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Mittwoch, 11. März 2015, 15:00 Uhr

Für mehr krummes Gemüse

Start-Up setzt sich ein für Lebensmittel abseits der Norm

Kartoffeln sind nicht immer oval, Paprikas wachsen auch mal schief und bei Karotten hängen auch öfters mal mehrere Rüben zusammen. Aber schiefes Gemüse wird nicht gern gekauft - bis jetzt.

Drei Jungs aus München waren Bier trinken, und wie das so ist an gemütlichen Sommerabenden kommt man vom Hundertsten ins Tausendste und irgendwann landete das Gespräch bei Lebensmittelverschwendung. Aus der Idee wurde ein konkretes Vorhaben und so gründeten sie ihr Start-Up "Etepetete", mit dem sie Obst und Gemüse, das von der Norm abweicht, vor dem Wegwerfen retten wollen. 



Bis zu 40% der Ernte gelangt nicht in den Handel, weil die Rüben zu krumm sind, die Gurken zu schief und der Salat nicht richtig gemustert ist. Zusammen mit regionalen Biobauern hat Etepetete im letzten Jahr eine Art Auffangbecken für extravagant aussehendes Gemüse geschaffen. Zusammen mit einem Koch werden dann aus den schiefen Gewächsen leckere Gerichte gezaubert, die es Online und in den Biomärkten zu kaufen gibt. 

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Um dieses Projekt erfolgreich umsetzen zu können, sammeln Carsten, Georg und Chris jetzt Geld über die Crowdfunding-Plattform Startnext. Dort erfahrt ihr alles wichtige über das Unternehmen und wie ihr die Jungs bei ihrem Vorhaben unterstützen könnt.

Und hier geht's zur Facebook-Seite von Etepetete.


Bildquelle: Etepetete | Startnext