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Dienstag, 26. Mai 2015, 11:20 Uhr

Die Lieblings-Foodblogs der Redaktion

"Boah, lass uns das kochen!"

Foodblog ist nicht gleich Foodblog - wir haben für euch unsere liebsten Adressen und deren schönste Kreationen herausgesucht. Das große Schlemmen ist hiermit eröffnet!

► Açai Bowl von A Very Vegan Life
Auf A Very Vegan Life bloggt Lena aus Hannover regelmäßig über alles, was in den veganen Kosmos fällt: Sie verrät ihre Lieblingsrezepte von Reisjoghurt über Kale-Chips mit Schokolade bis hin zu einem Raspberry-Cashew-Cheesecake. Aber auch vegane Kosmetik, Kleidung und andere Produkte sind immer wieder Thema auf dem Blog, genau so wie praktische Yoga-Tipps und Empfehlungen der besten veganen Kochbücher. Für unsere Fit-Woche steuert Lena ihr Rezept für eine leckere Açai-Bowl bei:
1 Banane
1 EL Chiasamen
100 g Açaï-Püree
150 g gemischte Beeren nach Wahl
125 ml Mandelmilch
Für dieses schnelle, sehr einfache Grundrezept Banane schälen und mit den anderen Zutaten in den Hochleistungsmixer geben, fein pürieren. Mit Früchten und Toppings nach Belieben in eine Schale geben, sofort servieren.

averyveganlife acaibowl
Mehr von A Very Vegan Life gibt's sowohl auf dem Blog als auch auf Facebook.


► Blaubeersmoothie von Monsieur Muffin
Wenn ihr euch gerne großartige Fotos von den leckersten Kuchen und Törtchen der Welt anschaut, dann folgt Monsieur Muffin auf Instagram - aber Achtung, wir garantieren nicht für akuten Heißhunger. Verantwortlich für diese Attacken ist übrigens Jenni, die ihre Kreationen mittlerweile auch in verschiedenen Kochbüchern veröffentlicht hat. Einen ordentlichen Vitamin-Kick serviert sie uns diese Woche mit ihrem Blaubeer-Smoothie mit Chia-Samen:
100 g Blaubeeren
1 Spritzer Zitrone
5 Minzblätter
1 Banane
1/8 Honigmelone
15 g Chia-Samen
ca. 125 ml Wasser
Als erstes 15 g Chia-Samen mit 125 ml Wasser verrühren und 10-15 min. quellen lassen. Die Blaubeeren und Minzblätter waschen. Die Banane und die Honigmelone in grobe Stücke schneiden und alle Zutaten zusammen mit 1 EL Chia-Gel und ca. 200 ml Wasser in einem Standmixer pürieren.

monsieurmuffin blaubeersmoothie
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► Energiekugeln aus dem Holunderweg 18
Wer sich gerne durch die Welt der Foodblogs klickt, der sollte unbedingt auch einen Abstecher in den Holunderweg 18 machen. Hier bloggt Natalie, die zwischen ihre Rezepte gerne auch mal Tutorials für Gebasteltes, Genähtes und Selbstgemachtes einstreut. Heute rettet sie uns durch den vielzulangen Arbeitstag nach dem Pfingstwochenende mit ihren Energiekugeln:
8 Datteln
3 EL Rosinen oder andere Trockenfrüchte (Mangos, Aprikosen, Cranberries - oder einfach nochmal 4 Datteln)
6 EL Haferflocken
4 EL Dinkelkleie
4 EL Leinsamen
4 EL Haselnüsse
4 EL Mandeln
1 TL Zimt
2 Messerspitzen Anis
10 EL Apfelsaft
Kokosflocken
Die Mandeln und Haselnüsse in einem Multizerkleinerer zerkleinern, bis sie grob gemahlen sind. Die Datteln entkernen und mit den anderen Trockenfrüchten ebenfalls im Multizerkleinerer geben und kleinhäckseln. Wer ein solches Gerät nicht esitzt, kann direkt gemahlene Haselnüsse und Mandeln verwenden und das Trockenobst manuell klein hacken.
Alle anderen Zutaten hinzugeben und gut vermengen. Mit Zimt und Anis abschmecken. Nun den Apfelsaft hinzugeben und wieder gut vermengen. Die Konsistenz sollte nun so sein, dass sich daraus Kugeln formen lassen. Das geht am besten in Handarbeit. Einen großzügigen Teelöffel der Masse in die Handfläche geben und mit beiden Händen zu einer festen Kugel formen. Meine Energiekugeln hatten ungefähr die Größe von Pralinen.

Holunderweg18 Energiekugeln
Mehr vom Holunderweg 18 gibt's sowohl auf dem Blog als auch auf Facebook.


