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Dienstag, 14. Oktober 2014, 08:20 Uhr

Der Stell-dich-deinen-Ängsten-Tag

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Angst im Dunkeln, Angst vor Schlangen,... das sind die Klassiker. Manche Menschen haben aber vor ganz anderen Dingen Angst. Unsere Redaktion packt aus:

Elise (Moderation)
Einen verwunschenen Prinzen würde ich definitiv an mir vorbeihüpfen lassen. Ich würde einfach draufstarren – vor Angst noch nicht mal atmen können geschweigedenn wegrennen. SO groß ist meine Angst vor Fröschen. Klein, groß, Kröte, Kermit, bunt, grün ….egal. In mir breitet sich ein Panikgefühl und eine Angst aus, was wahrscheinlich vergleichbar ist mit alle SAW-Filme hintereinander schauen. Angst vor Spinnen und Schlangen kann ich wiederum gar nicht verstehen – die hüpfen nicht und sind viel schöner zu streicheln. Ich hab mich auch mal versucht, von einem Psychologen in der Sendung therapieren zu lassen. Hat nicht funktioniert.


Julia (Redaktion)
Klar hat man zum einen die existentiellen Ängste - Krankheit, Tod oder dass jemandem in der Familie etwas passiert. Dazu kommen dann mittlegroße Ängste und diese kleinen, lächerlichen. Bei mir ist es die Angst, einen Pincode zu vergessen. Das ist mir tatsächlich schon mehrmals passiert - vier Jahre lang kann ich die Zahlen sogar im Traum eintippen und dann - ZACK - weg. Blanco. Unwiderruflich. Und dann steht ihr da, an der Kasse, hinter euch eine Riesenschlange, und dieser dumme Pin ist weg. Je länger ihr darüber nachdenkt, in desto weitere Ferne rückt ihr. Und dann stellt euch mal vor, ihr seid jetzt nicht im Supermarkt, sondern in - sagen wir - Istanbul am Flughafen und müsst irgendwas Superdringendes kaufen! Und euer Pin: WEG. Die Hölle! Jetzt bekommt man ja nur schon von Kindesbeinen an eindoktriniert, dass man NIE NIE NIEMALS Pincodes irgendwo aufschreibt. Ein Dilemma! Und selbst wenn ich euch jetzt um Hilfe fragen würde, wo ihr eure Pincodes notiert, wäre ich ausgeliefert, denn dann wüsstet ihr ja wiederum wo ich meine habe... ihr seht, es treibt mich in den Wahnsinn.


Anna (Redaktion)
 
noballoonsLuftballons, verdammt noch mal. Ich verstehe gar nicht, wieso diese Teile der Inbegriff von Spaß sein sollen. Immerhin macht es doch auch keinen Spaß, neben einer tickenden Bombe zu stehen. Es ist ein verdammtes Nervenspiel. Um den Vergleich zu verstehen, solltet ihr euch mal ein Kind mit einem Luftballon in der Hand vorstellen. Denn Kinder sind richtige Tölpel und wissen gar nicht, wie gefährlich und sensibel so ein Scheißteil ist. Also dräschen sie munter mit irgendwelchen spitzen Gegenständen darauf ein. Spielen Baseball damit, jaja haha, wie spaßig. Aber jede Sekunde könnte der Luftballon platzen. JEDE SEKUNDE. Neinneinneinneinneinnein. Grauenhaft. Auch größere Luftpolster sind mir nicht geheuer. Die werden hier in der Redaktion leider viel zu gerne zerplatzt. Und wenn dann alle lachen, weil es so furchtbar witzig ist, muss ich erstmal aufs sichere Klo rennen. Und weinen. Da lobe ich mir doch Chinas U-Bahnen. Die haben die Gefahr entdeckt und Luftballons verboten.


Julian (Musik)

Als steinharter Mann habe ich keine Angst vor Spinnen. Wovor ich mich aber grusele sind sechsbeinige Horrorkrabbeltiere - wenn man sie denn Tiere nennen möchte. Bei grünglitzernden Mücken und daumengroßen Käfern bekomme ich eine Gänsehaut im Nacken - und keine angenehme. Es ist weniger die Angst, die die Gänsehaut hervorruft, sondern viel mehr der Ekel. Das rede ich mir zumindest ein.


Was habt ihr für merkwürdige Ängste? Schreibt uns eine Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder postet sie an unsere Facebook-Pinnwand.


Bildquelle: Scared Crow | Thomas Abbs | Flickr