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Dienstag, 02. Januar 2018, 00:00 Uhr

Foodtrends 2018

Auf ein paar Sachen könnten wir verzichten

Quinoa, grüne Smoothies und Wasauchimmer im Mason Jar haben ihren Zenith längst überschritten. 2018 wird das Jahr von Glitzer im Essen, Blumen im Essen und Essen im Essen.

Blumen im EssenMal angenommen, jeder von uns hätte schon mal (ob als Kind oder einfach nur in einem sehr neugierigen Moment im Erwachsenendasein) an einer Blume geknabbert, dann würde jeder von uns wissen, dass Blüten wirklich, wirklich alles andere als schmackhaft sind. So schön sie auch sind.
Nichtsdestotrotz konnten passionierte #Foodporn-Interessierte auf Instagram schon letztes Jahr einen Anstieg der Bilder vermerken, in denen supergesunde Bowls nicht mehr nur mit Kräutern und Körnern, sondern nun auch mit Blüten garniert werden. Und weil's eben so schön ist, würden wir jetzt mal schätzen, dass sich diese Bilder versauter Foodporn noch weiter vermehren werden...

 

Ein Beitrag geteilt von alison wu (@alison__wu) am Nov 10, 2017 um 6:10 PST



Weniger ist mehrIm Gegensatz zu den sinnlosen Blumen im Fraß steht der Trend, nur mit dem Wesentlichen zu kochen. Heißt: In eine Kartoffelsuppe muss kein Safran, keine Chilischote, kein Kürbiskern, keine Lotusblüte, kein Wasabi, sondern lediglich Wasser, Kartoffeln, Zwiebeln und vielleicht in kleines bisschen Schnittlauch, während Burger nicht unbedingt mit roter Beete, Ziegenkäse, Feigen und einer Kräuterblüte die nur alle zehn Jahre auf dem höchsten Punkt des Himalayas daher kommen müssen, sondern auch einfach ledigilich aus einem Patty (ob fleischig oder vegan/vegetarisch), einer Käse- und einer Tomatenscheibe und einem Salatblatt bestehen kann. Zurück zu den Basics: Das dachte sich auch der Superstarkoch Jamie Oliver, der im September erst sein neues Buch Jamies 5-Zutaten-Küchen: Quick & Easy veröffentlichte.

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Bildquelle: Unsplash | Elli O. | cc by 2.0


Hauptsache pro- oder präbiotischEigentlich ziemlich sinnvoll, weil ziemlich gesund und zu Unrecht verpönt: präbiotische Lebensmittel wie Artischocken, Zwiebeln und Knoblauch und probiotische wie Kefir, Sauerkraut und und Dunkle Schokolade. Nur wer hätte gedacht, dass uns die ganze Glutenfrei-Schose irgendwann mal aufregen könnte, bevor es Foodtrend und in aller, beziehungsweise keiner Munde war? Eben.

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Bildquelle: Unsplash | Burhan Rexhepi | cc by 2.0


GLITZER - GLITZER ÜBERALLWer dachte, Glitzerkaffee und Glitzerfrostings auf Cupcakes wären das Ende der Fahnenstange gewesen, muss sich 2018 auf was gefasst machen: #edibleglitter, beziehungsweise #glitterfood. Heißt konkret: Ob das Müsli, der Burger, das Eis oder der Brotaufstrich - alles, einfach alles wird dieses Jahr funkeln. Schön: ja. Appetitlich: hmmm... bedingt.

 

Ein Beitrag geteilt von Jayne Capri (@jaynecapri) am



Die Pawpaw FruchtSieht aus wie eine Mini-Papaya, stammt allerdings aus Nordamerika und geriet irgendwie in Vergessenheit - bis jetzt! In drei Jahren schlürfen wir daraus sicherlich unseren Glitzerkaffee.



FusionskücheNicht nur auf Länderfusionen wie etwa Tacosushi oder Sushitacos bezogen, sondern auch auf die Fusion von süß und salzig. Paradebeispiel für beide Sorten der Fusionsküche wäre das Sushicroissant. Genau: Ein ganz normales Croissant, das mit ganz normalem Sushi gefüllt wurde und mit Sojasoße und Wasabi serviert wird. Was dachtet ihr denn...



Frage in die Runde: Könnten wir irgendwie die gute, alte Butterbreze wieder cool finden?