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Dienstag, 21. April 2015, 12:36 Uhr

Reparieren statt wegwerfen

Hilfe gibt's von dem Berliner StartUp "Kaputt.de"

Das Handy, der Wasserkocher, der Fön: Kaum jemand hat das Equipment oder die Erfahrung solche Gegenstände selbst zu reparieren. Hilfe gibt's von dem Berliner StartUp "kaputt.de"

Ein normaler Wasserkocher kostet etwa 20 Euro. Wenn er kaputt geht - lohnt es sich dann, ihn zu reparieren? Mal ehrlich, die meisten von uns bestellen sich lieber im Internet einen neuen. Das geht schneller und dann weiß man auch, dass der Neue locker zwei Jahre durchhält. Und so werfen wir im Laufe unseres Lebens ziemlich viele Dinge weg, anstatt sie einfach zu reparieren. Vielleicht weil uns das Know How fehlt. Oder der passende Schraubenzieher. Oder die Zeit.

Eigentlich schade drum, denn häufig kriegt man die Gegenstände einfacher wieder zum Laufen als man glaubt. Genau das wollen Moritz und seine Kollegen beweisen. Gemeinsam haben sie das StartUp kaputt.de gegründet, das als Reparaturplattform Besitzer kaputter Gegenstände mit Reparaturdiensten zusammenbringt. Moment - das klingt ja irgendwie nach einem dieser Reparaturcafés, die seit einigen Jahren aus dem Boden schießen?

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Ein bisschen ja, ein bisschen nein. Kaputt.de will nicht das vierzigste Reparaturcafé sein sondern stattdessen eure Koordination durch die Fragen selbst reparieren - reparieren lassen - wegwerfen und neukaufen.

Lohnt es sich, das eine Kabel schnell selbst festzuschrauben? Dann bekommt ihr die Adresse des nächsten Reparaturcafés. Sollte ein Profi ran? Dann bekommt ihr die günstigsten in der Umgebung genannt. Oder sind doch der Wertstoffhof und Amazon eure letzte Rettung?

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Zum Kennenlernen veranstaltet kaputt.de diesen Samstag ein Get-Together im Reparaturcafé im Nachbarschaftstreff Netzwerk am Isareck (Berg am Laim). Was ihr alles mitbringen könnt zum Reparieren verrät Moritz heute im Interview:



Bildquelle: kaputt.de