Entdeckt
sebastian
Freitag, 18. September 2015, 15:00 Uhr

Einmal um die Welt gebloggt

Wie geht eigentlich Bloggen?

Sebastian vom Blog Off-The-Path investiert ziemlich viel Zeit und Geld in seinen Blog. Mittlerweile kann er aber sogar davon leben. Wie - hat er uns mal erzählt.


Weltweit existieren über 200 Millionen Blogs. Von Musikblogs über Reiseblogs bis zu sogenannten Nischenblogs (da findet man dann z.B. Kochblogs zu speziellen Rezepten für vegane, glutenfreie Cupcakes oder Heimwerkerblogs). Um sich in dem Wust als Blogger zu profilieren, ist schon echt viel Arbeit nötig. Und es ist wahrscheinlich auch viel Arbeit nötig, um sich da als Leser durchzuwurschteln.

Sebastian Canaves hat seinen Abenteuerreiseblog Off-The-Path seit 2012. Einige Länder hat er schon abgeklappert. Er ist durch Australien gereist, war in Thailand, in Rom und gerade kam er aus Marokko zurück.
Joa, wir sagen jetzt mal…ganz entspannt son Leben.

Sebastian will dieses leben auch nicht missen aber viel Arbeit steckt halt schon dahinter.
Hier die harten Fakten: er investiert auch gut und "gerne" mal 16 Stunden am Tag für die Vor- und Nachbereitung der Reisen, das Schreiben, das Filmen und die ganze Fotografiererei. Ausserdem: 2.500 bis 3.000 € im Monat an Fixkosten.

Mittlerweile kann er gut davon leben. Das hat sich mit der Zeit entwickelt. Sebastians Blog hat seine gut 65.000 Likes auf Facebook und entsprechend viele Leser. Das wird dann irgendwann natürlich auch für Werbekunden interessant. Er platziert Werbebanner und empfiehlt Produkte – in Sebastians Fall sind es vor allem Reiseempfehlungen. Welches Land, welche Stadt, welches Hotel, welche Location?

Wie man mit der Bloggerei anfängt, um vielleicht irgendwann - mit sehr viel Arbeitseinsatz und Durchbeißen und auch einem Fünkchen Glück - sein Hobby zum Beruf zu machen, erklärt Sebastian in seinen Blogcamp Kursen.

Ein Buch hat er im August auch rausgebracht. „Eine Reiseanleitung zum Glücklichsein“ ist bei Ullstein erschienen und Sebastian ist vor Freude ziemlich ausgeflippt:



Bildquelle: Facebook | Sebastian Canaves