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Freitag, 15. Mai 2015, 11:48 Uhr

Netzfundstücke der Woche

Furz im Glas, Lunch-Sperre und Kanye-Content

All die tausend Kleinigkeiten, die uns jede Woche unterkommen, sammeln wir. Und weil sie einzeln keine Meldung wert sind, gibt es sie heute, schön kompakt, zusammengepackt:

► Fart in a Jar
Erinnert ihr euch noch an "Ship Your Enemies Glitter"? Ein mit Glitzer gefülltes Kuvert wird an euren Staatsfeind Nummer eins verschickt und der darf sich dann damit herumärgern, dass er/sie noch Wochen später kleinste Glitzerteilchen an den unmöglichsten Stellen findet. Das war euch zu nett? Na gottseidank gibt's jetzt eine härtere Version: Den Furz im Glas - auf englisch: Fart in a Jar, oder kurz: Send A Jart. Für 10 Dollar + Versand darf man dann zwischen "crispy", "airy" und "juicy" wählen. Danke, Internet!

sendajart

► Die Kein-Handy-Beim-Mittagessen-App
Der Vormittag war schon stressig genug, aber dann auch noch beim Essen ein non-stop-blinkendes Handy zu haben ist NERVIG. Abhilfe will jetzt die App "Dinner Mode" schaffen, die euch zwingt, euer Handy beim Essen auszumachen. Vor der Mittagspause stellt ihr einfach die Zeit ein, die ihr eure Ruhe haben wollt. Falls ihr vor Ablauf dieser Zeit doch euer Handy in die Hand nehmt, bekommt ihr die Info, dass ihr versagt habt - und ob ihr wirklich, wirklich, wirklich Zugriff auf den nervigen Pausenbegleiter haben wollt. Irgendwie schade, dass wir uns zum Handy-Weglegen zwingen müssen, aber es dürfte so manche Pause ordentlich angenehmer machen.

dinnermode 2


► Das Stress-Armband
Auf Indiegogo wird gerade für ein Stress-Armband gecrowdfundet, das euch anzeigt, wie es gerade um euch bestellt ist. Steigt euer Stresslevel zu hoch, bekommt ihr eine kurze Nachricht auf's Handy, die euch auffordert, mal tief durchzuatmen und einen Schluck Wasser zu trinken. An sich ja ne super Sache, aber tief in uns drin beginnt der kleine Datenschützer sich wahnsinnig aufzuregen. "Was, wenn diese ganzen Daten irgendwann mal an eure Krankenkasse weitergegeben werden? Dann gibt es kein Geld mehr falls ihr mal wegen Kopfschmerzen oder verspannten Schultern zum Arzt müsst...". Irgendwie auch spooky. 



► From Kanye with love
Dass wir keine Götter neben Kanye haben sollen, wissen wir. Da der God Of Everything bisher den Kinderbereich eher vernachlässigt hat, können wir jetzt endlich aufatmen und auch unserem Nachwuchs die nötige Portion Kanye geben. In Form eines Kinderbuches. Kanye spielt Kanye, und Kim ist ein Huhn. Nachdem Kanye Kim wenig Aufmerksamkeit schenkt, läuft das Huhn Kim weg. Ihr glaubt, wir haben diese Zeilen unter Einfluss lustiger Drogen geschrieben? Falsch, das Büchlein gibt's wirklich:

kimkanyebook

► If Websites started Dating
Und damit sind wir bei der Rubrik "Video, das ihr diese Woche unbedingt gesehen haben solltet": Wie sähe das aus, wenn Webseiten anfangen würden, sich zu daten? Die Auflösung gibt's in diesem Video:





Bildquelle: Internet Open | Blaise Alleyne | Flickr cc by 2.0