Entdeckt
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Dienstag, 13. Mai 2014, 10:00 Uhr

Kokain im britischen Trinkwasser

Das Vereinigte Königreich hat ein Drogenproblem

Wir haben uns schon immer gewundert, wie es sein kann, dass so viel gute Musik aus Großbritannien kommt. Drogen im Trinkwasser sind jetzt nichtmehr als Option auszuschließen.

Inspektoren haben kürzlich Rückstände von Kokain im britischen Trinkwasser entdeckt.
Spuren der Droge konnten (trotz Reinigung) in mehreren Proben aus Wasserreserven im ganzen Land nachgewiesen werden.

Schuld daran ist nicht etwa die englische Krone, die versucht ihre Untertanen mit Drogen zu betäuben, um sie anschließend einer Gehirnwäsche zu unterziehen. Nein, dieses Problem haben sich die Briten selbst eingebrockt. Im Vereinigten Königreich wird nämlich so viel Koks konsumiert, dass dadurch das Trinkwasser beschmutzt wird.

Besonders von englischen Rockstars, wie Keith Richards oder den Gallagher-Brüdern Noel und Liam wissen wir ja, dass sie gerne ein bisschen mit diversen Narkotika herumprobieren. Offenbar gilt das aber auch für einen großen Teil der übrigen Inselbevölkerung. Die Wohltätigkeitsorganisation DrugScope hat nämlich herausgefunen, dass es in GB ungefähr 180.000 Konsumenten von Kokain (in Form von Crack) gibt.

Glücklicherweise muss die britische Bevölkerung aber kein Angst haben von einer Dusche oder einem Glas Wasser high zu werden. Die nachweisbare Menge an Kokain ist noch hunderttausend Mal niedriger als sie sein müsste, damit die Droge irgendeine Wirkung auf den menschlichen Körper hätte.

Bildquelle: Flickr, "Faucet" von Joe Shlabotnik, unter cc-Lizenz