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Freitag, 17. Juli 2015, 14:00 Uhr

In China trägt man No-Face-Masken

Weil lachen so anstrengend ist

Die chinesische Regierung macht sich Sorgen wegen Toden durch Überarbeitung - statt einfach mal einen Gang zurückzuschalten, hat sich jetzt eine interessante Alternativ-Lösung gefunden: den No-Face-Day.

Wer schon mal in China unterwegs war, weiß, dass die Menschen dort wirklich unfassbar freundlich sind und stets - na gut, freilich nicht immer aber doch sehr, sehr oft - ein Lächeln im Gesicht tragen. Weil dies aber anscheinend furchtbar anstrengend, nichtsdestotrotz gerade aber im Büro erwünscht ist, gibt es nun den No-Face-Day. Zumindest bei einigen Dienstleistungsfirmen in Handan, das sich in der chinesischen Provinz Hebei befindet, die sich wiederum um Beijing herum befindet (um mal euer chinesisches Geo-Wissen aufzupeppen). So konnten die Arbeitnehmer einen ganzen Tag lang ihr Gesicht vom ganzen Lächeln entspannen. Betritt man also das Büro, starren einen dort eine ganze Menge neutrale Gesichter und sogar Guy Fawkes Masken an.

Die ganze Maskerade soll eine Maßnahme gegen die hohe Zahl an Toden bedingt durch Überarbeitung sein: laut China Youth Daily beträgt diese 6.000 pro Jahr, also eine ziemlich absurd hohe Zahl, dessen Überprüfung noch aussteht. In China gibt es auf jeden Fall sogar ein eigenes Wort für diese Art zu sterben: guolaosi.

Also - wir finden das gut, dass man in dem von Ehrgeiz getriebenem Land mal etwas für Entspannung am Arbeitsplatz macht. Doch ob es wirklich am Lächeln liegt? Fragwürdig bis überhaupt nicht vorstellbar. Wir haben bis jetzt auch noch niemanden in China telefonisch erreicht um zu überprüfen, ob das wirklich wahr oder lediglich ein Hoax ist, einen Spaß machen wir uns aber trotzdem draus - und haben die Idee gleich mal in der egoRedaktion adaptiert (wie ihr im Titelbild erkennen könnt).