► Zucchini-Mais-Quesadillas von Coconut and Vanilla
Auf dem Blog Coconut and Vanilla tobt sich Lena aus - in erster Linie an neuen Rezepten, für die größtenteils regionale und saisonale Produkte in den Topf oder die Pfanne kommen. Ihr ist Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein wichtig, und so macht das Nachkochen gleich noch mehr Spaß. Und mit ihren Zucchini-Mais-Quesadillas hat Lena uns als ausgewiesene Käsefans eh schon im Boot - das Rezept gibt's hier:
2 kleine oder 1 großer Kolben Mais
2 kleine Zucchini
1 kleine Zwiebel
1 kleine Handvoll vietnamesischer Korianderblätter (alternativ: normaler Koriander oder Petersilie oder auch Basilikum)
1 TL Kreuzkümmel
1 Prise scharfes Chilipulver
2 TL Limettensaft
4 Tortillas
4 kleine Hände geriebener kräftiger Gouda
Butter
Eventuell den Ofen auf 100° C vorheizen um die Quesadilla warmzuhalten. Den Mais auf dem Grill oder in einer Grillpfanne rundherum grillen. Die Kerne abschneiden. Die Zucchini grob raspeln und in einem Tuch auspressen. Die Zwiebel schälen, halbieren und in Streifen schneiden. Mais, Zucchini, Zwiebel, Koriander, Kreuzkümmel, Chilipulver und Limettensaft verrühren. Ein wenig Butter in einer Pfanne schmelzen und eine Tortilla hineinlegen. Ein Viertel Käse auf der Tortilla verteilen, dann etwa die Hälfte der Zucchini-Mais-Mischung und dann noch ein Viertel Käse auf der Gemüsemischung verteilen. Mit einer weiteren Tortilla bedecken. Backen bis die Tortilla unten goldbraun ist dann die Tortilla wenden und backen bis auch die andere Seite goldbraun ist und der Käse geschmolzen. Um die Tortilla zu wenden einen großen Teller auf die Pfanne legen und beides gleichzeitig umdrehen, dann die Quesadilla vom Teller wieder in die Pfanne gleiten lassen.

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► Spargel mit Kapern und Orangenvinaigrette von My Cooking Love Affair
Kerstin kocht für ihr Leben gern und hält all ihre leckeren Rezepte regelmäßig auf My Cooking Love Affair fest. Bei ihr kommen nur regionale und saisonale Produkte auf den Teller, und dazu gibt's - als iTüpfelchen - auch gerne mal leckeres Glas Wein. Und da die Spargelzeit ja im Juni schon wieder endet, müssen die verbleibenden Tage und Wochen genutzt werden - aber warum nicht mal mit einer Alternative zur Sauce Hollandaise? Eben. Deswegen hier Kerstins Kapern-Orangen-Version:
500g Spargel, weiß
1 Orange, Bio
ca. 12 Kapernäpfel, große
3 EL Olivenöl
1 Zweig Dill, gehackt
1 TL Dijon-Senf
1 TL Apfelessig
Salz, Pfeffer
Spargel schälen und die holzigen Enden entfernen. Kapern trocken tupfen und größere Exemplare halbieren. In einer beschichteten Pfanne 1 EL Olivenöl erhitzen, Kapern und Spargel darin von allen Seiten goldbraun braten. Inzwischen Schale und Saft der Orange mit Dill, Olivenöl, Senf und Essig verquirlen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Den fertigen Spargel mit den Kapern auf einem Teller anrichten und mit der Vinaigrette beträufelt lauwarm servieren.

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► Dotted Tomato Cheesecake von Veganpassion
Auf Veganpassion bloggt Stina so erfolgreich, dass diese Woche ihr neues Buch GESUND BACKEN erscheint. Einen Sneak Peek in das Buch gewährt sie uns aber jetzt schon mit dem leckeren Rezept für einen "Dotted Tomato Cheesecake" und wir überlegen langsam wirklich, dass wir die Blogger eigentlich auch zum Probekochen in den Sender hätten einladen können. Beim nächsten Mal!!
80g Dinkelmehl
1/4 TL Salz
1 Prise Rohrzucker
30g vegane Butter, zimmerwarm
1EL Pflanzendrink
500g Sojajoghurt
40g Speisestärke
1 EL Cashewmus
50g vegane Butter, zimmerwarm
1 TL Zitronensaft
1/2 TL Thymian
Salz, Pfeffer, Muskatnuss
1 EL Hefeflocken
1/2 TL Backpulver
2 EL Tomatenmark
1 EL Tomaten, getrocknet und gehackt
In einer kleinen Rührschüssel Mehl, Salz und Zucker mischen. Butter und Pflanzendrink zugeben und mit der Gabel zu einem glatten Teig kneten. Die Springform mit Butter bestreichen und den Mürbeteig auf dem Boden glatt drücken. Den Sojajoghurt über Nacht in einem Kaffeefilter abtropfen lassen, bis er eine quarkähnliche Konsistenz hat. 4 EL Sojaquark mit Stärke, Nussmus, Butter, Zitronensaft und Thymian glatt rühren. Gewürze, Hefeflocken und Thymian zugeben und gut mischen. Dann mit dem restlichen Sojaquark anrühren. 3/4 der Masse auf dem Mürbeboden verteilen. Die verbleibende Käsecreme mit Tomatenmark und den getrockneten Tomaten mischen. Die rote Füllung in einen Spritzbeutel mit großer Lochtülle geben und Punkte auf den Käsekuchen spritzen. Den Kuchen bei 190° Ober-/Unterhitze ca. 40 Minuten backen.

