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Donnerstag, 18. Juli 2013, 00:00 Uhr

Es ist so weit: WhatsApp führt Abo ein

Und auch iPhone-Nutzer müssen ab sofort zahlen

Hoaxes darüber, dass die wohl beliebteste Nachrichten-App für Smartphones etwas kosten wird, gibt es fast schon länger, als die App selbst. Doch jetzt ist es so weit. Kein Scherz: WhatsApp wird regelmäßige Kosten einführen - sowohl für iOS, als auch für Android, Windows und BlackBerry.
Schon beim Download spalten sich allerdings die unterschiedlichen Betriebssysteme: Bei Android beispielweise ist das Runterladen noch kostenlos, iPhone-Besitzer hingegen müssen 89 Cent blechen. Dafür müssen Android, Windows Phone und Blackberry-Nutzer Jahr für Jahr ein Abo abschließen. Das sind keine Unsummen, die ein sonderlich großes Loch in das Portemonnaie reißen, allerdings groß genug, um einige Nutzer misstrauisch zu machen.

Android-Nutzern steht WhatsApp beispielsweise ein Jahr lang kostenlos zur Verfügung. Danach müssen sie 89 Cent für ein weiteres, 2,40 Euro für drei oder 3,34 Euro für fünf weitere Jahre blechen. Hierbei stellt sich allerdings die Frage, ob es sinnvoll ist, ein Abo für fünf Jahre abzuschließen. Immerhin weiß keiner, wie es in Zukunft um WhatsApp stehen wird. Neue Technologien und die Konkurrenz schlafen nicht. Eventuell wird es in einem Jahr einen neuen Nachrichten-App-Hype geben - wer weiß das schon.

Auch für BlackBerry, Symbian und Windows Phone fallen nun jährlich 78 Cent Kosten an. iPhone-Besitzer müssen seit einiger Zeit einmalig 89 Cent für den Download zahlen – anschließend war WhatsApp unbegrenzt kostenlos.

War. Denn ab sofort gibt es auch für Apfelliebhaber eine Abopflicht: Das erste Jahr ist kostenlos, jedes weitere soll einen Dollar kosten. Von diesen Änderungen sind momentan nur Neukunden betroffen.

Lohnt sich WhatsApp dann überhaupt noch? Schließlich haben viele Smartphone-Besitzer sowieso schon eine SMS-Flat, die anfallende Kosten komplett deckt. Die App ist lediglich vorteilhaft, Videos, Bilder und Voicemails kostenlos an Freunde zu verschicken – sofern man Internet hat, denn nur dann funktioniert WhatsApp. Außerdem gibt es zahlreiche kostenlose Alternativen. Die Kollegen von Chip.de stellen euch zehn davon auf ihrer Homepage vor.

Fazit: Überraschend ist die Kostenpflicht nicht. Wenn man in der heutigen Welt schon 50 Cent für die Notdurft zahlen muss, warum dann nicht auch für das menschliche Grundbedürfnis der Kommunikation. Irgendwann musste es so kommen.

P.S.: Teilt diesen Artikel mit 5 Freunden! Dann bleibt WhatsApp kostenlos!!!
P.P.S.: Scherz. Den konnten wir uns nicht verkneifen.

Bildquelle: WhatsApp