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Donnerstag, 13. November 2014, 18:48 Uhr

(K)ein Pfeffer nach 20 Uhr

Petition für flexible Ladenöffnungszeiten in München

Die Landeshauptstadt will Großstadt sein, in so vielen Punkten. Attraktiv für Studenten, für Touristen und für Arbeitnehmer aus aller Welt. Nur Einkaufen soll man nicht nach 20 Uhr. Bloß nicht!

"Flexibel" ist das Wort der Stunde, alle sollen flexibel sein. In den Arbeitszeiten, in Sachen Wohnort und natürlich auch in der Familienplanung. Flexibilität ist ja an sich auch eine super Sache, allerdings müssen dann auch die Rahmenbedingungen stimmen. Wer bis 19 Uhr arbeitet, schafft es oft nur noch auf die letzte Sekunde in den Supermarkt. Die Regale sind dann meist schon leer, und wehe! - man vergisst den Pfeffer. Nach 20 Uhr ist Schicht im Schacht, dann hat kein Supermarkt mehr auf.

Nach jahrelangen Diskussionen scheint sich die bayerische Politik (bis auf Ausnahmen) einig zu sein: Die Belastungen für Arbeitnehmer und Familien sei einfach nicht hinnehmbar.

Jetzt soll das Thema wieder neu aufgerollt werden, für München. Wir sind über eine Petition von Benjamin Weiß für "Flexible Ladenöffnungszeiten in München" gestolpert, die aktuell 400 Unterschriften hat. Ob und inwieweit diese Petition dann auch Beachtung in der Politik findet, bleibt abzuwarten.



Bildquelle: Shut Happens | Alan Cleaver | Flickr (cc by 2.0)