Entdeckt
Hussein Alazaat_Ammans-flee-junk-market_fl
Freitag, 24. Oktober 2014, 00:00 Uhr

Die 10 besten Wege Zeug zu verscherbeln

Wenn man mal schnell Geld braucht

Ende des Monats, kein Geld mehr. Irgendwie hat man dafür aber ganz schön viel Scheiße zu Hause rumliegen - einmal gekauft, nie mehr beachtet. Unsere Devise: alles verscherbeln! Aber wie..?


Nur, weil wir keinen Bock mehr auf unser Zeug haben heißt das nicht, dass es anderen nicht noch gefallen könnte. An vielen Dingen haben wir uns ja auch einfach nur satt gesehen, sind rausgewachsen oder haben schlichtweg keinen Platz mehr dafür. Deswegen sollte sich jeder am Monatsende, wenn das Geld so richtig knapp wird, überlegen, was man von seinen Krimskrams oder Klamotten noch zu Geld machen könnte.


#01 Flohmarkt
Natürlich. Der Flohmarkt ist die klassische und sicher auch nostalgischste Variante, Geld zu verscherbeln. Das könnte im Winter allerdings ein bisschen eng werden - außer vereinzelten Nachtflohmärkten sieht es im Vergleich zur Frühlings- und Sommersaison recht mau aus. Außerdem: was des Käufers Glück ist, ist des Verkäufers Leid. Schließlich wird am Flohmarkt viel aktiver gehandelt. Hinzu kommt, dass man einen Flohmarkt nicht einfach spontan besuchen kann. Oft muss man sich Wochen vorher anmelden (und für den Tisch auch noch eine Gebühr bezahlen).

#02 Blog
Sich für sein Zeug einen ganzen Blog zu erstellen mag eventuell ein bisschen aufwendig sein - aber gar nicht so blöd. Man braucht nur ein bisschen Geduld und Talent, sein Zeug darzustellen und seinen Block zu promoten. Besonders gut für spontane Blogs eignet sich Tumblr, weil es da einfach am schnellsten geht, einen zu erstellen.

#03 Tauschpartys
Hier springt zwar kein Geld bei raus, ihr könnt aber das Zeug, das für euch unattraktiv geworden ist, einfach gegen anderes tauschen. Diese Partys finden hin und wieder in größeren, öffentlichen Räumen statt, einfacher ist es allerdings, wenn ihr einfach mal mit ein paar Freunden eine eigene schmeißt. 

#04 Facebook
Facebook eignet sich richtig gut, Zeug loszuwerden. Hier gibt's so gut wie für alles eine Gruppe: Klamotten, Sneaker, Kinderzeug, Fahrräder - ALLES.

#05 Instagram
Immer mehr genutzt wird auch Instagram. Unter den Hashtags #garsale, #sale, #flohmarkt oder ganz einfach #verkaufe findet ihr etliche Profile, die versuchen, über Instagram ihr Zeug gegen Bares loszuwerden. Blöd nur, dass die Filter das Zeug meistens zu gut aussehen lassen und man danach eventuell Beschwerden bekommt...

#06 Fake-Wohnungsauflösung
Gerade wenn man umzieht wird einem klar, wie viel Zeug sich über die Jahre angesammelt hat. Viele nehmen den Umzug dann zum Anlass, quasi einen Flohmarkt in der eigenen Wohnung zu eröffnen. Heißt: all das Zeug, das man nicht mehr braucht, wird einfach in der alten Wohnung gelassen. Dann kann man über Zeitungsinserat, Facebook, Twitter, wasauchimmer seine Wohnungsauflösung bekanntgeben. So wird die eigene Wohnung zum Flohmarkt.

Immer mehr macht sich nun allerdings der Trend breit, Wohnungsauflösungen zu veranstalten, ohne dass man wirklich auszieht. Ist natürlich dann nur ein wenig anstrengend, für das ungeliebte Zeug einen ganzen Raum frei zu machen.

#07 Kleiderkreisel
Wer keinen ganzen Tag auf dem Flohmarkt verbringen möchte, kann seine Klamotten auch einfach abfotografieren und dann zum Beispiel bei Kleiderkreisel weiterverkaufen oder -tauschen.

#08 Momox
Auf Momox könnt ihr eure Jugendsünden in Form von Büchern und CDs verkaufen. Dort scannt ihr einfach den Barcode oder gebt die ISBN-Nummer an, schickt es kostenfrei ein und bekommt dann das Geld.

#09  Shpock
Shpock ist eine App, die laut ihren Programmierern super einfach funktioniert: Bild von dem Teil knipsen, das ihr loswerden wollt, hochladen, kurz beschreiben und warten. Gerade schleudert Shpock ziemlich viel Geld für Werbung raus, was heißt, dass die Community wächst und die Wartezeit so verkürzt wird.

#10  Second Hand Läden
Dazu solltet ihr einfach im Second Hand Laden eures Vertrauens nachfragen. Die Provision, die die Händler vom Verkauf eures Zeugs bekommen, variieren recht stark.


Doch egal, für welche Methode ihr euch entscheidet - vorher solltet ihr euch die Bedarfsliste vom Flüchtlingslager in eurer Nähe anschauen. ►►HIER gibt's zum Beispiel die aktuelle Spendenbedarfsliste der Bayern Kaserne. Eventuell befinden sich Gegenstände unter euren Sachen, die dringend gebraucht werden. Geld bekommt ihr dafür nicht, dafür aber eine ganze Menge Karmapunkte. Und die bekommt man nicht so leicht.


Bildquelle: Flickr, "Amman's flee/junk market" von Hussein Alazaat, unter cc-Lizenz