Entdeckt
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Donnerstag, 19. September 2013, 13:00 Uhr

MUCBOOK JETZT AUCH ALS STADTMAGAZIN

Blog goes Print

mucbook.de ist seit drei Jahren die Anlaufstelle für alle, die wissen wollen, was in München passiert. Jetzt liegt die erste Printausgabe von mucbook auf unserem Schreibtisch. Wir haben durchgeblättert und uns einen ersten Eindruck verschafft.

Ein Blog ist ein Blog ist ein Blog. So. Und jetzt haben wir einen Blog auf einmal in der Hand, auf Recyclingpapier und in Zeitschriftenformat. Ob das funktioniert?

Wir schlagen die erste Seite auf und: Sind nicht überfordert. Keine grelle Werbung, die uns ins Gesicht schreit, kein Chi-Chi. Stattdessen reduziert-entspanntes Blogger-Layout. Gefällt uns. Wir überfliegen das Inhaltsverzeichnis.

collagemucbook

Für Studenten - das ist der erste Eindruck. Es gibt eine kleine Bildergalerie mit dem Motto "Was trägst du in der Mensa?", eine Klischee-Grafik des Durchschnittsstudenten ("Das Bibliotier") und eine schriftliche Diskussion darüber, ob ein Studium mit Kinder-Kriegen vereinbar ist oder nicht.

Beim Weiterblättern kommen dann die Themen, die wir immer wieder gerne auf unseren Lieblingsblogs lesen und anschauen. Urbane Trends aus der Großstadt. Münchner Geschichten aus dem Nachtleben. Abbildungen der skurrilsten Botschaften, Zettel und Schilder aus Münchens Straßen. Eine Mode-Kolumne. Konzerthinweise. Ausgehtipps. Restaurantempfehlungen.

[Fehlt nur noch die Musik, aber dafür gibt es ja uns, höhö.]

Viel zu schnell haben wir die knapp 70 Seiten durchgeblättert. Unser Fazit: Das sieht verdammt gut aus. Nachdem mit dem "Prinz" das letzte große Stadtmagazin vom (Print-)Markt verschwunden ist, hat die Papierausgabe von mucbook durchaus Potential diese Lücke zu füllen. Und ein neues Format zu etablieren: Das Blogzine.

Ab dem 23. September gibt es mucbook in ausgesuchten Zeitschriftenläden zu kaufen. Aus diesem Anlass haben wir den mucbook-Gründer Marco Eisenack zum Interview eingeladen.

DAS INTERVIEW

Marco, vor drei Jahren hast du mucbook gegründet. Wie kam es denn damals überhaupt dazu?



Drei Jahre sind eine lange Zeit - was ist alles passiert?



Sind Stadtblogs wie beispielsweise "Inside The Haze" Konkurrenz für euch?



Warum seid ihr denn überhaupt den Schritt gegangen von einem Blog hin zu einer Printausgabe?



Irgendwie stellen wir es uns komisch vor, einen Blog einfach nur auszudrucken. Wie unterscheiden sich denn die Blogausgabe mucbook.de und das Printmagazin mucbook?



Wieviel hat sich denn damit für euch verändert? Die Arbeitsweise an einem Blog (ja, ok, bringen wir den Artikel erst morgen) ist eine ganz andere als die an einem Magazin (Stichwort DEADLINE)...



Nachdem es den Prinz nicht mehr als Printausgabe gibt - wo würdest du denn mucbook einordnen?



Also uns habt ihr damit auf jeden Fall überzeugt. Was uns gefreut hat: Vorne steht "01/2013" drin. Wann kommt denn die nächste Ausgabe?



Marco, jetzt sag uns doch bitte noch einmal kurz und knapp warum wir mucbook lesen sollten?



Ab dem 23. September liegt mucbook in den Läden - wie wird gefeiert?



Vielen Dank, Marco, und alles Gute.