Entdeckt
artmuc
Montag, 26. Mai 2014, 15:50 Uhr

ARTMUC

Die kleine Schwester der Stroke Art Fair

Vom 29. Mai bis zum 01. Juni öffnet eine besondere Kunstmesse zum ersten Mal ihre Pforten: Die ARTMUC will eine Brücke schlagen zwischen dem Kunstmarkt und der Kunstförderung. Das Konzept kommt an.

In den vergangen 30 Jahren hat sich der Kunstmarkt essentiell verändert. In den 80er und 90er Jahren waren es wenige Galerien und Kunsthändler, die über den Markt geherrscht haben. Heute können sich junge Nachwuchskünstler im Internet ihre eigene Plattform schaffen, auf der sie ihre Ideen ausstellen und - im besten Fall - auch verkaufen. Trotz fortschreitender Digitalisierung verlagert sich das Kunstgeschäft dennoch zunehmend auf Messen und Auktionen.

Kreativität vs. Marktwirtschaft

Und damit prallen im Kunstgeschäft zwei sehr gegensätzliche Bereiche aufeinander. Einmal der kreative, erschaffende Bereich des Künstlerdaseins. Und einmal der martkwirtschaftliche Bereich, in dem die Kunst möglichst gewinnbringend verkauft werden soll.

An diesem Punkt greifen die Brüder Schwalbe ein, die bereits vor fünf Jahren die Stroke Art Fair ins Leben gerufen haben. Mit der ARTMUC wollen sie eine Bühne schaffen, auf der sich Nachwuchskünstler gegen eine geringe Teilnahmegebühr vier Tage lang präsentieren können. Das alles in den schönen Räumlichkeiten der Praterinsel.

Nachwuchsförderung im Kunstbereich

Gerade in Punkto Nachwuchsförderung spielt vor allem das Geld eine große Rolle. Fünf aufstrebende Künstler, die unter den Bewerbungen besonders herausgestochen sind, bekommen eine Wild Card für die Ausstellung. Darüber hinaus haben sie die Möglichkeit, den ARTMUC Award zu gewinnen. Der ist mit bis zu 1000 € dotiert - eine wichtige Finanzspritze zu Beginn einer Karriere.

artmuc collage

ARTMUC: 29.05.-01.06. | Praterinsel München | Do 14-20 Uhr, Fr + Sa 13-20 Uhr, So 13-18 Uhr

Bildquelle: ARTMUC | Facebook