. Mathias Tanzmann, der Boss des Moon Harbour Labels und die Durchstarter Kölsch aus Kopenhagen krönten den letzten Abend des Utopia mit Sets zum niederknien.

Diese Performances waren es auch, die uns alle Unwetterwarnungen für den letzten Abend des Utopia in den Wind schießen ließen. Das Utopia Island im Moosburger Aquapark machte seinem Namen nämlich alle Ehre: Die Besucher fanden nicht nur einen karibisch türkisblauen See direkt am Festivalgelände vor, sie bekamen das Wasser ab Samstagmittag auch noch von oben und bald darauf auch von unten, zu spüren.

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Die Tatsache, dass auf dem Festival Gelände selbst um 3 Uhr in der Nacht Zapfenstreich war und die Bierpreise von fünf Euro (inkl. 1 Euro Pfand) für ein 0,5l Bier waren aber auch der einzige Kritikpunkt am Utopia Island. Musikalisch und organisatorisch übertraf es einige der etabliertesten deutschen Festivals um Längen. Für eine junge Veranstaltung diesen Ausmaßes also quasi eine Eins Plus – zwar noch ohne Sternchen aber dass das von den Veranstaltern im nächsten Jahr nachgereicht wird, ist fast sicher.

Das Highlight der egoRedaktion war übrigens José Antonio García Soler aka Kid Simius aus Granada im Süden Spaniens - er und der Camping Village Animator "RAINA" der auf den diversen Aftershow Partys für Stimmung sorgte.

raina

Bildquelle: facebook // Utopia