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Dienstag, 21. Juni 2016, 05:00 Uhr

10 Tipps zum Frühaufstehen

Wer muss, der muss

Es gibt zwei Sorten von Menschen. Und keine von denen ist gemacht zum Frühaufstehen. Deswegen hätten wir hier mal 10 trottelsichere Tipps.



Wir haben wirklich keine Ahnung, wer mit der Idee ankam, die Welt würde den Frühaufstehern gehören. Aber was soll's, man kann nichts daran ändern, dass es nunmal einige Berufsgruppen (wie etwa Morgenmoderatoren) gibt, die damit klar kommen müssen. Und den meisten dieser armen Menschen fällt es mit der Zeit auch leichter, wenn sie sich erst mal daran gewöhnt haben.

Was aber, wenn die Morgenmoderatorin (zum Beispiel unsere Lola) mal frei hat und eine andere Kollegin (zum Beispiel unsere Maria) einspringen muss? Die Maria ist das nämlich nicht schon jahrelang gewöhnt, plötzlich um vier Uhr morgens wach zu sein. Trotzdem muss sie - schließlich wollen wir euch in den frühen Morgenstunden nicht im Stich lassen.

Also dachten wir uns, dass wir ihr (und euch natürlich auch) ein paar Tipps zusammenschreiben, mit denen das Frühaufstehen gar nicht mehr so asozial ist. Besonders große Hilfe war dabei eine Infografik, die Funders and Founders mal gepostet hatten. Dabei ist es nicht nur wichtig, morgens motiviert zum Aufstehen zu sein, sondern auch wirklich gut zu schlafen. Deswegen haben wir unsere zehn Tipps in eben diese Rubriken aufgeteilt: Besser schlafen - und besser aufstehen.


5 Tipps, besser ein- und durchzuschlafen

#01 Hüllt euch totale Dunkelheit zum Schlafen
Melatonin - das Hormon, das den Tag-Nacht-Rhythmus im Körper regelt und uns schläfrig macht - wird nämlich nur im Dunkeln ausgeschüttet. Also schaltet alle noch so kleinen Lämpchen wie etwa die vom TV-Gerät aus und lasst die Rolladen runter. 

Nun könnte man natürlich sagen: "Aber egoFM, wenn ich die Rolladen oben lasse und das Licht in der Früh reinballert fällt es mir doch bestimmt viel leichter, aufzustehen." Möglich. Die Sache ist nur die: Wenn ihr beschissen schlaft, kann es noch so hell sein in der Früh - ihr werdet ums Verrecken nicht wach. Haben wir alles schon getestet.

#02 Schaltet das Handy aus
Wir müssen hier ja nicht erklären, warum. Wirklich nicht. Gönnt euch einfach mal die Nachtruhe und schaltet euer Handy mindestens in den Flugmodus. Außer ihr seid auf Bereitschaft. Dann schaltet ihr das Handy eventuell besser nicht ab.

#03 Lest stattdessen lieber ein Buch
Bücher können noch so gut und spannend sein - nach einiger Zeit wird man unweigerlich ein bisschen schläfrig. Dazu gibt es bestimmt irgendwo eine Studie zu. Doch müssen wir die wirklich rauskramen? Oder wisst ihr es selbst nicht auch schon aus eigener Erfahrung? Eben.

#04 Achtet auf die Zimmertemperatur
Tatsächlich ist es bewiesen, dass wir am besten bei 16-21 Grad Celsius schlafen können. Auch wenn viele es eigentlich kuschlig und warm mögen. 

#05 Verzichtet auf Koffein und Zigaretten
Genau. Neben Koffein (warum, ist eh klar) solltet ihr auch auf Zigaretten verzichten. Zumindest unmittelbar vorm Schlafengehen - wir wollen ja nicht zu sehr in eure Privatsphäre eingreifen, schließlich seid ihr erwachsene Menschen und wisst, was ihr da tut. Tatsächlich ist es aber so, dass Zigaretten (genauso wie Kaffee) Stimulantensind, die Adrenalin ausschütten. Zwar nicht besonders viel, aber immer noch genug, euch noch ein bisschen wach zu halten.


5 Tipps, besser aufzustehen
#01 Überlegt euch vorm Schlafengehen ein tolles Frühstück
Kennen wir alle: Man liegt im Bett, die Gedanken schweifen ab, landen bei unserem Lieblingsthema - Essen. Das letzte Mal, das wir etwas zu uns genommen haben, liegt schon einige Stunden zurück und plötzlich fängt unser Hirn an, wahllos irgendwelche Foodporn-Gerichte in den Raum zu werfen. Die Verlockung ist nun groß, einfach wieder aufzustehen und sich noch mal eben die sechste Mahlzeit des Tages reinzuziehen. Das lasst ihr mal schön bleiben.

Lasst es uns stattdessen so machen: Ihr überlegt euch einfach ein Frühstück, auf das ihr so richtig Lust hättet. Das lasst ihr auf euch auf dem Hirnlappen zergehen. So, dass ihr es kaum erwarten könnt, morgen in höllischer Frühe aufzustehen und euch jenes vorzubereiten.

#02 Trinkt was vorm Schlafengehen
Keinen Alkohol, Freunde. Und auch nicht Tee, da er wie Kaffee Koffein enthalten kann. Trinkt einfach ein Glas Leitungswasser. Zum einen weil es entspannt. Zum anderen weil ihr in der Früh wahnsinnig aufs Klo müsst. Und wer bleibt mit einer drückenden Blase schon einfach im Bett liegen?

#03 Stellt den Wecker so weit weg wie möglich
Das ist nämlich eine trottelsichere und unbestreitbare Methode zum Aufstehen. Oder noch besser: lasst euch den Wecker von irgendwem verstecken. Na gut, wir wollen es ja nicht übertreiben.

#04 Finger weg vom Snooze-Button
Auch so eine Studie. Wenn ihr den nämlich drückt, gerät euer Körper in Stress und versucht noch mal, so viel Melatonin wie möglich auszuschütten, damit ihr noch mal in den REM-Schlaf fallt. Und der ist bekanntlich sehr, sehr tief. Heißt: mit jedem Mal, das ihr auf Snooze drückt, fällt es euch schwerer aufzuwachen. Also kürzen wir das Leiden doch am besten ab und stehen sofort auf.

#05 Nehmt euch was ultrawitziges für den Morgen vor
Irgendeine Aktion auf die ihr euch so richtig freut. Keine Ahnung, was im Vergleich zu schlafen so wahnsinnig spaßig sein könnte. Vielleicht eine kurze Jogging-Runde? Sofern ihr diese Sorte Mensch seid. Oder macht einen Skype-Termin mit euren Besties aus. Oder freut euch einfach auf das Morgenprogramm eures Lieblingsradiosenders und Lolas (oder diesem Fall Marias) zuckersüße Stimme, die bereits früh Morgens über den Äther schall.