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► Spargel Panzanella von Flowers On My Plate
Haben wir schon erwähnt, dass wir dringend noch eine Tonne Spargel essen müssen, bevor die Saison vorbei ist? Umso besser, dass Dani und Michael von Flowers On My Plate dieses Rezept für eine fantastische Spargel Panzanella beisteuern:
1 Baguette oder einige Scheiben Brot, ruhig 1-2 Tage alt
1 Bund grüner Spargel
1 Büffelmozzarella
4-5 Radieschen
große Handvoll Rucola
1 Bund Bärlauch (Basilikum ginge auch)
2-3 EL Balsamico (bei mir: weißer)
2-3 EL Olivenöl
Salz & Pfeffer
Zubereitung
Spargel waschen und die holzigen Enden entfernen. In lange schräge Stücke schneiden und in etwas Salzwasser ein paar Minuten bissfest garen. Baguette oder Brotscheiben in grobe Würfel schneiden und in Olivenöl bei leichter bis mittlerer Hitze knusprig rösten. Radieschen waschen und in Scheiben schneiden. Rucola und Bärlauch waschen, Bärlauch in Streifen schneiden. Brotwürfel auf eine große Platte oder Schüssel geben, Spargel, Radieschen, Rucola und Bärlauch untermischen. Büffelmozzarella mit den Händen in grobe Stücke zerteilen und darauf verteilen. Mit Balsamico und Olivenöl beträufeln, alles vermengen und mit Salz & Pfeffer abschmecken.

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► Flammkuchen mit Birne, Salbei und Bergkäse von Feed Me Up Before You Go Go
Wenn sich ein eingefleischter Burgerfan und eine Cupcakeaholic zusammentun, dann ist das Ergebnis zumindest in diesem Fall ein so leckerer Blog, dass man am liebsten in der Küche von Steffen und Sabrina einziehen würde. Im Moment sind beide im Urlaub, haben uns aber ihr grandioses Rezept für Flammkuchen mit Birne, Salbei und Bergkäse dagelassen. Dankeschön!
Für den Teig
300 g Mehl Type 550
2 TL Salz
3 EL Öl
140 ml Wasser
Für den Belag
2 Birnen
5 kleine rote Zwiebeln
100 g Bergkäse
1 große Handvoll frische Salbeiblätter
50 g geräucherter Speck
200 g Schmand
Salz, Pfeffer
30 g Pinienkerne
Für den Teig Mehl, Salz, Öl und Wasser in eine Schüssel geben und zunächst mit den Knethaken des Handrührers oder der Küchenmaschine verrühren. Wenn die Masse grob zusammenhält, weiter mit den Händen zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Bis zur Weiterverarbeitung in Frischhaltefolie wickeln. Die Birnen waschen, vierteln, entkernen und in dünne Spalten schneiden. Die Zwiebeln schälen und in dünne Ringe schneiden. Den Bergkäse grob raspeln. Die Salbeiblätter waschen, trocken schütteln und grob hacken. Den Speck in kleine Stifte schneiden. Den Teig in 12 Portionen zu ca. 40 g teilen und auf einer bemehlten Arbeitsfläche dünn ausrollen (ca. 15 cm Durchmesser). Auf einen leicht mit Mehl bestäubten Teller geben (das Mehl ist wichtig, damit sich die Flammkuchen nachher problemlos in den Ofen schieben lassen). Den Ofen inkl. Backblech auf 230°C vorheizen. Die ausgerollten Teigfladen mit je ca. 1 EL Schmand bestreichen, salzen und pfeffern. Nacheinander mit Zwiebelringen, Birnenspalten und Käse belegen. Eine Hälfte der Flammkuchen zusätzlich mit Speck, die andere mit Pinienkernen belegen. Beide Varianten zum Schluss mit Salbei bestreuen. Jeweils zwei Flammkuchen auf ein mit Backpapier belegtes Blech gleiten lassen (ggf. mit einem bemehlten Pfannenheber o.ä. nachhelfen) und für 9-11 Min. im Ofen backen. Die Ränder sollten kross und der Käse geschmolzen sein. Nach Belieben nochmals mit frischem Salbei bestreuen.

flammkuchen birne salbei bergkaese feedmeupbeforeyougogo
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Bildquelle: Place Setting | Garry Knight | Flickr cc by 2.0